Mein April 2026 war voll mit Kund*innenprojekten, Canva Create, Fachbüchern, Osterzeit, Balkon, Amsterdam und meinem 40. Geburtstag.
Monatsrückblick – ein Format, das es bei mir schon einmal gegeben hat und das ich langsam wiederbelebe. Ich gebe dir aber nicht nur Lese-, Hör- und Sehtipps, sondern spreche auch über meinen beruflichen und freiberuflichen Alltag sowie Highlights, die es bei mir gab. Ich wünsche dir viel Spaß mit meinen persönlichen Eindrücken. Berichte mir gerne von deinem Monat: Was sollte ich unbedingt lesen, hören oder sehen? Worüber hast du dich gefreut – was war dein persönliches Highlight? Verrate es mir gerne in den Kommentaren.
Meine Highlights im April 2026
Der April startete direkt mit Redaktionsmeetings mit verschiedenen Kund*innen. Ein guter Einstieg, bei dem schnell klar wurde: Der Monat würde nicht langweilig werden.
Die kurze Woche nach Ostern war dann tatsächlich sehr kurz und vollgepackt. Zwischen Vorbereitungen, Abstimmungen und der Erstellung von Inhalten blieb wenig Luft, aber einiges ist gut vorangekommen.
Ein Thema, das mich im April weiter begleitet hat, war die Entwicklung eines Content-Archivs. Für eine sehr spezielle, individuelle Idee dazu habe ich sogar Claude Code genutzt – und das hat überraschend gut funktioniert. Das werde ich auf jeden Fall weiter nutzen.
Auch die Canva Create hat mich wieder beschäftigt. Da war viel Interessantes dabei, aber auch einiges, das mich ernüchtert hat. Gerade beim Thema KI ist aus meiner Sicht noch viel Luft nach oben.
Schön war auch der digitale Kaffee mit einer Kollegin. Es war ein entspannter und interessanter Austausch, der mir wieder gezeigt hat, wie wertvoll solche Gespräche zwischendurch sind.
In der vorletzten Aprilwoche hat sich dann noch einmal ziemlich viel geballt: ein Graphic Recording in Hamburg, drei Kennenlerntermine und Angebote, die ich kurzfristig einreichen konnte. Dazu kam noch eine ganze Menge Organisatorisches, bevor ich in den Urlaub gefahren bin.
Privat startete der April mit den Osterfeiertagen im Kreise der Familie. Ein paar Tage raus aus dem Alltag, gemeinsam essen, erzählen und Zeit miteinander verbringen.
Zu Hause wurde es auf dem Balkon wieder grüner. Das ist jedes Jahr ein kleiner Punkt, auf den ich mich freue: Pflanzen raus, ein bisschen sortieren, schauen, was wiederkommt und was neu dazukommt.
In der letzten Aprilwoche habe ich mir dann Urlaub genommen und war in Amsterdam. Nach dem ziemlich vollen Monat kam diese Auszeit genau richtig. Einfach unterwegs sein, gucken, laufen, Kaffee trinken und mal nicht ständig an To-dos denken.
Und dann war da noch mein Geburtstag. 40 also. Es fühlt sich ehrlich gesagt immer noch ziemlich genauso an wie vorher. Nur habe ich etwas weniger Geduld für BS.
Fachbücher 2026: Was ich im April gelesen habe
Growth Data Analytics Playbook
- Darum geht’s: Das Buch erklärt Teams, wie sie Daten nutzen können, um den Product-Market-Fit zu finden, zu messen und weiterzuentwickeln.
- Mein Kurzfazit: Ein praktisches Werk für alle, die Analytics nicht nur anschauen, sondern daraus bessere Entscheidungen ableiten wollen.
- Mein größtes Learning: Gute Datenarbeit beginnt nicht beim Dashboard, sondern bei der Frage, welche Entscheidung eigentlich getroffen werden soll.
Killer Visual Strategies
- Darum geht’s: Es zeigt, wie visuelle Kommunikation dabei hilft, Inhalte verständlicher zu machen und Menschen schneller zu erreichen.
- Mein Kurzfazit: Ein richtig gutes Fachbuch, weil es Design nicht als Dekoration, sondern als Werkzeug für eine klarere Kommunikation behandelt.
- Mein wichtigstes Learning: Für gute Visuals braucht es keine Effekte, sondern eine klare Idee, eine saubere Struktur und ein gutes Verständnis dafür, was beim Gegenüber ankommen soll.
