Entdecke meinen Juli zwischen neuen Website-Plänen, Büchern, Content-Projekten und frischen Empfehlungen zum Lesen, Hören und Sehen.
​Monatsrückblick – ein Format, das es bei mir schon einmal gegeben hat und das ich langsam wiederbelebe. Ich gebe dir aber nicht nur Lese-, Hör- und Sehtipps, sondern spreche auch über meinen beruflichen und freiberuflichen Alltag sowie Highlights, die es bei mir gab. Ich wünsche dir viel Spaß mit meinen persönlichen Eindrücken. Berichte mir gerne von deinem Monat: Was sollte ich unbedingt lesen, hören oder sehen? Worüber hast du dich gefreut – was war dein persönliches Highlight? Verrate es mir gerne in den Kommentaren.

Meine Highlights im Juli 2026

Wie jedes Jahr wird es um diese Zeit etwas ruhiger, was ganz praktisch ist, denn bei mir steht noch einiges an. Mein Coaching neigt sich dem Ende zu und ich stecke gerade mitten in den Arbeiten für meine neue Website. Die passenden Fotos werden dann in der zweiten Jahreshälfte folgen.

Parallel dazu läuft die Arbeit mit meinen Kund*innen angenehm entspannt weiter: Aktuell unterstütze ich sechs Kund*innen in ganz unterschiedlichen Content-Management-Bereichen. Auch die ersten Dozent*innenverträge für 2027 sind bereits unterschrieben.

Und trotzdem ist in 2027 noch Raum für Neues: Wenn du Unterstützung im Content Management suchst oder dich zu Canva, Visual Content oder Content-Strategie informieren möchtest, melde dich gerne bei mir.

Unsere Urlaubswoche in Nürnberg war wunderbar entspannt und kulinarisch wieder einmal sehr lecker, inklusive einer ausgiebigen Tea Time. Außerdem konnte ich meinen Bücherstapel ein kleines bisschen abbauen. Das hat mich allerdings nicht davon abgehalten, direkt für neuen Nachschub zu sorgen.

Fachbücher 2026: Was ich im Juli gelesen habe

Everybody Writes

  • Darum geht’s: Ann Handley erklärt dir, wie du mit einem klaren Schreibprozess, einer eigenen Stimme und dem Blick auf unsere Zielgruppe Inhalte entwickelst, die wirklich etwas bewegen.
  • Mein Kurzfazit: Ein inspirierendes und angenehm konkretes Arbeitsbuch für alle, die ihre Gedanken besser strukturieren, verständlicher schreiben und ihre Inhalte endlich auf den Punkt bringen wollen.
  • Mein größtes Learning: Gute Texte entstehen nicht durch einen genialen ersten Entwurf, sondern durch Schreiben, Überarbeiten und den Mut, die eigene Persönlichkeit sichtbar werden zu lassen.

Burn The Playbook

  • Darum geht’s: Joe Pulizzi hilft dir dabei, dich von klassischen Karrierepfaden zu lösen und mit deinem eigenen „Tilt“, einer klaren Zielgruppe und einem contentbasierten Geschäftsmodell etwas aufzubauen, das wirklich dir gehört.
  • Mein Kurzfazit: Ein motivierendes Buch mit vielen guten Denkanstößen. Besonders spannend finde ich den klaren Fokus auf Ownership statt noch mehr Hustle.
  • Mein größtes Learning: u brauchst nicht den nächsten fremden Erfolgsplan, sondern ein eigenes System, das zu deiner Perspektive, deinen Stärken und dem Leben passt, das du langfristig führen möchtest.

Professional Troublemaker

  • Darum geht’s: Mit viel Humor und persönlichen Geschichten macht Luvvie Ajayi Jones deutlich, wie wir unseren Ängsten weniger Macht geben, für unsere Werte einstehen und unsere Stimme nutzen können, um positive Veränderungen anzustoßen.
  • Mein Kurzfazit: Ein ehrliches, unterhaltsames und ermutigendes Buch für alle, die sich häufiger trauen möchten, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, ohne dabei Empathie und Verantwortung aus den Augen zu verlieren.
  • Mein größtes Learning: Freundlich zu sein bedeutet nicht, immer nett und angepasst zu bleiben – manchmal ist es mutiger und menschlicher, respektvoll zu widersprechen.

