Im Juni ging es um Canva-Workshops, Podcast-Pläne, einen spontanen Roadtrip und neue Ideen. Dazu gibt es Lese-, Seh- und Hörtipps für dich.

​Monatsrückblick – ein Format, das es bei mir schon einmal gegeben hat und das ich langsam wiederbelebe. Ich gebe dir aber nicht nur Lese-, Hör- und Sehtipps, sondern spreche auch über meinen beruflichen und freiberuflichen Alltag sowie Highlights, die es bei mir gab. Ich wünsche dir viel Spaß mit meinen persönlichen Eindrücken. Berichte mir gerne von deinem Monat: Was sollte ich unbedingt lesen, hören oder sehen? Worüber hast du dich gefreut – was war dein persönliches Highlight? Verrate es mir gerne in den Kommentaren.

Meine Highlights im Juni 2026

Neben mehreren Kund*innenterminen habe ich den Juni mit einem digitalen Vortrag über Tools für kleine Teams begonnen.

Parallel dazu lief die wöchentliche Veröffentlichung meiner dritten Podcast-Staffel. Im Juli nehme ich die letzte Folge auf, danach ist die Staffel erst einmal abgeschlossen. Wie es mit dem Podcast weitergeht, lasse ich noch offen. Ein paar Gedanken dazu gibt es bereits, entschieden ist jedoch noch nichts. 😉

Auch Canva hat mich den ganzen Monat begleitet. Zwischen Anfang und Ende Juni habe ich mehrere Workshops für unterschiedliche Anbieter*innen gehalten. Dabei ging es um Formate für Anfängerinnen und Fortgeschrittene sowie um Video- und KI-Tools in Canva.

Aus den Fragen und Rückmeldungen in den Workshops kann ich einiges für das anstehende Update meines Online-Kurses mitnehmen. Ich weiß jetzt genauer, welche Inhalte mehr Erklärung benötigen, an welchen Stellen sich Canva verändert hat und welche Inhalte den Teilnehmer*innen im Arbeitsalltag tatsächlich weiterhelfen.

Die ersten Schulungsanfragen für 2027 sind inzwischen ebenfalls eingegangen. In meinem Kalender gibt es allerdings noch freie Kapazitäten. Melde dich gern, wenn du eine Schulung zu Canva, Content Management, Content Creation oder Content Strategie planst. 🙂

Neben den laufenden Projekten habe ich im Juni auch den roten Faden für meine nächsten beruflichen Schritte wieder aufgenommen. Aktuell entstehen erste Ideen für die Website und meine Lieblingsfotografin ist bereits eingeweiht.

Unter der Woche blieb im Juni nur wenig Raum für Erholung. Umso bewusster habe ich die gemeinsame Zeit am Wochenende genutzt.

Zum Monatsende wurde es dann noch einmal etwas spontaner: Ein Roadtrip führte uns von Hattingen über Frankfurt nach Amsterdam und wieder zurück. Es war eine lange Strecke in kurzer Zeit, aber auch eine gute Gelegenheit, für ein paar Tage aus dem Arbeitsalltag herauszukommen.

Fachbücher 2026: Was ich im Juni gelesen habe

The Shape of Content

  • Darum geht’s: Laut Ben Shahn prägen künstlerische Form, handwerkliche Praxis, persönliche Haltung und gesellschaftlicher Kontext den Inhalt eines Werks.
  • Mein Kurzfazit: Ein dichtes und tiefgründiges Buch über kreative Arbeit, das zahlreiche Gedanken enthält, die sich auch auf heutige Content-Prozesse übertragen lassen.
  • Mein größtes Learning: Eine eigene Ausdrucksform entsteht, wenn Inhalt, Haltung und Gestaltung nachvollziehbar zusammenpassen.

Understanding Comics

  • Darum geht’s: Scott McCloud erklärt in seinem Comic, wie visuelles Erzählen funktioniert und wie Bilder, Texte, Zeit und die Übergänge zwischen einzelnen Panels gemeinsam Bedeutung erzeugen.
  • Mein Kurzfazit: Es ist zugänglich und macht Comics als eigenständige Form der Kommunikation verständlich.
  • Mein größtes Learning: Gute visuelle Kommunikation entsteht, wenn ich bewusst entscheide, was auf einem Bild zu sehen ist, welche Informationen der Text ergänzt und welche Verbindungen die Leser*innen selbst herstellen sollen.

