Im Rückblick erfährst du, was mich im Oktober beschäftigt hat, warum meine Website noch wartet und welche Bücher ich gelesen habe.
Meine Highlights im Oktober 2026
Für mich hat mit dem Oktober die zweite schulungsintensive Phase des Jahres begonnen. Diesmal habe ich zu ganz unterschiedlichen Themen geschult: von Canva über Social Media mit KI-Unterstützung und die Entwicklung digitaler Kampagnen bis hin zum Mobile Social Media Management.
Eine weitere Schulungsreihe für Januar 2027 konnte ich ebenfalls festmachen. Damit ist der Start ins neue Jahr zumindest in diesem Bereich schon mal gut gefüllt.
Bei einigen anderen Themen rund um meine Selbstständigkeit habe ich dagegen bewusst etwas Tempo herausgenommen. Dazu gehört auch die Veröffentlichung meiner neuen Website und die damit verbundene Neuausrichtung.
Beides verschiebt sich ein wenig. Ursprünglich hatte ich dafür den Dezember im Blick. Aber mal ehrlich: Wem wäre eine neue Website im Weihnachtstrubel überhaupt aufgefallen? 😅
Die zusätzliche Zeit möchte ich nutzen, um einige Dinge in Ruhe zu überdenken und für 2027 neu aufzustellen. Ich habe Lust, Neues auszuprobieren, mein Angebot etwas anders zu gestalten und mich beruflich weiterzuentwickeln. Dafür möchte ich mir bewusst Zeit nehmen, anstatt alles noch schnell zum Jahresende umzusetzen.
Auch in anderen Bereichen stehen ein paar Veränderungen an. Was genau dahintersteckt, erzähle ich dann im nächsten Jahr.
Im Oktober blieb vor lauter Schulungen kaum Zeit für Veranstaltungen oder größere Micro-Abenteuer. Dafür ist in der ersten Novemberwoche eine kleine Auszeit am Meer geplant.
Ein paar Tage raus aus dem Alltag, bevor es mit den letzten Schulungen des Jahres weitergeht. Ein bisschen Abwechslung kann schließlich nicht schaden.
Fachbücher 2026: Was ich im Oktober gelesen habe
Valuable Friction
- Darum geht’s: Robert Rose zeigt, wie bewusst zugelassene Reibung in einer auf Geschwindigkeit und Effizienz ausgerichteten Arbeitswelt zu besseren Ideen, durchdachten Entscheidungen und kreativen Ergebnissen führen kann.
- Mein Kurzfazit: Für mich ist dieses Buch ein erfrischender Gegenentwurf zum ständigen Optimieren und Automatisieren, da es verdeutlicht, dass nicht jede Abkürzung unsere Arbeit tatsächlich verbessert.
- Mein größtes Learning: Insbesondere bei der Erstellung von Inhalten lohnt es sich, nicht jeden Widerstand sofort zu beseitigen, sondern bewusst Raum für kritisches Hinterfragen, Experimentieren und neue Perspektiven zu schaffen.
Create. Repeat.
- Darum geht’s: Zack und Morgan Evans zeigen in ihrem Buch mit kurzen Texten, Reflexionsfragen und praktischen Übungen, wie die Leserinnen und Leser Kreative Blockaden überwinden, ihren eigenen Stil entwickeln und langfristig kreativ bleiben können.
- Mein Kurzfazit: Für mich ist das Buch weniger eine klassische Lektüre als ein inspirierender Begleiter für den kreativen Alltag. Es ermutigt mit kleinen Denkanstößen, dranzubleiben und die eigene Arbeit nicht ständig zu hinterfragen.
- Mein größtes Learning: Kreativität entsteht nicht nur durch plötzliche Geistesblitze, sondern vor allem dadurch, dass ich regelmäßig ins Tun komme, auch wenn die Inspiration gerade auf sich warten lässt.
Meine Oktober-2026-Highlights: Lese- und Sehempfehlungen
In einem einzigen Monat konsumiere ich wahnsinnig viele Bücher, Artikel, Videos und Podcasts. Warum also nicht darüber berichten? Vielleicht ist auch etwas Interessantes für dich dabei.
Meine Leseempfehlung – Can Reading Make You Happier?
Ceridwen Dovey untersucht in ihrem Beitrag, wie Lesen unser Wohlbefinden und unsere psychische Gesundheit beeinflussen kann. Im Mittelpunkt steht die Bibliotherapie, bei der Bücher zur Unterstützung in verschiedenen Lebenssituationen empfohlen werden. Die Autorin zeigt anhand persönlicher Erfahrungen und wissenschaftlicher Studien, dass Lesen Empathie fördern, Stress reduzieren und neue Perspektiven eröffnen kann. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass Lesen uns zwar emotional bereichert, aber nicht automatisch zu besseren oder mitfühlenden Menschen macht.
Der Artikel verbindet persönliche Einblicke mit spannenden Forschungsergebnissen und erinnert daran, dass Lesen weit mehr sein kann als Unterhaltung oder reine Wissensaufnahme.
Meine Sehempfehlung – Hikikomori – Ein Leben in Isolation
Die Reportage zeigt Menschen in Japan, die sich aus dem gesellschaftlichen Leben zurückziehen. Reporter Tim Schreder trifft Betroffene, Angehörige und Helfer, um die Ursachen herauszufinden. Dabei spielen Leistungsdruck, Einsamkeit und Digitalisierung eine Rolle. Hikikomori ist auch in Deutschland ein Thema.
Die Dokumentation gibt bewegende Einblicke in das Leben dieser Menschen und regt dazu an, über Einsamkeit, gesellschaftliche Erwartungen und die Bedeutung echter zwischenmenschlicher Beziehungen nachzudenken.
Meine Hörempfehlung – das Waterline Modell
In dieser Folge erklärt Molly Graham, dass Probleme in Teams häufig nicht an einzelnen Menschen, sondern an den Rahmenbedingungen ihrer Zusammenarbeit liegen. Das Waterline-Modell zeigt, dass Schwierigkeiten auf vier Ebenen untersucht werden können: Struktur, Teamdynamik, zwischenmenschliche Beziehungen und individuelles Verhalten. Wichtig sind klare Ziele, eindeutige Rollen und ein Führungsverhalten, das Vertrauen und gute Zusammenarbeit ermöglicht. Anhand von Beispielen verdeutlicht sie, dass es sich lohnt, zuerst die grundlegenden Ursachen zu untersuchen, statt vorschnell einzelnen Teammitgliedern die Schuld zu geben.
Die Folge stellt ein einfaches, aber wirkungsvolles Werkzeug vor, mit dem sich Herausforderungen in der Teamarbeit besser verstehen und gezielt lösen lassen.
Vorschau: Was ich im November vorhabe
Auch im November wird es beruflich nicht langweilig für mich. Es stehen weitere Schulungen zu den Themen Canva, Social Media und Content Management an. Darüber hinaus werde ich mich mit den Vorbereitungen für eine Inhouse-Schulung zum Thema Content Creation beschäftigen.
Abseits der Arbeit freue ich mich langsam auf die Weihnachtszeit. Ein bisschen Vorfreude darf schließlich schon Ende November aufkommen.
Mindestens eine kleine, etwas verrückte Reise steht ebenfalls noch auf meiner Liste. Wohin es geht und was ich dabei erlebe, erzähle ich dann im nächsten Monatsrückblick.