Mein Rückblick auf das Jahr: Monat für Monat erfährst du, was gut lief, was schwierig war und welche Erkenntnisse ich für 2026 mitnehme.

Wie die Zeit vergeht! Viele Tassen Kaffee getrunken und To-do-Listen geschrieben und wieder verworfen. 2025 war kein lautes Jahr, aber eines mit vielen digitalen Formaten und Mutausbrüchen.

Es gab viel Arbeit, viele Gespräche, einige Pausen und noch mehr Erkenntnisse darüber, was ich wirklich brauche, um gut arbeiten zu können.

Januar: Zwischen Content, Kreativität und Meta-Alternativen

Ich war voll im Arbeitsmodus. Ich hatte direkt Projekte auf dem Tisch und gleichzeitig viele Fragen zu Kanälen, Formaten und der Frage „Was passt eigentlich noch?“ im Kopf. Dazu kam das Gefühl, dass ich Dinge nicht nur weitermachen, sondern besser entscheiden will.

https://stephanieakowalski.de/monatsrueckblick-januar-2025/

Was gut lief:

  • Ich bin zügig ins Content-Management-Projekt zurückgekehrt und hatte schnell wieder Struktur in meinem Alltag. 
  • Ich habe Kund*innen bei Newsletter- und Canva-Themen unterstützt, woraufhin direkt neue Workshop-Anfragen entstanden sind. 
  • Ich habe bewusst ruhige Wochenenden ohne Termine eingeplant, um zu lesen und durchzuatmen.

Was schlecht lief:

  • Die Meta-Themen (Plattformen, Veränderungen, Alternativen) haben mental viel Raum eingenommen. 
  • Einige Aufgaben liefen parallel und haben sich gegenseitig Zeit und Fokus gezogen. 

Mein Highlight:

Es entstand eine besonders schöne Business Sketchnote:

https://www.canva.com/design/DAGbNxYvdaw/0g9UnlS9s_pz3rgHL0-S8w/view

Februar: Content, Podcasts und dazwischen eine Erkältung

Der Monat war voll, aber gut gemischt. Ich hatte Kund*innenarbeit, eigene Vorhaben und ein paar kreative Spielereien, die mir den Kopf frei machen. Und dann kam die Realität in Form einer hartnäckigen Erkältung, die alles langsamer gemacht hat.

https://stephanieakowalski.de/monatsrueckblick-februar-2025/

Was gut lief:

  • Ich hatte ein Statusgespräch zu einem Content-Strategie-Playbook und konnte beobachten, wie effektiv es ist, am Ball zu bleiben. 
  • Im Content-Management ist viel passiert, inklusive Plattformwechsel und dem Blick auf Alternativen wie Bluesky oder Pixelfeld. 
  • Podcastseitig war einiges los, inklusive Aufnahmen und Ideen für neue Formate rund um KI und Content-Strategie.

Was schlecht lief:

  • Die Erkältung hat mich ausgebremst und To-dos mussten umgeschrieben werden. 
  • Dadurch war privat wenig möglich, weil Erholung Vorrang hatte.

Mein Highlight:

Eine meiner Lieblingsfolgen von Content Strategy Rocks Staffel 2 mit Anna Turner ging online:

März: Kompakt, kreativ und kräftezehrend

Die Tage waren kurz und gleichzeitig vollgepackt. Erst hatte ich Urlaub, dann ging es direkt mit Terminen und Formaten weiter. Und ja, nicht alles ging so schnell, wie ich es gern gehabt hätte.

https://stephanieakowalski.de/monatsrueckblick-maerz-2025-kompakt-kreativ-und-kraefte-zehrend/

Was gut lief:

  • Ich habe mehrere Canva-Webinare gegeben und parallel dazu Gespräche über mögliche Projekte geführt. 
  • Für „Content Strategy Rocks“ sind neue Folgen entstanden, inklusive Vorfreude auf ein besonderes Staffelfinale. 
  • Die Visual-Content-Lerneinheit für die UPLOAD Academy ist mit dem ersten Teil fertig geworden.

Was schlecht lief:

  • Der Onlinekurs hat sich langsamer entwickelt als geplant. 
  • Zusätzlich haben mich private Themen viel Energie gekostet und Tempo rausgenommen.

