Entdecke mit einer Content-Gap-Analyse, welche Themen deine Konkurrenz übersieht, welche Fragen deine Zielgruppe hat und wo sich neuer Content lohnt.
Wenn du nach neuen Content-Themen suchst, geht dein Blick wahrscheinlich schnell zu deinen Mitbewerber*innen. Denn mit einem Blick lässt sich schnell herausfinden, mit welchen Themen sie sich beschäftigen, welche Fragen sie überhaupt beantworten und auf welchen Kanälen sie mit ihren Content-Aktivitäten schon sichtbar sind.
Das hilft dir nicht nur, einen Überblick zu bekommen, sondern du kannst den vorhandenen „Markt” zu einem Thema auch viel besser einordnen. Doch für deine eigene Themenplanung reicht der Blick allein nicht aus. Du weißt zwar danach, was andere machen, aber ob sich deine Zielgruppe tatsächlich für das Thema interessiert, ist damit noch nicht geklärt.
Doch glücklicherweise gibt es ein Tool, um diese und weitere Fragen rund um (d)eine Themenwelt zu klären: Mit der Content-Gap-Analyse vergleichst du den Informationsbedarf deiner Zielgruppe mit den bestehenden Inhalten auf dem „Markt” und deinen eigenen Content-Zielen.
Im Beitrag gucken wir uns an, welche Arten von Content Gaps es gibt, wie du sie erkennst und nach welchen Kriterien du sie bewertest.
Und (m)ein Learning verrate ich dir schon am Anfang: Eine freie Themenlücke ist noch kein Grund, neuen Content zu produzieren.
Die wichtigsten Gedanken aus dem Beitrag:
- Eine Content Gap ist mehr als ein fehlendes Keyword. Sie wird dort relevant, wo Informationsbedarf, vorhandener Content und Markt nicht sauber zusammenpassen.
- Für die Analyse brauchst du drei Perspektiven: die Fragen deiner Zielgruppe, die bestehende Themenabdeckung im eigenen Content und den Blick auf den Wettbewerb.
- Nicht jede freie Themenlücke ist automatisch sinnvoll. Entscheidend ist, ob sie zu deiner Positionierung passt, einen konkreten Bedarf trifft und ein nachvollziehbares Content-Ziel unterstützt.
- Content Gaps zeigen sich in unterschiedlichen Formen. Fehlende Themen, zu geringe Tiefe, veraltete Inhalte, unpassende Formate oder offene Suchintentionen erfordern jeweils andere Maßnahmen.
- Am Ende sollte eine Auswahl entsprechend deiner Prioritäten stehen. Dann ist klar, welche Themen neuen Content benötigen, welche sich durch Überarbeitung schließen lassen und welche aktuell keine zusätzlichen Ressourcen erhalten.
Was ist überhaupt ein Content Gap?
Eine Inhaltslücke entsteht, wenn deine Zielgruppe einen Informationsbedarf hat, der durch deine Inhalte noch nicht abgedeckt wird. Das kann eine ganze Themenwelt betreffen, eine konkrete Frage, eine bestimmte Suchintention oder eine für eine Entscheidung relevante Perspektive.
Ausschlaggebend ist der Abstand zwischen dem, was Menschen wissen möchten, und den Informationen, die sie bei dir dazu finden.
Bei einem Content Gap geht es also um mehr als ein fehlendes Keyword. Ein einzelner Suchbegriff kann dir zwar einen Hinweis geben, doch für die weitere Planung musst du verstehen, welches Bedürfnis dahinterliegt und welche Informationen bisher fehlen.
Beispiel 1 - Beispiel für B2B Unternehmen
Du hast bereits einen ausführlichen Beitrag über Softwarelösungen veröffentlicht. Deine Zielgruppe sucht jedoch zusätzlich nach Informationen zu den Themen Datenschutz, Hosting und Einführung/Eingliederung im/ins eigene/n Unternehmen. Diese Fragen tauchen in deinem Content bisher kaum auf. In dem Fall liegt die Lücke nicht beim Oberthema „Software,” sondern bei den konkreten Informationsbedürfnissen rund um die Entscheidungsfindung.
Beispiel 2 - Beispiel für Selbstständige
Ähnlich kann es dir als erfahrene*r Selbstständige*r gehen: Du hast über Jahre hinweg viel Content zu deiner Methode, deiner Arbeitsweise und deinem Fachgebiet erstellt. In Gesprächen mit potenziellen Kund*innen tauchen inzwischen aber andere Fragen auf. Für wen eignet sich die Zusammenarbeit? Wann lohnt sich dein Angebot? Welche Voraussetzungen sollten bereits vorhanden sein? Wenn dein Content diese Fragen kaum beantwortet, fehlt dir kein neues Kernthema, vielmehr solltest du Informationen bereitstellen, die Menschen bei ihrer Entscheidung – mit dir zu arbeiten – weiterbringen.
