Mein Februar 2026: Irgendwo zwischen Kund*innenarbeit, Workshops, Lesen und Coaching – inklusive Lesetipps und Fachbuch-Highlights.

​Monatsrückblick – ein Format, das es bei mir schon einmal gegeben hat und das ich langsam wiederbelebe. Ich gebe dir aber nicht nur Lese-, Hör- und Sehtipps, sondern spreche auch über meinen beruflichen und freiberuflichen Alltag sowie Highlights, die es bei mir gab. Ich wünsche dir viel Spaß mit meinen persönlichen Eindrücken. Berichte mir gerne von deinem Monat: Was sollte ich unbedingt lesen, hören oder sehen? Worüber hast du dich gefreut – was war dein persönliches Highlight? Verrate es mir gerne in den Kommentaren.

Meine Highlights im Februar 2026

Das erste Redaktionsmeeting mit der neuen Kundin verlief sehr gut. Wir kamen schnell in den Flow und entwickelten ein gemeinsames Verständnis. Nun geht es daran, Routinen aufzubauen und das Vorhandene gezielt zu schärfen und zu optimieren.

Bei den „Content Strategy Rocks“-Interviews ist einiges passiert: Es wurden weitere Folgen aufgenommen, einige Termine mussten zwar verschoben werden, aber insgesamt kommt da gerade richtig Momentum rein. Eine Rückblicksfolge zur zweiten Staffel ist auch schon im Kasten.

Die zweiteilige Workshopreihe habe ich ebenfalls durchgeführt. Der rote Faden hat sich dieses Mal anders entwickelt als in der ersten Runde, was in Ordnung ist, da mir am wichtigsten ist, dass die Teilnehmer*innen für sich etwas mitnehmen und es anwenden können.

Die Canva-Aufnahmen laufen weiterhin eher zäh. Gleichzeitig merke ich, dass sich im März mehr Freiraum ergeben wird, da sich meine Termine besser verteilen. Das passt für mich, denn nicht alles muss immer schnell gehen, Hauptsache, es bleibt in Bewegung.

Außerdem habe ich neue Ideen für eine dreiteilige Workshopreihe an der Caritas-Akademie Freiburg gesammelt und direkt mit meiner Ansprechpartnerin besprochen. Gerade diese kleinen Optimierungen können am Ende eine große Wirkung entfalten. 🙂

Mein Coaching läuft insgesamt gut. Natürlich stoße ich zwischendurch auf Hürden und es gibt Themen, über die ich länger nachdenken möchte (und muss), aber genau das ist Teil des Prozesses. Eine Übung fand ich so schön, dass daraus direkt eine Content-Serie für LinkedIn und Instagram entstanden ist. Ich liebe es, wenn aus etwas Persönlichem etwas entsteht, das auch andere stärkt. <3

Ich hatte schöne Begegnungen und guten Austausch. Ein paar Treffen mit Freund:innen haben mich geerdet und gleichzeitig richtig aufgefüllt.

Das verlängerte Wochenende war genau das, was ich gebraucht habe. Ich habe viel gekocht, neue Rezepte ausprobiert und dazwischen ganz viel ruhige, gemeinsame Zeit ohne großes Programm verbracht – einfach entspannt.

Neben meinem Stapel mit Fachbüchern habe ich auch meinen Stapel mit privater Lektüre weiter abgetragen. Das war nicht nur überfällig, sondern auch richtig unterhaltsam. Ja, ein Großteil der Bücher war (mal wieder) von japanischen Autor:innen.

Mein Commonplace Notizbuch funktioniert inzwischen sowohl in der Business- als auch in der Privatvariante ziemlich gut. Ich klebe allerdings nicht jeden Tag etwas ein, sondern eher dann, wenn sich einige Eindrücke gesammelt haben und ich merke, dass ich Platz im Kopf brauche.