Mein Highlight:

Eine meiner unbeliebtesten Sketchnotes entstand. Trotzdem mag ich das Bild gerne. 😉

Finally finished. 🥳 #BAFTA2025

[image or embed] — Steffi Kowalski (@steffikowalski.bsky.social) March 2, 2025 at 7:03 PM

April: Feiertage, Familie und Vorhaben

Es herrschte eine eher ruhigere Grundstimmung. Feiertage und Familienzeit verändern automatisch meinen Takt. Gleichzeitig liefen im Hintergrund Dinge, die langfristig wichtig waren, auch wenn sie nicht laut waren.

https://stephanieakowalski.de/monatsrueckblick-april-2025-feiertage-familie-und-vorhaben/

Was gut lief:

  • Ich habe einen Co-Workshop zu KI in Canva gegeben und der Austausch mit den Teilnehmenden war sehr praxisnah. 
  • Zudem kam eine neue interne Workshop-Anfrage herein, was mir wieder gezeigt hat: Die Themen sind da. 
  • Ein Workshop-Vertrag für 2026 wurde unterschrieben, was früh Planungssicherheit bringt.

Was schlecht lief:

  • Durch den Feiertagsrhythmus stand weniger zusammenhängende Zeit für tiefes Arbeiten zur Verfügung. 
  • Ich musste mehr koordinieren statt am Stück umsetzen.

Mein Highlight:

Die Zusammenfassung der Canva Create im April kam gut an. Und ein paar weitere Abonnent*innen für meinen Newsletter gab es auch:

Mai: Reflexionen, Unterstützung und die Frage nach Kapazität

In dieser Zeit war ich im „Sortiermodus“. Ich habe erkannt, wo es zu eng wird, und habe nicht so getan, als wäre dem nicht so. Stattdessen ging es um Entlastung, Planung und darum, freie Zeit sinnvoll zu nutzen.

https://stephanieakowalski.de/monatsrueckblick-mai-2025-reflexionen-learnings-und-lieblingslinks/

Was gut lief:

  • Ich habe mir im Content-Management gezielt Unterstützung geholt, was spürbar entlastend wirkte. 
  • Ein Workshop im Bereich Soziale Arbeit hat früh die Mindestteilnehmerzahl erreicht, wodurch die Planung einfacher wurde. 
  • Ich habe aktiv darüber nachgedacht, wie ich die frei werdenden Stunden künftig für Weiterbildung und neue Schwerpunkte einsetzen kann.

Was schlecht lief:

  • Ich bin im Content-Management an Grenzen gestoßen, bevor die Unterstützung bereitstand. 
  • Der Übergang (Projekt läuft aus, Neues noch offen) hat gedanklich viel Platz eingenommen.

Mein Highlight:

Ich habe es geschafft, selbstbewusst über mein Angebot zu sprechen. Tu ich ja nicht so gerne. Aber wenn ich es nicht regelmäßig teile, bekommt es ja auch niemand mit. 😉

Juni: Pläne, Projekte und ein Experiment mit Fragezeichen

Ich war wieder mehr „nach außen gerichtet“. Ich war deutlich sichtbarer, hatte Austausch und mehrere Projekt-Updates, die mir gut getan haben. Gleichzeitig habe ich ein neues Format getestet, bei dem ich mir noch nicht sicher war, ob es wirklich funktioniert.

https://stephanieakowalski.de/monatsrueckblick-juni-2025-plaene-projekte-perspektiven/

Was gut lief:

  • Mein Kurzvortrag zum Thema „Canva, KI & Content Creation” beim Digital Bash lief rund und brachte gute Gespräche. 
  • Zwei Content-Management-Projekte wurden verlängert, was mir Planungssicherheit gibt. 
  • Außerdem konnte ich Seminarformate in zwei Fällen ein zweites Mal testen und direkt verbessern.

Was schlecht lief:

  • Beim Infografik-Workshop war ich mir nicht sicher, ob das Thema wirklich gut abgeholt wird. 
  • Das „Sommerloch“-Thema schwang als Hintergrundrauschen mit, was die Planung nicht leichter machte.

Mein Highlight:

Ich habe deutlich mehr Videos von mir gemacht. Übung macht die Meisterin und mittlerweile fühlt es sich kein bisschen komisch mehr an:

Juli: Kontinuität und kreativer Austausch

Der frühe Sommer hatte keine große Dramaturgie, aber er war bewegend. Ich war in Projekten involviert, habe Dinge weitergeführt und an Ideen gearbeitet. Zwischendurch wurde mir klar: Sommerpause ist bei mir kein Stillstand, sondern ein langsamerer Takt.

https://stephanieakowalski.de/monatsrueckblick-juli-2025-kontinuitaet-und-kreativer-austausch/

Was gut lief:

  • Ich habe Bestandskund*innen zuverlässig begleitet und bestehende Formate mit einem frischen Blick überprüft. 
  • Die letzten beiden Canva-Workshops vor der Sommerpause waren ein gelungener Abschluss vor der ruhigeren Phase. 
  • Der Onlinekurs war zur Hälfte fertig und ich habe Betatester*innen gesucht, um weiterzukommen.