Was heißt das für deine Contentplanung? Du suchst nicht einfach nach Themen, die noch fehlen. Du prüfst, wo Bedarf besteht und ob ihn dein bestehender Content bereits ausreichend abdeckt.
Kennst du die unterschiedlichen Arten von Content Gaps?
Content Gaps entstehen aus verschiedenen Gründen. Für deine Analyse ist die Unterscheidung hilfreich, da du aus jeder Art von Lücke eine andere Aufgabe für deine Inhalte ableiten kannst:
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Art der Content Gap |
Was fehlt? |
Beispiel |
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Themen-Gap |
Ein relevantes Thema fehlt vollständig. |
Ein Maschinenhersteller beschreibt seine Produkte ausführlich, erklärt aber nicht, welche Normanforderungen sie erfüllen. |
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Keyword Gap |
Ein Thema ist vorhanden, doch es fehlen wichtige Suchvarianten. |
Eine Seite zu Hydraulikzylindern existiert, konkrete Suchanfragen zu Hydraulikzylindern nach DIN ISO 6020 werden aber nicht aufgegriffen. |
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Format-Gap |
Das Thema ist vorhanden, doch die Aufbereitung passt nicht zum Informationsbedarf. |
Es gibt einen ausführlichen Fachartikel, jedoch sucht die Zielgruppe an dieser Stelle vor allem einen Vergleich oder eine Checkliste. |
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Intent Gap |
Der Content beantwortet die Frage einer anderen Phase im Entscheidungsprozess. |
Die Grundlagen sind ausführlich erklärt, doch es fehlen Informationen für den konkreten Vergleich verschiedener Lösungen. |
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Tiefe-Gap |
Ein relevantes Thema wird zu oberflächlich behandelt. |
Ein kurzer Überblick beantwortet die grundlegende Frage, lässt jedoch konkrete Anforderungen aus Beratung oder Vertrieb offen. |
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Aktualitätsgap |
Ein vorhandener Inhalt entspricht nicht mehr dem aktuellen Stand. |
Ein Ratgeber berücksichtigt noch nicht neue regulatorische Anforderungen oder technische Entwicklungen. |
Eine Themenlücke ist leicht zu erkennen, da ein relevanter Themenbereich vollständig fehlt. Schwieriger wird es bei Inhalten, bei denen du auf den ersten Blick denkst, sie wären da . Hier solltest du genauer hinschauen.
„Keyword Gaps“ weisen darauf hin, dass du zwar über das richtige Thema schreibst, aber nicht die Sprache einsetzt, mit der deine Zielgruppe danach sucht. Gerade bei fachlichen B2B-Themen können konkrete Begrifflichkeiten, Normen oder Anwendungsfälle entscheidend sein.
Bei einem „Format-Gap“ liegt die Frage eher in der Aufbereitung. Ein ausführlicher Text kann fachlich korrekt sein und trotzdem am eigentlichen Bedarf vorbeigehen – bspw. wenn Leser*innen einen Vergleich brauchen.
Ein „Intent Gap“ hat ein ähnliches Problem: Du erklärst ein Thema (scheinbar) ausführlich für die Zielgruppe, die sich gerade erst orientiert und informiert. Wer jedoch bereits verschiedene Lösungen verglichen hat, findet bei dir keine Informationen für den nächsten Schritt.
Ein sog. „Tiefe-Gap” wird erst sichtbar, wenn du deine Inhalte mit „echten” Fragen aus den Bereichen Vertrieb, Beratung und Kund*innenprojekten vergleichst. Das Grundthema ist abgedeckt, doch wichtige Detailfragen bleiben offen.
Prüfe bei einer „Aktualitätsgap”, ob deine Inhalte noch fachlich aktuell sind. Neue Vorgaben, technische Entwicklungen oder veränderte Abläufe können dazu führen, dass ein ursprünglich guter Inhalt seine Aufgabe nicht mehr erfüllt.
Was bringt dir die Typunterscheidung für deine Analyse?
Für deine Content-Gap-Analyse solltest du nicht nur nach komplett fehlenden Themen suchen. Prüfe auch, ob vorhandene Inhalte die richtigen Fragen beantworten, ausreichend tief gehen, aktuell sind und, ob das Format zur jeweiligen Situation deiner Zielgruppe passt.
Gerade im B2B-Umfeld liegen relevante Lücken häufig im Detail – damit meine ich nicht Ausschweifungen darüber, wie toll Marke und Unternehmen sind. 😉 Deine Zielgruppe sucht vielleicht nicht nach einem großen Oberthema, sondern recherchiert in Suchmaschinen und Portalen nach einer bestimmten Norm, einer technischen Voraussetzung oder einer konkreten Frage, die vor einer Entscheidung intern geklärt werden muss.