Meine Juli-2026-Highlights: Lese- und Sehempfehlungen

In einem einzigen Monat konsumiere ich wahnsinnig viele Bücher, Artikel, Videos und Podcasts. Warum also nicht darüber berichten?  Vielleicht ist auch etwas Interessantes für dich dabei.

Meine Leseempfehlung – How Houth Studio turns Taiwanese culture into bold graphic design

Der Artikel stellt das 2014 in Taipeh gegründete Studio Houth vor. Es übersetzt taiwanesische Kultur mit kräftigen Farben, experimentellen Grafiken und ungewöhnlicher Typografie in eine zeitgemäße visuelle Sprache.

Im Mittelpunkt steht ein kreativer Prozess, der nicht erst mit dem Briefing beginnt, sondern bereits beim Beobachten, Herumstreifen und Sammeln kleiner visueller Fragmente aus dem Alltag, von Reisen, aus Filmen oder Buchläden.

Anhand einer Publikation über die Geschichte der taiwanesischen Tattoo-Kultur zeigt Ayla Angelos von Creative Boom, wie Houth Informationen nicht nur ordnet, sondern durch Material, Aufbau und Haptik ein Thema auch körperlich erfahrbar macht.

Du solltest den Artikel lesen, weil er wunderbar veranschaulicht, wie aus genauer Beobachtung, kultureller Haltung und mutigen Designentscheidungen visueller Content entsteht, der nicht nur schön aussieht, sondern eine echte Geschichte erzählt.

Lerne Studio Houth kennen

Meine Sehempfehlung – The Interview with Zohran Mamdani

In einem Interview spricht Zohran Mamdani darüber, wie er New York sozialer, bezahlbarer und lebenswerter machen möchte.

Konkrete Ideen wie ein Mietstopp, kostenlose Kinderbetreuung und bessere öffentliche Verkehrsmittel stehen dabei im Mittelpunkt.

Darüber hinaus geht es um politische Verantwortung, den Aufbau progressiver Bündnisse und die Frage, wie aus großen Versprechen tatsächlich spürbare Veränderungen entstehen können.

Spannend ist auch, wie Mamdani über seine Rolle innerhalb der Demokratischen Partei, über Alexandria Ocasio-Cortez und eine Politik, die näher am Alltag der Menschen sein will, spricht.

Du solltest dir das Video ansehen, da es einen guten Einblick in eine hoffnungsvolle, soziale und lösungsorientierte politische Vision gibt.

Schau dir das ganze Interview an

Meine Hörempfehlung – What sitting all day does to your brain and body

In der Podcastfolge erklärt der Bewegungsforscher Keith Diaz, welche Auswirkungen stundenlanges Sitzen auf unseren Körper und unser Gehirn hat und warum Bewegung in einem zunehmend digitalen Alltag so leicht verloren geht.

Besonders spannend finde ich seine erstaunlich alltagstaugliche Lösung: Anstatt auf eine große Sporteinheit zu setzen, können bereits kurze, regelmäßig verteilte Bewegungspausen einen Unterschied bewirken.

Im anschließenden Gespräch mit der Autorin und Podcasterin Manoush Zomorodi wird die Verbindung zwischen unseren Technikgewohnheiten, unserem Wohlbefinden und einem gesünderen Umgang mit dem eigenen Körper noch tiefer beleuchtet.

Dabei macht die Folge keinen zusätzlichen Fitnessdruck, sondern zeigt, wie wir Bewegung mit kleinen, realistischen Veränderungen wieder selbstverständlicher in unseren Arbeitsalltag integrieren können.

Du solltest den Podcast hören, weil er dich nicht nur zum Nachdenken, sondern auch direkt zu einer kleinen Runde um den Schreibtisch motiviert.

Hol dir Motivation für mehr Bewegung im Arbeitsalltag

Vorschau: Was ich im August vorhabe

Im August werde ich weiter an meiner neuen Website arbeiten und einige Konzepte und Ideen für die zweite Jahreshälfte ausarbeiten. Ansonsten bleibt es ruhig.