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Brainstorming-Techniken gibt es viele. In diesem Beitrag biete ich dir (m)eine Übersicht sortiert nach Gruppengröße und Situation.
Brainstorming ist weitaus komplexer als das Beschreiben von farbigen Karteikarten, die man sammelt und an eine Pinnwand steckt. Aber wie geht man methodisch richtig vor? In dem man je nach Gruppengröße und Problemstellung die passende Methodik heraussucht, adaptiert und anwendet.

Die folgenden Brainstorming-Techniken habe ich für dich nach den zuvor genannten Kategorien aufgeteilt und sortiert. Du solltest so im Stande sein, (fast) immer eine passende Methode parat zu haben. Viel Spaß bei Stöbern und Ausprobieren!

Brainstorming-Techniken für verschiedene Gruppengrößen

Je nach Dynamik können aufgrund der Gruppengröße auch die unterschiedlichsten Ideen und Ergebnisse in einem Brainstorming entstehen und gesammelt werden. Für dich kann es als Organisator nur von Vorteil sein, wenn du bereits mit der Wahl richtigen Technik das Ergebnis zumindest in eine von dir gewünschte Richtung steuern kannst.

Als Einzelperson Kreativitätstechniken nutzen

Immer dann, wenn du im stillen Kämmerlein an Dingen tüftelst, Ideen für ein neues Konzept für die Unternehmenskommunikation beisteuern oder als Freiberufler entwickeln sollst, kannst du aus einer Vielzahl von Brainstorming-Techniken wählen. Diese reichen von der ALPEN-Methode bis hin zur einfachen Visualisierung.

ALPEN-Methode

Wer beim Kreativsein nicht gerne unter Druck steht, für den kann sich diese Methode eignen. Denn die ALPEN-Methode kann dein Zeitmanagement verbessern.

Bei der Vorgehensweise angelst du dich entlang der einzelnen Buchstaben des Wortes:

A (1.) – Du schreibst alle wichtigen Aktivitäten und Aufgaben auf. Anschließend erstellst du daraus eine To-Do-Liste.

L (2.) – Du schätzt für jedes To-Do den Zeitaufwand ein.

P (3.) – Denke daran Puffer zwischen den einzelnen Tätigkeiten einzuplanen.

E (4.) – Du entscheidest, welche Aufgaben du als erstes erledigen willst und setzt dir so klare Prioritäten.

N (5.) – Nach getaner Arbeit schaust du, welche To-Dos erledigt sind und welche du für den nächsten Tag angehen musst.

Clustering

Das Cluster-Verfahren zählt nicht wirklich zum Brainstorming. Dafür wird es oft im Zusammenhang mit Mind Mapping verwendet.

Hier ist der Visualisierungsaspekt ebenso wichtig, wie es beim Mind Mapping der Fall ist.

In der Mitte platzierst du das Thema. Drumherum sammelst du alle Begriffe, die dir dazu einfallen.

Hierbei kannst du auch zwischen den einzelnen Schlagworten Beziehungen durch Verbindungen darstellen, falls es Zusammenhänge zwischen ihnen gibt.

Da du begriffliches mit bildlichem mischst, sprichst du deine beiden Gehirnhälften an.

Das Tagebuch für Ideen

Mit solch einem Notizbuch kannst du jederzeit und überall Ideen und Gedanken zu einem oder mehreren Problem festhalten.

Der Vorteil: So vergisst du nichts und hast alle deine Notizen parat.

Natürlich kannst du auch digital arbeiten und Applikationen wie OneNote, Notizen, Evernote oder sogar Trello nutzen.

Kreativer Spaziergang

Körperliche Aktivitäten können einen positiven Einfluss auf Geist und Kreativität ausüben. Denn manchmal reicht schon ein wenig Bewegung, um auf neue Ideen zu kommen.

Mind Mapping

Diese ist wohl eine der bekanntesten Kreativitätstechniken. Mithilfe von Mind Mapping kannst du neue Themengebiete leichter erschließen und visuell darstellen. Wie beim Clustering steht das Schlagwort oder das Thema in der Mitte. Verknüpfungen stellen die Zusammenhänge der Begriffe um das Schlagwort herum dar. Diese Verbindungen führen oft vom Zentrum zu den Oberbegriffen, die wiederum Begrifflichkeiten um sich herum stehen haben können.