Was schlecht lief:

  • Es gab „ohne große Überraschungen“ viel Alltag, was auch heißen kann: wenig neue Energie von außen. 
  • Aufgrund der anstehenden Planungspause kam manches nur in kleinen Schritten voran.

Mein Highlight 1:

Es gibt nicht nur eine Canvas fürs Content Recycling, sondern auch eine für deine Content Analyse. 🙂

Vorlage der „Content Analyse Canvas“ mit strukturiertem Raster zur gezielten Analyse von Inhalten.

Mein Highlight 2:

Ein Gastbeitrag, den ich selbst gepitcht hatte, ging bei Swat.io online. Ich bin nach wie vor sehr stolz darauf:

August: Rückmeldungen, Alltagsfreuden und klare Kante bei der Zusammenarbeit

Eine angenehm bodenständige Zeit. Es gab Rückenwind durch Feedback und gleichzeitig viele kleine, gute Momente abseits der Arbeit. Und ich habe wieder gemerkt, wie wichtig klare Grenzen für eine gute Zusammenarbeit sind.

https://stephanieakowalski.de/monatsrueckblick-august-2025-erkenntnisse-rueckmeldungen-alltagsfreuden/

Was gut lief:

  • Ein Coaching ging zu Ende und ich habe gemerkt, wie wirkungsvoll ein guter Austausch sein kann. 
  • Die Betatester*innen haben positives Feedback zum Onlinekurs gegeben, was mir Sicherheit für die weitere Arbeit gegeben hat. 
  • Spontan habe ich einen Social-Media-Quickaudit entwickelt, der Kund*innen schnell Orientierung gibt.

Was schlecht lief:

  • Zusammenarbeit „auf Augenhöhe“ heißt auch, bewusst Nein zu sagen, wenn die Rahmenbedingungen nicht passen. 
  • Der Monat war eher kleinteilig, was zwar nett ist, aber selten lange Fokusphasen ermöglicht.

Mein Highlight:

Kreativität und Inhalte, auf die ich einfach Lust hatte, standen im Mittelpunkt. Es muss nicht immer nach Plan laufen:

September: Begegnungen, Impulse und ein Podcast „einfach so“

Projekte liefen stabil und ich war wieder mehr unterwegs und habe echte Gespräche geführt statt nur mit dem Bildschirm zu kommunizieren. Und dann habe ich noch ein weiteres Projekt gestartet – einfach, weil ich Lust darauf hatte.

https://stephanieakowalski.de/monatsrueckblick-september-2025-kreativitaet-begegnungen-herbstmomente/

Was gut lief:

  • Die Bestandsprojekte liefen stabil und haben gezeigt, wie wertvoll eingespielte Abläufe sein können. 
  • Eine Social-Media-Konferenz brachte Impulse und ermöglichte echtes Netzwerken – inklusive Wiedersehen. 
  • Ich habe eine Weiterbildung in Adobe-Tools begonnen, um eine Grundlage für eine weitere Design-Vertiefung zu schaffen.

Was schlecht lief:

  • Der Adventspodcast wurde spontan gestartet, aber die Aufnahmen liefen nebenher und waren sehr zeitintensiv. 
  • Die Akquiseplanung und das Sortieren neuer Möglichkeiten parallel zu Projekten waren mental sehr anstrengend.

Mein Highlight:

Mein Projekt „Adventspodcast” erblickte das Licht der Welt. Mittlerweile wurden alle Folgen veröffentlicht. Du kannst ihn hier nachhören:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLrv6bxL2AlXSh8biTenUCJeTl5jE4sooi

Oktober: Entschleunigung trifft auf Abwechslung

Die Tage waren abwechslungsreich, aber nicht hektisch. Ich habe viel visuell gearbeitet und gemerkt, wie gut mir das tut. Gleichzeitig gab es diese typischen Momente, in denen Tools und Updates die Planung kurz durcheinanderbringen.

https://stephanieakowalski.de/monatsrueckblick-oktober-2025-entschleunigung-trifft-auf-abwechslung/

Was gut lief:

  • Ich habe mehrere Sketchnotes zu Webinaren/Events erstellt und die Inhalte somit anders verarbeitet als nur „konsumiert“. 
  • Mit zwei Kund*innen haben wir Workflows verbessert, die im Alltag wirklich helfen. 
  • Die Termine für die Behördenkommunikation stehen bis Ende 2026 fest, was für mehr Luft im Kalender sorgt.