Bei erfahrenen Selbstständigen entstehen Content Gaps häufig aus Routine, denn oftmals sind Zusammenhänge, Zwischenschritte oder typische Fehler für dich nach Jahren so selbstverständlich, dass du sie in deinen Inhalten gar nicht erst erwähnst oder ihnen kaum Aufmerksamkeit schenkst. Doch für deine Zielgruppe können genau diese Punkte entscheidend sein, weil ihr dieses Erfahrungswissen fehlt. Die Lücke, die du schließen solltest, ist Wissen, das in deiner täglichen Arbeit längst vorhanden ist, aber bisher keinen Platz im Content findet.
Die Art der Lücke hilft dir also dabei, die passenden Maßnahmen abzuleiten. Manchmal brauchst du einen neuen Inhalt, in anderen Fällen reicht es aber auch schon, einen bestehenden Beitrag zu erweitern, zu aktualisieren oder anders aufzubereiten.
Spoiler: Letzteres kommt am häufigsten vor. 😉
Content Gap vs. Content Audit: Kennst du den Unterschied?
Wenn du deinen Content systematisch weiterentwickeln willst, wirst du schnell auf die beiden Begriffe stoßen. Beide untersuchen deine vorhandenen Inhalte, verfolgen aber ganz unterschiedliche Fragestellungen:
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Content Audit |
Content-Gap-Analyse |
|
Was haben wir bereits? |
Was fehlt uns noch? |
|
Welche Inhalte funktionieren? |
Welche relevanten Fragen bleiben offen? |
|
Welche Inhalte sind veraltet oder redundant? |
Welche Themen sind im Markt noch wenig besetzt? |
|
Was sollten wir überarbeiten, zusammenführen oder entfernen? |
Welche Lücken sollten wir neu besetzen oder durch bestehende Inhalte schließen? |
|
Fokus auf den vorhandenen Bestand |
Fokus auf fehlende Abdeckung |
Warum gehören beide Analysen trotzdem zusammen?
Für deine Contentplanung ist die Reihenfolge wichtig. Wenn du nicht weißt, was bereits vorhanden ist, kannst du nur schwer nachvollziehen, ob es Lücken in deinen Inhalten gibt.
Vielleicht liegt zu einem Thema bereits ein guter Inhalt vor, der nur schlecht auffindbar ist. Vielleicht beantwortet bereits ein bestehender Beitrag die relevante Frage, braucht aber ein Update. In beiden Fällen wäre ein komplett neuer Inhalt vollkommen unnötig.
Der Content Audit schaft für dich die Grundlage, während die Content-Gap-Analyse darauf aufbauend deinen Blick um Zielgruppenbedarf, Markt und strategische Relevanz erweitert.
Gerade, wenn deine Website viele Inhalte aufweist, verhindert dieser Ansatz, dass du Themen doppelt produzierst oder vorschnell neue Formate planst. Prüfe lieber zuerst, was dein Content bereits leistet und wo tatsächlich etwas fehlt.
Für mich ist genau das der praktische Unterschied: Der Content Audit hilft dir, deinen Bestand einzuordnen, wohingegen du auf Basis der Gap-Analyse entscheidest, wo zusätzliche Inhalte sinnvoll sind.
Damit wird eigentlich auch klar, warum eine gefundene Lücke allein noch keine Content-Idee für den Redaktionsplan ist. Denn im nächsten Schritt musst du zunächst herausfinden, wie du solche Lücken überhaupt sichtbar machst und welche Daten dir dabei helfen.
Wie werden Content Gaps sichtbar? Drei Perspektiven für deine Analyse
Nachdem du deinen Content mit einem Content Audit eingeordnet hast, beginnt die eigentliche Suche nach den Themenlücken. Dafür reicht eine einzelne Datenquelle meistens nicht aus.
Eine Keyword-Analyse zeigt dir, wonach Menschen suchen, während du anhand eines Wettbewerbsvergleichs erkennst, welche Themen andere bereits besetzen. Erst wenn du diese Informationen mit den Fragen und Problemen deiner Zielgruppe verbindest, kannst du einschätzen, wo tatsächlich eine relevante Lücke liegt.
Für die Analyse helfen dir die drei folgenden Perspektiven:
|
Perspektive |
Leitfrage |
Mögliche Quellen |
|
Zielgruppe |
Welche Fragen und Probleme beschäftigen die Menschen, die du erreichen willst? |
Suchanfragen, Kundenfragen, Sales-Gespräche, Support, Kommentare, Communitys, Content-Daten |
|
Markt |
Welche dieser Themen werden bereits gut abgedeckt? |
Websites von Mitbewerbern, Suchergebnisse, Newsletter, Fachmedien, Social Media |
|
Lücke |
Wo bleibt ein relevanter Bedarf offen? |
Abgleich aus Zielgruppenbedarf, Markt und eigenem Content |
1. Beginne bei den Fragen deiner Zielgruppe.
Öffne bei einer Content-Gap-Analyse nicht zuerst die Websites der Konkurrenz, sondern starte mit dem, was du bereits über deine Zielgruppe weißt.