Morphologische Matrix

Mit dieser Matrix kannst du unterschiedliche Aspekte unter die Lupe nehmen, um so neue Kombinationsmöglichkeiten aufzudecken.

Die Methode wird gerne genutzt, um beispielsweise bestehende Produkte miteinander zu kombinieren und daraus neue Produkte zu entwickeln.

Aber du kannst damit auch neue Ideen generieren.

Osborn-Checkliste

Diese Brainstorming-Technik basiert auf einem Produkt, das bereits existiert.

Dieses kannst du systematisch und experimentell verändern und anpassen.

Das tust du, indem du dich an der Osborn-Checkliste entlang hangelst.

https://de.wikipedia.org/wiki/Osborn-Checkliste

Problemlösungsbaum

Mit diesem Baum kannst du deine Probleme aufarbeiten und lösen. Dank der Struktur kannst du herausfinden, an welcher Stelle es genau hapert. Ein weiterer Vorteil: Durch die detaillierte Ansicht kannst du unterschiedliche Teile des Baumes individuell betrachten und bewerten.

Den Problemlösungsbaum entwickelst du in drei Schritten:

  1. Du beginnst bei den Wurzeln und beschreibst dort das Problem oder die Aufgabenstellung.
  2. Den Baum kannst du mit Ästen erweitern. Das sind Elemente, die du in einem Brainstorming gesammelt hast und die zum Problem passen.
  3. Lücken zwischen den Ästen schließt du, indem du die einzelnen Teile miteinander verbindest. So kommen dir vielleicht neue Ideen.
Synektik

Mit dieser Methode kannst du unbewusst ablaufende Denkprozesse fördern. Dabei versuchst du, Schritt für Schritt dir bekannte Dinge zu verfremden. Dieses Fremde bleibt dir aber weiterhin vertraut. Auf diese Art und Weise schaffst du einen sachlichen Abstand zum Problem und bestehenden Lösungen. Dadurch erzeugst du gleichzeitig Raum für neue Ideen.

Synektik kannst du auch für Mind Mapping nutzt. Hierbei schreibst du Begriffe in die Ecken des Mind-Map-Blattes. Nun musst vom Begriff im Mittelpunkt Verbindungen zu diesen abstrakten Begriffen schaffen. Eine gute Methode, um deinen eigenen Horizont zu erweitern.

 

Visualisierung

Hier nutzt du deine Vorstellungskraft. Du stellst dir deine Idee detailliert vor.

Und keine Sorge, seine Fantasie auf diese Art und Weise einzusetzen, kann man trainieren.

Versuche Dinge bewusst wahrzunehmen und dein Umgeld genau zu beobachten.

Visualisierung ist ein gutes Mittel, um deine Kreativität zu stärken.

Techniken für Teams

Hier wird es schon herausfordernder die richtige Methode für eine Gruppe doch sehr unterschiedlicher denkender Menschen zu wählen. Es kann auch durchaus Sinn machen, mehrere Techniken miteinander zu kombinieren. So bleibt das Brainstorming auch für alle Beteiligten spannend.

ABC-Methode

Mit dieser Methode kannst du nicht nur Ideen finden, sondern kannst diese auch bewerten und zu diesen Feedback geben.

Bei der ABC-Methode schreibt man das Alphabet auf ein Stück Papier.

Danach schreibt man alles auf, was einem zu dem jeweiligen Buchstaben einfällt.

Anschließend bespricht das Team, was die Intention der jeweiligen Idee war. Zum Schluss werden alle Ideen diskutiert und bewertet.

Brainwriting

Bei dieser Methode wird nicht gesprochen.

Alle Teilnehmer schreiben drei Ideen auf, die sich auf den Themenschwerpunkt beziehen.

Die Ideen werden nach einigen Minuten an die Person recht oder links weitergegeben.

Diese entwickelt die Idee weiter oder fügt Stichpunkte sowie kreative Strategien hinzu.

Die Papiere werden nach ein paar Minuten wieder herumgereicht.

Sobald die Ideen im Team eine Runde gemacht haben, werden diese diskutiert.

Die Gruppe entscheidet gemeinsam, an welchen Ideen weitergearbeitet werden soll.