How to Work with (Almost) Anyone

  • Darum geht’s: Michael Bungay Stanier zeigt, wie fünf gezielte Fragen dabei helfen können, Erwartungen, Bedürfnisse und potenzielle Konflikte in Arbeitsbeziehungen frühzeitig zu klären.
  • Mein Kurzfazit: Es bietet ein überschaubares und gut anwendbares Gesprächsmodell für eine bessere Zusammenarbeit.
  • Mein größtes Learning: Eine gute Zusammenarbeit beginnt mit einem offenen Gespräch darüber, was beide Seiten brauchen, schätzen und bei Schwierigkeiten ansprechen möchten.

Meine Juni-2026-Highlights: Lese- und Sehempfehlungen

In einem einzigen Monat konsumiere ich wahnsinnig viele Bücher, Artikel, Videos und Podcasts. Warum also nicht darüber berichten?  Vielleicht ist auch etwas Interessantes für dich dabei.

Meine Leseempfehlung – Reisen und die Entdeckung des anderen

In ihrem Beitrag „Reisen und die Entdeckung des Anderen“ beschäftigt sich die Philosophin und Autorin Dr. Ines Eckermann mit der Frage, welche Auswirkungen das Reisen auf unsere Sicht auf die Welt und auf uns selbst hat. Ich fand es interessant zu sehen, wie Philosophen wie Platon, Seneca, Kant, Montaigne und Descartes das Unterwegssein und seine Wirkung unterschiedlich eingeordnet haben. Für mich liegt der zentrale Gedanke darin, dass die Begegnung mit anderen Lebensweisen die eigenen Gewohnheiten und Urteile überprüfbar macht. Besonders hängen geblieben ist mir die Unterscheidung zwischen Tourismus, der das Vertraute bequem verfügbar macht, und Reisen, das eine echte Auseinandersetzung mit dem Fremden verlangt. Ich nehme mit, dass eine Reise weniger durch die Entfernung an Wert gewinnt als durch die Bereitschaft, den eigenen Blick verändern zu lassen.

Du erhältst eine fundierte Perspektive darauf, wie Reisen den Blick auf andere Menschen, die Welt und die eigenen Selbstverständlichkeiten verändern kann.

Starte deine philosophische Reise hier

Meine Sehempfehlung – Summer Game Fest 2026

Beim Summer Game Fest 2026 wurden zahlreiche neue Spiele vorgestellt. Besonders interessant fand ich die Bandbreite der Ideen und die kreativen Köpfe hinter den Projekten. Besonders die Indie-Spiele sind mir aufgefallen, da sie oft mit ungewöhnlichen Spielmechaniken, eigenen visuellen Stilen und sehr persönlichen Geschichten arbeiten. Für mich zeigt das Festival, wie vielfältig Spiele inzwischen erzählen können und wie viel konzeptionelle Arbeit in diesen digitalen Welten steckt.

Wer die Live-Termine verpasst hat, kann sich die Shows und einzelne Beiträge weiterhin als Aufzeichnung ansehen. Ein Blick lohnt sich auch für Menschen, die sich nicht als Gaming-Nerds verstehen, denn hier werden Gestaltung, Storytelling und kreative Produktentwicklung gekonnt kombiniert.

Verschaff dir einen Überblick über die Showcases

Meine Hörempfehlung  – The Epic Story of Markdown

In der Vergecast-Folge „The Epic Story of Markdown“ geht es um die Entstehung eines Schreibsystems, das heute in Notizprogrammen, Dokumentationen und bei der Nutzung von KI-Anwendungen zum Einsatz kommt. Markdown ermöglicht es, Texte durch wenige Zeichen sowohl für Menschen lesbar als auch für Computer verarbeitbar zu machen. John Gruber erzählt gemeinsam mit Anil Dash, wie die Idee entstanden ist und warum sie sich weit über ihren ursprünglichen Kontext hinaus verbreitet hat. Besonders interessant ist für mich, wie eine bewusst einfache Lösung zur Grundlage vieler digitaler Arbeitsprozesse werden konnte.

Die Folge lohnt sich, wenn du verstehen möchtest, wie kleine gestalterische Entscheidungen unsere tägliche Arbeit mit Texten und digitalen Werkzeugen bis heute prägen.

Lerne mehr über Markdown und dessen Entwicklung

Vorschau: Was ich im Juli vorhabe

Der Juli beginnt für mich mit einer weiteren Urlaubswoche. Ansonsten freue ich mich auf die beiden vergleichsweise ruhigen Monate Juli und August, denn für diese Zeit sind keine Vorträge oder Workshops geplant.

Dadurch bleibt mehr Zeit für meine laufende Arbeit und für Projekte, die im Alltag schnell nach hinten rutschen. 🙂 Ansonsten ist erstmal nichts geplant.