Was schlecht lief:

  • Ein Canva-Webinar war chaotisch, weil wieder am Editor geschraubt wurde und ich kurzfristig reagieren musste. 
  • Viele parallele Projekte bedeuten auch weniger freie Slots für Ungeplantes.

Mein Highlight:

Noch eine Canva Create. Dieses Mal Ende Oktober. Mit der Ankündigung: Affinity ist ab jetzt kostenlos:

November: Pause, Struktur und Fokus

Ein Monat fürs Aufräumen. Ich hatte Aufgaben, die gut zu meinem Kopfmodus passten: übernehmen, strukturieren, zu Ende bringen. Und ich habe bewusst daran gearbeitet, dass Dinge nicht nur „irgendwie laufen“, sondern sauber.

https://stephanieakowalski.de/monatsrueckblick-november-2025-pause-struktur-und-fokus/

Was gut lief:

  • Es gab eine Webinar-Nachbesprechung mit klarer Übergabe von Terminen, Inhalten und technischen Aspekten. 
  • Ich habe einen Auftrag für Graphic Recording/Dokumentation abgestimmt, da ich komplexe Themen gern greifbar mache. 
  • Ich habe nicht nur die Social-Media-Strategie und KI „angeschaut“, sondern auch mit Blick auf Alltagstauglichkeit getestet.

Was schlecht lief:

  • Übergaben und neue Themen gleichzeitig bedeuten viel Koordination, bevor es wieder leicht läuft. 
  • Testen, optimieren und im Alltag trimmen braucht Zeit – und diese fühlt sich im November oft knapp an.

Mein Highlight:

Meine erste dreiteilige Workshopreihe. Das Feedback war super und ich weiß, was ich noch besser machen kann:

Dezember: kommunikativ, kreativ und bewusst runterfahren

Viele Gespräche und Tempo, das gut zum Jahresende passt. Ich hatte Workshops, Planungstermine und Abschlussmomente, die sich rund angefühlt haben. Und ich habe das Jahr nicht mit „noch schnell“, sondern mit “ist gut so“ beendet.

https://stephanieakowalski.de/monatsrueckblick-dezember-2025-kommunikativ-kreativ-und-entschleunigt/

Was gut lief:

  • Ich habe eine zweiteilige Workshopreihe zum Thema „Social Media in der Öffentlichkeitsarbeit” mit vielen Fragen und gutem Austausch gegeben. 
  • In Redaktionsmeetings haben wir die Inhalte für Dezember und Januar geplant und somit eine saubere Vorbereitung statt Improvisation erreicht. 
  • Der Adventspodcast für den Content Kurier lief als spontanes Projekt mit elf Expert*innen und klarer Struktur.

Was schlecht lief:

  • Der Monat war trotz „entschleunigt“ sehr kommunikativ. Viele Meetings sind eben auch Arbeit. 
  • Jahresabschluss bedeutet auch: auditieren, abschließen, nachschärfen und dafür benötigt man mentale Kapazität.

Mein Highlight:

Social Media Kanäle einfach nur als Kanäle zu betrachten und weniger, wie das halbe Leben. Ich kann jetzt deutlich besser schlafen. 😉 Außerdem habe ich mir weitere Unterstützung geholt. Ich werde in der ersten Jahreshälfte meine Positionierung etwas anpassen und überarbeiten.

Fazit: Was ich aus 2025 für das Jahr 2026 lerne

2025 hat mir noch einmal deutlich gezeigt: Gute Arbeit entsteht nicht aus maximaler Auslastung, sondern aus klaren Entscheidungen, sauberen Abläufen und echter Erholung.

Für 2026 nehme ich mit, dass ich „Augenhöhe“ noch konsequenter als Filter nutze und Gesundheit nicht als Störfaktor, sondern als Voraussetzung behandle.

Außerdem will ich mehr Platz lassen für das, was gut tut und trotzdem Wirkung hat: verlässliche Kund*innenarbeit, sinnvolle Formate und kreative Arbeit, die nicht nur Output ist, sondern auch kreativer Ausdruck.