Welche Fragen tauchen immer wieder auf? Wo fehlen Informationen vor einer Entscheidung? Welche Probleme werden in Gesprächen konkreter beschrieben als in deiner bisherigen Themenplanung?
Dafür musst du nicht zwingend eine neue Recherche aufsetzen, oftmals findest du die nötigen Informationen bereits in deinem Unternehmen oder in deiner täglichen Arbeit.
Fünf Quellen, die du zuerst prüfen kannst:
- Sales und Beratung: Welche Fragen kommen vor einem Kauf oder einer Zusammenarbeit regelmäßig auf?
- Service und Support: An welchen Stellen benötigen Kund*innen zusätzliche Erklärungen?
- Suchdaten: Über welche Begriffe, Fragen und Themen gelangen Menschen bereits zu deinen Inhalten?
- Kommentare und Communitys: Welche Rückfragen entstehen unter bestehenden Beiträgen oder in fachlichen Diskussionen?
- Content Performance: Welche Themen erhalten auffällig viel Aufmerksamkeit, obwohl du sie bisher nur selten behandelst?
Bei erfahrenen Selbstständigen kommt häufig noch eine sechste Quelle hinzu: die eigene Projektpraxis. Fragen, die du in Kund*innengesprächen fast automatisch beantwortest, tauchen in deiner Contentplanung möglicherweise gar nicht mehr auf, doch gerade hier lohnt sich ein genauer Blick.
Am Ende dieses Schrittes brauchst du noch keine fertigen Content-Ideen. Eine Sammlung aus konkreten Fragen, Problemen und Informationsbedürfnissen reicht zunächst aus.
2. Prüfe, welche Fragen der Markt bereits beantwortet hat.
Mit dieser Sammlung kannst du dir anschließend den Markt ansehen.
Dabei interessiert dich weniger die Frage, ob ein Mitbewerber ein bestimmtes Thema bereits veröffentlicht hat, sondern ob der vorhandene Content bereits den Bedarf abdeckt.
Welche Teilfragen werden beantwortet? Wie tief geht der Inhalt? Ist er noch aktuell? Welche Perspektive wird eingenommen? Welches Format wird genutzt?
Ein Thema kann auf fünf Websites vorkommen und trotzdem eine Content Gap enthalten. Vielleicht behandeln alle nur die Grundlagen. Vielleicht fehlt eine konkrete Entscheidungshilfe. Oder aber die vorhandenen Inhalte beziehen sich auf eine Zielgruppe mit anderen Anforderungen.
Der Wettbewerbsvergleich dient dir deshalb vor allem zur Einordnung. Er zeigt, wie stark ein Thema bereits besetzt ist und an welchen Stellen noch Fragen offenbleiben.
3. Vergleiche Bedarf, Markt und den eigenen Content miteinander.
Jetzt kommen die drei Perspektiven zusammen.
Nimm die Fragen deiner Zielgruppe und prüfe für jede davon:
- Ist die Frage für meine Zielgruppe relevant?
- Beantworte ich sie bereits ausreichend?
- Wie gut wird sie im Markt beantwortet?
Im Abgleich werden Content Gaps sichtbar. Dafür kann eine einfache Arbeitsübersicht ausreichen:
|
Frage oder Bedarf |
Eigener Content |
Markt |
Mögliche Lücke |
|
Thema wird häufig nachgefragt |
nicht vorhanden |
kaum behandelt |
Themen-Gap |
|
Konkrete Detailfrage |
oberflächlich behandelt |
oberflächlich behandelt |
Tiefe-Gap |
|
Entscheidung zwischen zwei Lösungen |
Grundlagen vorhanden |
einzelne Vergleiche |
Intent Gap |
|
Neue regulatorische Vorgabe |
alter Beitrag vorhanden |
erste aktuelle Inhalte |
Aktualitätsgap |
An dieser Stelle muss deine Tabelle noch keine endgültige Priorisierung liefern. Sie soll dir lediglich zeigen, an welchen Stellen ein relevanter Bedarf auf eine unvollständige Themenabdeckung trifft.
Damit ist die Grundlage belastbarer als mit einer reinen Liste von Wettbewerberthemen. Im nächsten Schritt geht es darum, welche Rolle diese Lücken für SEO und deine Content-Strategie spielen und warum nicht jede gefundene Lücke denselben Wert hat.