Flip-Flop-Methode

Vielleicht hast du schon von der Kopfstandtechnik oder Umkehrmethode gehört? Mit ihr kannst du nicht nur Ideen finden, sondern auch Probleme lösen. Dazu kehrst du die eigentliche Fragestellung ins Gegenteil um. Mit Problemen, Fehlern und Widerständen können Menschen wesentlich leichter umgehen – vielleicht hat das auch damit zu tun, das wir eine natürlich angeborene pessimistische Einstellung haben. 😉

Die Methode beinhaltet die vier folgenden Schritte:

1. Das Team versucht das Problem zu beschreiben. Anschließend werden diese Formulierungen ins Gegenteil umgekehrt.

2. Daraufhin beginnt die Ideenfindungsphase. Die Ideen werden gesammelt und zusammengefasst.

3. Danach werden die Ideen kritisch analysiert. Stellen diese wirklich eine gute und logische Lösung für das Problem dar?

4. Im letzten Schritt werden Maßnahmen entwickelt und eine Prioritätenliste angelegt.

Reizworttechnik

Diese Technik zählt zu den Assoziationstechniken.

Mit dieser Methode kannst du sehr einfach und schnell kreativ arbeiten:

1.Das Team beschreibt die Fragestellung.

2.Es wird ein Reizwort definiert, dass möglichst themenfremd ist.

3.Ab hier ist es wichtig, der Fantasie freien Lauf zu lassen.

4.Nun betrachtet das Team die ursprüngliche Aufgabenstellung. Diese wird mit dem Input, das in Phase 3. gesammelt wurde, kombiniert.

Sketchnoting

Hierbei handelt es sich um visuelle Notizen. Einfälle kannst du hiermit sehr einfach und klar visualisieren.

Ideen zu visualisieren, hilft dir dabei, dich besser an diese zu erinnern.

Oft kannst du auch komplexe Zusammenhänge verständlich und übersichtlich darstellen.

Walt-Disney-Strategie

Die Technik hilft dabei, Teams aus kreativen Sackgassen zu lotsen und die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Die Teammitglieder nehmen dabei verschiedene Rollen ein: Träumer, Realist, Kritiker. Jeder muss einmal jede Sichtweise übernehmen.

Ein neutraler Beobachter hält die Gedanken fest und moderiert den Prozess.

6-Hüte-Methode

Bei dieser Technik vertritt jedes Teammitglied eine andere Rolle.

Die verschiedenen Ansichten werden durch verschieden farbige Hüte symbolisiert.

Die Hüte werden Runde für Runde an das nächste Teammitglied weitergegeben.

Dabei gibt es drei komplementäre Denkweisen.

6-3-5 Methode

Bis zu sechs Teammitglieder erhalten jeweils einen Zettel. Darauf müssen drei Ideen notiert werden.

Die Zettel machen innerhalb des Teams fünf mal die Runde. Im ersten Durchgang entwickelt jedes Teammitglied eine eigene Ideen.

In den darauffolgenden Runden werden die Gedanken und Vorschläge des vorangegangenen Mitglieds aufgegriffen und weiterentwickelt.

Anschließend werden alle Ideen analysiert, diskutiert und bewertet.

Übungen für Großgruppen

In kleinen Teams ist die Anzahl der Brainstorming-Teilnehmer noch übersichtlich. Bei Großgruppen ist die größte Herausforderung, die Übersicht zu behalten. Aber mit den folgenden Techniken solltest du keine Probleme haben.

Brainwarming

Die Gruppe entwickelt gemeinsam eine Grafik, die das Thema visualisiert. Hierfür wird die Kernfrage von zwei Seiten betrachtet.

Im oberen Teil der Grafik wird das Ziel visualisiert, im mittleren Bereich die Lösungsansätze und im unteren Bereich die Ressourcen.

Um die Lösungen zu entwickeln und das Problem zu analyisieren, gibt es mehrere mögliche Ansätze:

Mit der Designfixierung wird die Frage beantwortet, wie ein Design noch verwendet oder verstanden werden kann.

Welche anderen Funktionen beispielsweise ein Produkte haben kann, wird mit der funktionalen Fixierung ermittelt.

Mit der Zielfixierung sucht man die Anwort auf die Frage, welche anderen Ziele ein Vorhaben oder eine Kampagne haben kann.