Fachbücher 2026: Was ich bisher gelesen habe

Januar

Write Useful Books

  • Darum geht’s: Es geht darum, wie ich Bücher so schreibe, dass sie für Leser:innen wirklich nützlich sind: mit klarer Struktur, praktischen Ergebnissen und echter Relevanz.
  • Mein Kurzfazit: Ich fand das Buch sehr erdenklich, weil es mir den Druck genommen hat, „literarisch“ zu sein, und mich stattdessen auf Nutzen und Klarheit fokussiert hat.
  • Mein größtes Learning: Ein hilfreiches Buch gewinnt nicht durch Perfektion, sondern dadurch, dass Leser:innen nach jedem Kapitel etwas Konkretes anwenden können.

Building a Second Brain

  • Darum geht’s: Es geht darum, wie ich mir ein digitales Wissenssystem aufbaue, das Notizen, Ideen und Ressourcen so organisiert, dass daraus leicht Inhalte, Konzepte und Ergebnisse entstehen.
  • Mein Kurzfazit: Ich fand es extrem befreiend, weil es mir gezeigt hat, wie ich mein Gedankenchaos in ein kreatives, verlässliches System übersetze.
  • Mein wichtigstes Learning: Wenn ich Wissen konsequent so ablege, dass es „wiederverwendbar“ ist, arbeite ich nicht härter, sondern viel smarter.

„Tiny Experiments“ (Blinkist)

  • Darum geht’s: Es geht darum, Ziele nicht als starre Pläne zu behandeln, sondern als kleine Experimente, die ich schnell teste, anpasse und weiterentwickle.
  • Mein Kurzfazit: Ich fand das richtig inspirierend, weil es mir erlaubt, ins Tun zu kommen, ohne vorher alles zu Ende denken zu müssen.
  • Mein größtes Learning: Kleine Tests schlagen große Vorsätze, da ich dadurch schneller lerne und mir Schwung hole.

Februar

B2B-Content-Marketing-Strategie

  • Darum geht’s: Es geht darum, wie ich eine B2B-Content-Strategie entwickle, die Zielgruppen, Positionierung, Funnel und messbare Ziele sinnvoll miteinander verbindet.
  • Mein Kurzfazit: Ich fand den Kurs sehr hilfreich, da er Struktur in strategische Entscheidungen bringt und mir Frameworks liefert, die ich direkt in Projekten für meine Kund:innen nutzen kann.
  • Mein wichtigstes Learning: Content ist kein „Output-Problem“, sondern ein strategisches Thema – ohne Fokus auf Ziel, Zielgruppe und Distribution verpufft selbst guter Content.

The Visual Marketer

  • Darum geht’s: In diesem Buch geht es darum, wie ich visuelles Marketing gezielt einsetze, um Botschaften schneller verständlich, wiedererkennbar und emotional wirksamer zu machen.
  • Mein Kurzfazit: Ich fand das Buch erfrischend, da es Kreativität mit Strategie verbindet und mir konkrete Ideen liefert, wie ich visuell klarer kommuniziere.
  • Mein wichtigstes Learning: Visuelle Konsistenz ist kein dekoratives Element, sondern ein Hebel für Vertrauen, Klarheit und Conversion.

„Thinking, Fast and Slow“ (Blinkist)

  • Darum geht’s: Es geht darum, wie zwei Denksysteme – schnelles, intuitives Denken und langsames, analytisches Denken – meine Entscheidungen und Urteile beeinflussen.
  • Mein Kurzfazit: Ich fand es spannend (und stellenweise entlarvend), weil ich viele meiner eigenen Denk-Abkürzungen im Business und Alltag plötzlich besser erkennen konnte.
  • Mein wichtigstes Learning: Mein wichtigstes Learning: Wenn es wirklich zählt, muss ich mein „schnelles Gehirn“ bewusst ausbremsen – sonst entscheide ich nach Gefühl statt nach Wahrheit.

Meine Februar-2026-Highlights: Lese-, Seh- und Hörempfehlungen

In einem einzigen Monat konsumiere ich wahnsinnig viele Bücher, Artikel, Videos und Podcasts. Warum also nicht darüber berichten?  Vielleicht ist auch etwas Interessantes für dich dabei.