Welche Bedeutung haben Content Gaps für SEO und Content-Strategie?
Nachdem du Content Gaps identifiziert hast, stellt sich die nächste Frage: Welche davon sind überhaupt relevant?
In Bezug auf SEO können Lücken dazu führen, dass wichtige Suchanfragen oder Teilfragen eines Themenbereichs nicht abgedeckt werden. Besonders bei umfangreichen Themenclustern können dadurch einzelne Suchintentionen offenbleiben.
Für deine Content-Strategie ist der Blick breiter. Bevor du eine Lücke weiterverfolgst, solltest du vier Punkte prüfen:
- SEO: Fehlt Content zu einer relevanten Suchanfrage oder Suchintention?
- Zielgruppe: Gibt es für das Thema einen konkreten Informationsbedarf?
- Positionierung: Passt das Thema zu deiner Expertise und zu den Themen, für die du stehen möchtest?
- Content-Ziele: Kann der Inhalt einen nachvollziehbaren Beitrag zu einem deiner Ziele leisten?
Hohes Suchvolumen macht ein Thema noch nicht automatisch für dich relevant. Eine sehr spezifische Frage kann hingegen wichtig sein, wenn sie im Entscheidungsprozess deiner Zielgruppe regelmäßig auftaucht.
Gerade im B2B-Bereich lohnt sich deshalb der Blick auf Details. Eine Frage zu einer Norm, einer technischen Voraussetzung oder einem konkreten Anwendungsfall mag zwar weniger Menschen erreichen, doch für Personen, die gerade vor einer Entscheidung stehen, kann genau diese Information entscheidend sein.
Die Content-Gap-Analyse hilft dir, solche Lücken nicht nur zu finden, sondern auch einzuordnen. Du kannst erkennen, welche Themen Sichtbarkeit unterstützen, zu deiner Positionierung passen und aktuell wenig zu deinen Content-Zielen beitragen.
Diese Einordnung bildet die Grundlage für den nächsten Schritt: die Priorisierung. Denn nicht jede gefundene Content Gap gehört automatisch in deinen Redaktionsplan.
Wie lassen sich Content Gaps priorisieren?
Nur weil du eine Content-Lücke gefunden hast, heißt das noch lange nicht, dass sie eine Aufgabe für deinen Redaktionsplan ist. Bevor du daraus ein neues Thema machst, solltest du prüfen, wie relevant die Lücke für deine Zielgruppe und deine eigenen Ziele ist.
Vier Kriterien helfen dir bei der Einordnung:
- Relevanz für die Zielgruppe: Gibt es einen konkreten Informationsbedarf? Hinweise können aus Suchdaten, Gesprächen, Kommentaren oder wiederkehrenden Fragen gewonnen werden.
- Passung zur eigenen Expertise: Kannst du zu diesem Thema fachlich etwas beitragen, das zu deiner Positionierung passt? Eine freie Lücke im Markt bringt dir wenig, wenn das Thema weit außerhalb deines eigenen Schwerpunkts liegt.
- Strategischer Nutzen: Welches Content-Ziel unterstützt das Thema? Soll es Sichtbarkeit aufbauen, Orientierung geben, Vertrauen stärken oder eine Entscheidung vorbereiten?
- Aufwand und vorhandene Inhalte: Brauchst du wirklich einen neuen Beitrag? Manchmal lässt sich eine Lücke schneller schließen, indem du einen bestehenden Inhalt ergänzt, aktualisierst oder neu aufbereitest.
Oft reicht eine einfache Priorisierung aus
Du kannst jedes Kriterium beispielsweise mit „hoch”, „mittel” oder „niedrig” bewerten. Daraus ergibt sich schnell ein klareres Bild:
- Hohe Relevanz und Passung sowie klarer Nutzen: zeitnah einplanen.
- Hohe Relevanz, aber geringer strategischer Nutzen: noch einmal prüfen.
- Geringe Relevanz trotz freier Marktlücke: vorerst zurückstellen.
- Ein relevantes Thema ist bereits vorhanden: Den bestehenden Content weiterentwickeln.
Das Suchvolumen kann diese Bewertung ergänzen. Gerade im B2B-Bereich sollte es die Entscheidung aber nicht allein bestimmen. Eine sehr konkrete Frage kann nur wenige Suchanfragen haben und trotzdem wichtig sein, wenn sie regelmäßig kurz vor einer Kaufentscheidung gestellt wird.
Am Ende brauchst du keine möglichst lange Liste offener Themen, sondern eine begründete Reihenfolge, die aufzeigt, welche Lücken zuerst bearbeitet werden und für die aktuell keine zusätzlichen Ressourcen bereitgestellt werden.
Ausgangspunkt: Stimmen unsere Annahmen mit der Realität überein?