 
Brainstation

Die Teilnehmer durchlaufen unterschiedliche Stationen. In jeder Etappe untersuchen die Teammitglieder eine andere Fragestellung oder schauen sich die Problemstellung aus einem anderen Winkel an. So entwickelt man komplett neue Ideen oder erweitert die Einfälle der vorherigen Teilnehmer.

Brainstorming-Techniken für verschiedene Situationen

Es ist nicht immer einfach,  auf neue Ideen zu kommen. Vielleicht auch eine der Gründe, warum so viele unterschiedliche Brainstorming-Techniken entwickelt wurden.  Die Technik kann je nach Situation, Fragestellung oder Problem ausgewählt werden – man muss sich also nicht unbedingt auf die Gruppengröße konzentrieren, wenn diese beispielsweise nur eine untergeordnete Rolle spielen soll.

Schau dir gerne die folgenden Brainstorming-Techniken an. Vielleicht findest du eine passende Lösung für deine nächste Session.

Brainstorming zur Lösung eines Problems

Am einfachsten ist es in diesem Fall, ein Problem mit einem Tool zu analysieren. Auch eine Analyse kann zu kreativen Lösungen führen. Brainstormings, die sich mit einem Analysevorgang beschäftigen, ist für die meisten Menschen relativ einfach. Warum? Der Prozess beruht auf Fähigkeiten, die du bereits für die Ideengenerierung in der Schule oder am Arbeitsplatz erlernt hast. Der Vorteil: Niemandem ist es peinlich, eine Situation oder ein Problem zu analysieren – schließlich wissen wir ja schon, wie es geht.

Lücken füllen

Erkläre, wo du dich / in welcher Phase du dich befindest.

Anschließend schreibst du auf, wo du hin willst. Stell dir dann die Frage, wie du diese Lücke füllen kannst, um dein Ziel zu erreichen.

Sammle alle Antworten aus dem Team.

Vielleicht lässt sich aus dieser Sammlung die eine oder andere Lösung ableiten.

SWOT-Analyse

Mit dieser Analyse identifizierst du Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken.

So kannst du entscheiden, ob sich ein Vorhaben lohnt oder nicht.

Beim Brainstorming kannst du die SWOT-Analyse nutzen, um die Analyse im Team anzuregen.

Auch aus dieser Methode können neue Ideen entstehen.

Treiberananlyse

Ermittelt im Team, welche Treiber das Problem auslösen.

Was treibt die Kundenbindung nach unten?

Was treibt den Wettbewerb an?

Die gesammelten und identifizierten Treiber können dir und deinem Team dabei helfen, mögliche Lösungen zu erkennen.

Umgekehrtes Brainstorming

Normalerweise versucht man mit Brainstorming, ein Problem zu lösen. Beim umgekehrten Brainstorming ermittelst du mit deinem Team, Wege und Möglichkeiten, um Probleme zu verursachen. Sobald du eine Liste mit Problemen und deren Auslöser hast. Im nächsten Schritt kannst du dir dann Gedanken darüber machen, wie du diese löst.

Die fünf "Warum"

Dabei handelt es sich eigentlich um eine Methode, die außerhalb von Brainstormings verwendet wird. Die Technik ist auch für Denkprozesse sehr hilfreich.

Bei dieser Brainstorming-Technik stellst du dem Team fünfmal die Frage “Warum passiert das?. Mit jeder weiteren Fragen kannst du versuchen, detailliertere Antworten zu erhalten. Ziel ist es, den Grund oder den Auslöser für ein Problem aufzudecken.

Leise Brainstorming-Techniken

Häufig ist der Arbeitsalltag schon voll mit Terminen. Alle Mitglieder an einen Tisch zu bekommen und eine Brainstorming-Session durchzuführen, kann manchmal schwierig zu organisieren sein. Manchmal kommt es aber auch vor, dass sich die Mitglieder und Kollegen weigern, an einer Session mitzumachen – die Gründe hierfür können vielseitig sein. Lässt sich der Grund nicht aus der Welt schaffen, müssen anderen Möglichkeiten genutzt werden.

Wie du trotzdem an neue Ideen kommst? Indem Methoden nutzt, mit denen dein Team Ideen entwickeln kann, ohne sich treffen zu müssen oder ohne dass eine öffentliche Beteiligung erforderlich ist.

 

Kollaboratives Brainwriting

Brainwriting hast du bereits kennengelernt.