Meine Leseempfehlung – On AI, Panic, and Asking Better Questions

In ihrem Artikel schreibt Ann Handley, dass die vielen Panik-Posts über KI-Jobverluste oft in die falsche Richtung gehen und mehr Angst schüren, als dass sie helfen. Zwar räumt sie ein, dass KI beeindruckend ist und unsere Arbeitswelt verändern wird. Es gehe jedoch nicht nur um Geschwindigkeit, sondern auch um Urteilskraft und den Wert menschlichen Denkens. Handley lenkt den Blick darauf, welche Arbeit wirklich wichtig ist und warum sie nicht einfach „wegautomatisiert“ werden sollte.
 
Sie kritisiert, dass viele Prognosen die Komplexität unterschlagen und so tun, als wären die Auswirkungen bereits morgen vollständig spürbar. Die Realität hat mehr Zwischenstufen. Sie lädt dazu ein, bessere Fragen zu stellen: Was wollen wir eigentlich bauen? Was lohnt sich zu schützen? Wo entsteht Wert durch Reibung, Tiefe und bewusstes Entscheiden? Du solltest den Beitrag lesen, weil er dich aus der KI-Panik herausführt und dir dabei hilft, wieder klarer, ruhiger und selbstbestimmter auf das Thema zu schauen.

Lies den Artikel von Ann

Meine Hörempfehlung – ReThinking: Following your purpose (not your passion)

In dieser Podcast-Folge erzählt Zarna Garg von ihrem ziemlich ungeraden Weg in die Comedy: vom Jurastudium über mehrere gescheiterte Business-Ideen bis hin zu ausverkauften Shows. Gemeinsam mit Adam Grant spricht sie darüber, wie ihre Tochter sie zu einem radikalen Karrierewechsel ermutigt hat und warum Umwege oft genau das sind, was uns letztlich weiterbringt.

Die beiden diskutieren außerdem, wie hilfreich ein geisteswissenschaftliches Studium sein kann und wie viel Handwerk, Struktur und Feinschliff hinter einer wirklich guten Performance stecken. Zarna teilt sehr offen ihre Lehren aus dem Scheitern, ihre ziemlich klaren Meinungen und die Geschichte, wie sie ihren Mann über eine herrlich direkte Online-Anzeige gefunden hat. Du solltest den Podcast hören, weil er zeigt, dass Erfolg selten geradlinig ist und dich ermutigt, eigene Umwege als Teil deiner Entwicklung zu sehen und nicht als Fehler.

Hör dir die Folge an

Meine Sehempfehlung 2026 planners JetPens team are ACTUALLY using! Part 2

In dem Video stellt das Team von JetPens die Planer vor, die es 2025 genutzt hat, und berichtet, wie gut (oder auch nicht) das im Alltag funktioniert hat. Sie erzählen sehr konkret, warum sie für 2026 zu bestimmten Modellen wie dem „Hobonichi Techo Weeks” oder dem „Cousin Avec” wechseln wollen und was sie sich davon versprechen. Dabei bekomme ich richtig gute Einblicke, wie unterschiedlich Menschen ihre Planer einsetzen: für Termine, To-dos, Journaling, kleine Erinnerungen und alles dazwischen.
 
Nebenbei geht es auch um das Drumherum, das für mich oft den Unterschied macht: passende Stifte, Tinten, Glasfedern und Zubehör wie Blotting Paper. Insgesamt ist das ein bunter Mix aus ehrlichen Erfahrungen und sehr praktischen Beispielen, die sofort Ideen auslösen. Du solltest dir das Video anschauen, weil du daraus nicht nur Inspiration mitnimmst, sondern auch ganz konkrete Hinweise erhältst, welcher Planer 2026 wirklich zu dir und deinem Alltag passen könnte.

Hier geht’s zum zweiten Teil 

Vorschau: Was ich mir für den März vornehme

Im März steht bei mir einiges an. Ich habe mehrere Webinare in meinem Kalender, auf die ich mich freue, da sie mir sowohl fachlich als auch persönlich immer wieder neue Impulse geben.

Außerdem werden die Aufnahmen der „Content Strategy Rocks” fortgesetzt, damit die Staffel Gestalt annimmt und ich kontinuierlich am Ball bleibe.

Und natürlich läuft mein Coaching ganz normal weiter mit allem, was dazugehört: Fortschritten, Aha-Momenten und Themen, die sich Schritt für Schritt sortieren dürfen.