Bevor du Content Gaps bewertest, musst du wissen, welche Annahmen du überprüfen willst. Genau das war der Ausgangspunkt bei einem etablierten Softwareanbieter aus dem Finanz- und Versicherungssektor. Intern war klar, welche Themen für die Positionierung wichtig sein sollten, doch es blieb offen, ob diese Themen auch für die Zielgruppe relevant waren und wie stark die Wettbewerber sie bereits besetzten.
Solche Annahmen entstehen schnell im Alltag. Man geht davon aus, dass bestimmte Themen wichtig sind, weil sie fachlich naheliegen, häufig intern diskutiert werden oder gut zum eigenen Angebot passen. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass sie außerhalb des Unternehmens dieselbe Bedeutung haben.
Für die Analyse wurden deshalb drei Fragen zugrunde gelegt:
- Welche Themen sind für die Zielgruppe tatsächlich relevant?
- Welche davon werden durch den eigenen Content bereits abgedeckt?
- Wo sind Wettbewerber aktiv und wo bleiben erkennbare Lücken?
Damit war die Content-Gap-Analyse an eine konkrete Entscheidung gekoppelt: Welche Themen verdienen künftig mehr Aufmerksamkeit und welche bisherigen Annahmen halten einem Datenabgleich nicht stand?
So führst du eine Content-Gap-Analyse durch
Für eine Content-Gap-Analyse brauchst du in erster Linie einen klaren Rahmen. Lege dazu fest, welche Themen für deine Positionierung relevant sind und gleiche anschließend den Zielgruppenbedarf, den eigenen Content und den Wettbewerb systematisch miteinander ab.
1. Lege deine strategischen Themen fest.
Definiere die Themenbereiche, für die du stehen möchtest, denn sie geben deiner Analyse eine Richtung und helfen dir dabei, relevante Lücken von beliebigen freien Themen zu unterscheiden.
Beispiel Unternehmen: Ein Softwareanbieter könnte beispielsweise die strategischen Themenbereiche „Product & Differentiation”, „Trust & Compliance” und „Business Value” festlegen, um seine Content-Analyse daran auszurichten.
Beispiel für erfahrene Selbstständige: Bei dir könnten das deine Methode, typische Herausforderungen deiner Kund*innen und konkrete Anwendungsfälle deiner Leistungen sein.
2. Übersetze die Themenbereiche in konkrete Themenfelder.
Große Themenbereiche lassen sich nur schwer vergleichen. Brich sie deshalb in konkrete Themenfelder herunter, die du später in deinen Inhalten und Daten wiederfinden kannst.
Beispiel Unternehmen: Ein Softwareanbieter könnte den Bereich „Trust & Compliance” beispielsweise in Themenfelder wie „regulatorische Anforderungen”, „Datenschutz” oder „Hosting” unterteilen. Für „Business Value” kämen Themen wie „Service KPIs” oder „Kundenbindung” infrage.
Ein weiteres Beispiel sind erfahrene Selbstständige: Aus dem Bereich „Methode“ können Analyse, Priorisierung und Umsetzung werden. Hinter „Herausforderungen der Kund*innen“ könnten Themen wie fehlende Prozesse, unklare Verantwortlichkeiten oder schwierige Entscheidungen stehen.
So entsteht eine feste Struktur, nach der du deinen eigenen Content und später auch den Markt einordnen kannst.
3. Sammle relevante Datenquellen.
Prüfe nun, welche Informationen dir diese Quellen über deine Zielgruppe, deine Inhalte und den Markt liefern.
Dafür kannst du zum Beispiel folgende Tools nutzen:
- Suchdaten und häufige Suchanfragen.
- Fragen aus Sales, Beratung und Support.
- Performance-Daten deiner bestehenden Inhalte.
- Kommentare und Reaktionen aus Social Media.
- Inhalte deiner wichtigsten Wettbewerber.
- Fachmedien und relevante Suchergebnisse.
Beispiel Unternehmen: Ein Softwareanbieter könnte für seine Content-Gap-Analyse beispielsweise viele verschiedene Datenquellen heranziehen. Dazu könnten Informationen aus der eigenen Kommunikation, den Aktivitäten der Wettbewerber und dem Such- und Informationsverhalten der Zielgruppe gehören.
Beispiel für erfahrene Selbstständige: Du hast häufig weniger formale Datenquellen, dafür viele direkte Signale. Fragen aus Erstgesprächen, Rückmeldungen aus Projekten, Antworten auf Newsletter oder wiederkehrende Reaktionen auf LinkedIn können bereits eine gute Grundlage liefern.
4. Ordne deinen Content und den deiner Wettbewerber ein.
Nimm deine Themenfelder als Grundlage und prüfe zunächst, welche davon durch deine eigenen Inhalte bereits abgedeckt werden. Wende anschließend dieselbe Struktur auf relevante Wettbewerber an.