Beim kollaborativen Brainwriting schreibst du eine Frage auf ein großes Blatt Papier und machst dieses allen deinen Teammitgliedern zugänglich.

Bitte dein Team innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens, ihre Ideen auf dieses Papier aufzuschreiben.

Anschließend kannst du alle Ideen sammeln und mit deinem Team besprechen.

Online-Brainstorming oder Brain-Netting

Dazu brauchst du ein System, in dem jedes Teammitglied seine Idee privat – und vielleicht auch anonym – teilen und öffentlich miteinander zusammenarbeiten können.

Du könntest beispielsweise Slack oder Google Docs nutzen.

Aber dafür gibt es noch viele weitere kollaborative Tools.

Die anschließende Auswertung und Diskussion kann auch virtuell stattfinden.

Rollenspiel-Brainstorming

Diese Technik hast du bereits in meinem letzten Beitrag kennengelernt. Mithilfe von Rollenspielen kann dein Team die Dinge aus der Perspektive der Zielgruppe oder des Kunden betrachten. Der Vorteil: Diese Form des Brainstormings kann auch die Hemmungen deiner Teilnehmer senken – da sie einen anderen Menschen spielen. 

Figure Storming

Jedes Teammitglied sucht sich eine aus der Geschichte bekannte oder fiktive Person aus.

Anschließend stellst du die Frage, wie diese Person das jeweilige Problem bewältigen würden.

Funktioniert der Ansatz dieser Person? Warum? Warum nicht?

Role Storming

Bitte deine Teammitglieder, sich eine Person vorzustellen, deren Erfahrung mit dem festgelegten Brainstorming-Ziel verknüpft werden kann.

Lass eine Szene spielen, in der das Team so tut, als würden sie den Standpunkt der ausgedachten Person vertreten.

Umgekehrtes Denken

Besprecht im Team, was eine andere Person tun würde, wenn diese mit dem zu lösenden Problem konfrontiert wäre.

Stellt euch dann das Gegenteil vor.

Funktioniert diese Lösung? Warum? Warum nicht?

Funktioniert der “übliche” Weg oder gibt es vielleicht noch anderen Möglichkeiten?

Brainstorming mit Unterstützung

Es gibt Teams, denen Kreativität und Kommunikation schwerfallen. In solchen Fällen ist Brainstorming mit Unterstützung eine gute Möglichkeit, um doch noch an Ideen zu kommen. Hierbei richtest du den Brainstorming-Prozess so ein, dass alle Teammitglieder strukturiert und unterstützend mit einbezogen werden.

Die “Stufenleitertechnik” und das “Round-Robin-Brainstorming” hast du bereits kennengelernt.

Brainstorming auslösen

Dabei handelt es sich um eine Variante des “Round-Robin-Brainstormings“.

Hier beginnst du mit einem “Auslöser”.

Dieser hilft deinen Teammitgliedern, sich Ideen einfallen zu lassen.

Als Auslöser dienen offene Sätze oder provokative Aussagen.

Schnelle Ideenfindung

Du bittest das Team so viele Ideen wie möglich über einen bestimmten Zeitraum aufzuschreiben.

Anschließend können die Ideen gesammelt und gemeinsam diskutiert werden.

Techniken, die unkonventionelles Denken erfordern

Was kannst du tun, wenn all diese Brainstorming-Techniken nicht funktionieren? Dann solltest du vielleicht auf eine Methode zurückgreifen, die unkonventionelles Denken erfordert. 

Charrette

Diese Methode unterteilt das Problem in kleinere Teile.

Diese werden auf mehrere Gruppen verteilt.

Jede Gruppe diskutiert dieses Teilproblem für einen festgelegten Zeitraum.

Die Themen werden anschließend weitergereicht, sodass die nächste Gruppe auf die Idee aufbauen und diese weiterentwickeln kann.

Bis zum Ende des Charrette-Brainstormings wurde jede Idee mehrmals besprochen und so entsprechend angereichert sowie verfeinert.

"Was wäre wenn"-Brainstorming

“Was wäre, wenn ein Superheld dieses Problem hätte? Wie würde er/sie damit umgehen?”

“Was wäre, wenn das Problem viel schlimmer wäre? Was würden wir tun?”

Dies sind verschiedene “Was wäre wenn”-Szenarien, die kreatives Denken anregen können.