How to Take Smart Notes (Blinkist)
- Darum geht’s: Du erfährst, wie du Notizen nicht nur zum Ablegen von Wissen, sondern auch zum Denken, Verstehen und Schreiben nutzen kannst.
- Mein Kurzfazit: Ein weiterer hilfreicher Blick auf Wissensarbeit, denn es geht nicht um ein möglichst hübsches System, sondern um bessere Gedanken.
- Mein größtes Learning: Eine gute Notiz ist mehr als nur ein gespeichertes Zitat: Sie ist eine Idee in eigenen Worten, die sich mit anderen Gedanken verbinden lässt.
Meine April-2026-Highlights: Lese- und Sehempfehlungen
In einem einzigen Monat konsumiere ich wahnsinnig viele Bücher, Artikel, Videos und Podcasts. Warum also nicht darüber berichten? Vielleicht ist auch etwas Interessantes für dich dabei.
Meine Leseempfehlung – Design Technologists: The role that turns creativity into code
Der Artikel erklärt, was Design Technologists machen und warum ihre Rolle zwischen Design und Entwicklung angesiedelt ist:
- Sie bauen Prototypen,
- testen Ideen frühzeitig
- und helfen Teams dabei, schneller zu erkennen, ob eine Idee funktioniert.
Bei Atlassian arbeiten sie eng mit Designer:innen, Entwickler*innen und Produktteams zusammen. Der Artikel zeigt außerdem, wie KI diese Arbeit verändern und beschleunigen kann.
Du solltest den Beitrag lesen, wenn du besser verstehen möchtest, wie aus Ideen schneller konkrete, testbare Lösungen entstehen.
Meine Leseempfehlung – Fitting In Is Overrated
Der Beitrag dreht sich um die Frage, warum wir oft so viel Energie darauf verwenden, irgendwo hineinzupassen. Joe Pulizzi beschreibt, wie schnell Menschen, Ideen oder Arbeitsweisen danach bewertet werden, ob sie in ein vorhandenes Raster passen – und wie wenig Raum dann manchmal für das bleibt, was eigentlich besonders oder hilfreich an ihnen ist.
Es geht nicht darum, absichtlich anders zu sein, sondern darum, genauer hinzuschauen, welche Eigenheiten man vielleicht zu schnell versteckt, weil sie unbequem wirken oder nicht sofort verstanden werden. Für mich ist der Text ein guter Reminder, Stolz auf meine eigenen Ecken und Kanten zu sein – persönliche und fachliche.
Lies dir den Kommentar von Joe durch, wenn du dich gerade fragst, ob Anpassung wirklich immer die bessere Lösung ist oder ob genau das, was nicht ganz ins Schema passt, mehr Aufmerksamkeit verdient.
Meine Sehempfehlung – Canva Create 2026
Canva hat mehr als 70 neue Funktionen vorgestellt, darunter Canva AI 2.0, Canva Offline, Learn Grid und den neuen Print Shop. Im Mittelpunkt stand eindeutig KI. Canva AI 2.0 soll Designs, Dokumente, Websites und Kampagnen per Prompt erzeugen und dabei editierbare, mehrschichtige Ergebnisse liefern. Praktisch finde ich vor allem den Offline-Modus, Magic Layers und die besseren Workflows, da sie im Alltag wirklich Zeit sparen können.
Beim Thema KI bleibe ich aber noch vorsichtig: Die Richtung ist spannend, aber zwischen „klingt in der Keynote gut“ und „funktioniert sauber im Kund*innenalltag“ liegt für mich noch ein Stück Weg.
Schau dir die Keynote an, wenn du Canva regelmäßig nutzt und einschätzen willst, welche Neuerungen dir wirklich helfen und welche erstmal nur nett klingen.
Vorschau: Was ich im Mai vorhabe
Im Mai geht es für mich mit weiteren Seminaren zum Thema Canva weiter. Außerdem startet eine neue Runde meiner Seminarreihe zur KI-gestützten Social-Media-Strategie. Das ist ein Thema, das mich schon länger begleitet und in der Praxis immer wieder neue Fragen aufwirft. Ein paar andere Projekte nehmen ebenfalls langsam Form an. Noch ist nicht alles spruchreif, aber es tut sich was.
Und ansonsten arbeite ich weiter an meiner Selbstständigkeit: Dinge sortieren, Angebote schärfen, Ideen testen – und zwischendurch nicht vergessen, dass all das auch Spaß machen darf. 🙂