Beispiel Unternehmen: Ein Softwareanbieter könnte seine eigenen Veröffentlichungen und die seiner Wettbewerber denselben Themenfeldern zuordnen. So ließe sich erkennen, welche Themen bereits häufig behandelt werden und welche bislang wenig Aufmerksamkeit erhalten.
Beispiel für erfahrene Selbstständige: Bei dir lohnt sich zusätzlich der Blick auf den gewachsenen Content-Bestand. Ein Thema kann in mehreren älteren Beiträgen vorkommen und trotzdem keine klare Antwort auf die heutige Frage deiner Zielgruppe liefern.
5. Überprüfe die Themenabdeckung im Hinblick auf den Bedarf deiner Zielgruppe.
Nun führst du die Ergebnisse zusammen. Prüfe, bei welchen wenig besetzten Themen gleichzeitig konkrete Signale aus deiner Zielgruppe vorliegen.
Beispiel Unternehmen: Angenommen, ein strategisch relevantes Thema taucht weder im eigenen Content eines Softwareanbieters noch bei seinen Wettbewerbern häufig auf. Zeigen Suchdaten oder LinkedIn gleichzeitig ein deutliches Interesse der Zielgruppe, könnte das auf eine relevante Content-Lücke hinweisen.
Beispiel für erfahrene Selbstständige: Vielleicht nimmt ein Thema in deinen Beratungen regelmäßig viel Raum ein, während es in deinen Inhalten kaum vorkommt. Genau diese Diskrepanz kann auf eine relevante Lücke hinweisen.
An diesem Punkt werden aus freien Themenfeldern Content Gaps.
6. Bewerte und priorisiere die gefundenen Lücken.
Prüfe jede Content Gap anhand der folgenden vier Fragen:
- Ist das Thema für deine Zielgruppe relevant?
- Passt es zu deiner Expertise und Positionierung?
- Unterstützt es ein konkretes Content-Ziel?
- Rechtfertigt der erwartete Nutzen den Aufwand?
Anschließend kannst du entscheiden, welche Lücken du zuerst bearbeitest, welche du später aufgreifst und bei welchen du aktuell keine zusätzlichen Ressourcen einsetzt.
Beispiel Unternehmen: Ein Softwareanbieter könnte beispielsweise solche Themen priorisieren, für die ein konkreter Informationsbedarf besteht, die im Markt bislang wenig abgedeckt werden und die gleichzeitig eine hohe strategische Bedeutung für seine Positionierung haben.
Beispiel für erfahrene Selbstständige: Du musst für eine relevante Lücke nicht automatisch einen komplett neuen Beitrag erstellen. Manchmal reicht es, vorhandenen Content zu ergänzen oder Erfahrungswissen gezielt sichtbar zu machen.
Am Ende brauchst du eine Auswahl, bei der nachvollziehbar wird, warum ein Thema für deine Zielgruppe und deine Content-Strategie relevant ist.
Drei Erkenntnisse aus der Content-Gap-Analyse
Eine Content-Gap-Analyse hilft dir dabei, drei Dinge zu prüfen: Was fehlt in deinem Content, welche Themen sind im Markt bereits besetzt und wo gibt es einen erkennbaren Bedarf deiner Zielgruppe?
1. Strategisch relevante Themen fehlen im eigenen Content.
Ein Thema kann für deine Positionierung wichtig sein, ohne dass es im vorhandenen Content vorkommt. Die Analyse zeigt dir, wo Anspruch und tatsächliche Themenabdeckung auseinandergehen.
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Perspektive |
Beispiel |
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Softwareunternehmen |
Du möchtest deine Lösung stärker über technische Differenzierung, Compliance und konkreten Business Value positionieren. In deinem bestehenden Content kommen diese Themen bisher jedoch nur vereinzelt vor. |
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Erfahrene Selbstständige |
Du arbeitest in deinen Projekten regelmäßig an strategischen Fragen, veröffentlichst aber hauptsächlich Inhalte zur operativen Umsetzung. Ein wichtiger Teil deiner Expertise bleibt dadurch im Content wenig sichtbar. |
2. Im Markt bleiben oft relevante Themen oder Perspektiven offen.
Ein Wettbewerbsvergleich zeigt dir, welche Themen bereits häufig behandelt wurden und bei welchen wichtigen Fragen noch Klärungsbedarf besteht.
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Perspektive |
Beispiel |
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Softwareunternehmen |
Deine Wettbewerber sprechen ausführlich über Funktionen und Produkte. Zu regulatorischen Anforderungen, Hosting-Optionen oder technischen Unterschieden findest du dagegen nur wenige konkrete Inhalte. |
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Erfahrene Selbstständige |
Andere Anbieter veröffentlichen regelmäßig zu deinem Fachgebiet. Bestimmte Detailfragen aus der täglichen Zusammenarbeit greifen sie jedoch kaum auf. Genau dort kann eine mögliche Lücke liegen. |
3. Zielgruppenbedarf und vorhandener Content passen nicht vollständig zusammen.
Wiederkehrende Fragen, Suchanfragen oder Reaktionen können dir zeigen, welche Informationen deine Zielgruppe benötigt und in welchen Bereichen dein Content diesen Bedarf noch nicht ausreichend abdeckt.
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Perspektive |
Beispiel |
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Softwareunternehmen |
Beiträge zu Hosting Optionen oder zur technischen Architektur erhalten überdurchschnittlich viel Aufmerksamkeit. In deinem bisherigen Content behandelst du diese Themen jedoch nur selten. Das gibt dir einen konkreten Hinweis für die weitere Analyse. |
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Erfahrene Selbstständige |
In Gesprächen mit Kund*innen taucht ein bestimmter Aspekt deiner Arbeit immer wieder auf, doch in deinem Content spielt er bisher kaum eine Rolle. Damit wird sichtbar, dass deine Themenplanung einen relevanten Teil deiner tatsächlichen Arbeit noch nicht abbildet. |
Für deine weitere Planung ist der Abgleich dieser drei Ebenen entscheidend. Eine Lücke wird dann relevant, wenn sie einen nachvollziehbaren Bedarf trifft, zu deiner Positionierung passt und in deinem bisherigen Content noch nicht ausreichend berücksichtigt wurde.
Was folgt daraus für dich und deinen Content?
Nach der Analyse weißt du, wo die relevanten Lücken liegen. Nun liegt es bei dir, zu entscheiden, was du daraus machst.
Prüfe zunächst, welche Lücken neuen Inhalt benötigen und wo vorhandener Content weiterentwickelt werden kann. Nicht jedes offene Thema rechtfertigt einen zusätzlichen Beitrag.
Für jede priorisierte Lücke solltest du vier Punkte festhalten:
- Zielgruppe: Für wen ist das Thema relevant?
- Bedarf: Welche konkrete Frage oder welches Problem greifst du auf?
- Ziel: Was soll der Inhalt leisten?
- Umsetzung: Welches Format passt zu dieser Aufgabe?
So wird aus einer Content Gap eine konkrete Aufgabe für deine Contentplanung.
Bei manchen Themen reicht es, einen bestehenden Beitrag zu aktualisieren oder zu erweitern. Andere Lücken benötigen hingegen neuen Inhalt, da eine Perspektive oder Suchintention bisher komplett fehlt.
Wenn du mit mehreren Themen arbeitest, lohnt es sich, eine einfache Reihenfolge zu erstellen: Was bearbeitest du zuerst, was später und was bleibt bewusst liegen?
Genau hier zeigt sich der eigentliche Nutzen der Analyse: Du sammelst nicht einfach weitere Themen, sondern triffst nachvollziehbare Entscheidungen darüber, wo zusätzlicher Content tatsächlich sinnvoll ist.
Was hast du nach der Analyse in der Hand?
Am Ende der Content-Gap-Analyse hast du keine lose Ideensammlung, sondern eine begründete Auswahl an Themen, die du weiterverfolgen kannst.
Idealerweise ist für jedes priorisierte Thema klar:
- welche konkrete Frage oder welches Problem dahinter steht.
- für wen das Thema relevant ist.
- wie stark es bisher im eigenen Content und im Markt abgedeckt wird.
- welchen Beitrag es zu deiner Positionierung und deinen Content-Zielen leisten kann.
- ob du dafür neuen Content brauchst oder bestehenden weiterentwickelst.
Damit verschiebt sich die Arbeit von der Recherche hin zur Umsetzung.
Der nächste Schritt besteht deshalb darin, aus den priorisierten Themen konkrete Content-Aufgaben abzuleiten. Dazu gehören ein klares Ziel, ein passendes Format, ein realistischer Umfang und ein Kriterium, anhand dessen du später beurteilen kannst, ob der Inhalt seine Aufgabe erfüllt.
Du siehst: Damit beginnt die eigentliche Contentplanung, denn die Gap-Analyse liefert dir die Entscheidungsgrundlage dafür, welche Themen überhaupt Ressourcen bekommen sollen.
Mit der Zeit ergibt sich daraus ein besseres Bild davon, welche Fragen deine Zielgruppe dauerhaft beschäftigen und wo sich neue Lücken entwickeln. Genau deshalb lohnt es sich, die Analyse nicht als einmalige Recherche zu betrachten, sondern sie in regelmäßigen Abständen erneut durchzuführen.