Wie viele Schritte braucht deine Content-Strategie? Das kommt darauf an, was du noch zu tun hast. Finde hier heraus, wie’s geht.

Im letzten Content-Strategie-Beitrag habe ich es dir bereits versprochen: Mit dem folgenden Artikel möchte ich dir Schritt für Schritt erklären, wie du eine Content-Strategie selbst entwickeln kannst.

Dafür gibt es doch schon so viele Anleitungen im Netz! Stimmt. Aus diesem Grund findest du in diesem Longread auch weitere Modelle und Methoden für die Content-Strategie-Entwicklung. Schließlich gibt es nicht nur die Herangehensweise, die ich dir hier beschreibe, sondern viele Wege, um ans Ziel zu kommen.

Da die Entwicklung einer Content-Strategie sehr umfangreich ist, wird dieser Beitrag etappenweise weiterentwickelt.

Entscheidend ist, dass du die Methode findest, die deiner Meinung nach am sinnvollsten für dich ist – und das ist nicht unbedingt die neueste Idee von Kommunikations- und Marketingexperten. 😉

Neben den Alternativen streue ich hier und da Buch-Empfehlungen ein, nenne dir Lesetipps, die beim Vertiefen bestimmter Themen helfen und stelle dir hilfreiche Tools und Beispiele vor.

Hinweis: Da die Entwicklung einer Content-Strategie sehr umfangreich ist, wird dieser Beitrag etappenweise weiterentwickelt.

Wenn du also merkst, dass außer den genannten Schritten noch etwas fehlt, melde dich und sag mir gerne, was es sonst noch für eine gute Content-Strategie braucht.

Bitte beachten: Bevor du mit der Erstellung deiner Content-Strategie beginnst 

Wenn du bereits unterschiedliche Anleitungen zu diesem Thema kennst, weißt du vielleicht, dass so manche:r meiner Kolleg:innen die Anleitung auf einen gewissen Teilbereich beschränkt. Andere Disziplinen wie Public Relations, SEO, Social Media oder E-Mail-Marketing werden gerne außen vor gelassen. Warum eigentlich?

Weil eine Content-Strategie unterschiedliche Ausgangs- beziehungsweise Fokuspunkte haben kann:

  • Du kannst eine Strategie für einzelne Social-Media-Accounts planen.
  • Du kannst eine Content-Strategie für einen Content Hub und/oder Blog entwickeln.
  • Du kannst für deine Website eine Content-Strategie erstellen.

Wie du siehst, könnten wir an dieser Stelle jeden einzelnen digitalen Kanal, der dir möglicherweise zur Verfügung steht, aufzählen. Mit dem folgenden Beitrag versuche ich die Content-Strategie für deinen Webauftritt in den Fokus zu rücken. Dabei können Social-Media-Accounts, dein YouTube-Kanal oder ein Podcast, den du zusätzlich betreibst, als Touchpoints dienen.

 

Was kannst du unter einem Touchpoint verstehen?

Auch unter dem Begriff „Kontaktpunkt“ bekannt, bezieht sich ein Touchpoint auf jeden Zeitpunkt und jeden Ort, an dem deine Zielgruppe mit dir, deiner Marke, deinem Unternehmen oder deinem Produkt in Kontakt kommt.

Wobei sich die Geister von Marketern und Kommunikatoren gern und oft scheiden: Wie viele Schritte eine Content-Strategie benötigt. Meine Anleitung hat 15 Schritte – Hauptsache es steckt alles drin, was du für eine Erstellung brauchst:

 

  • Schritt 1: Lege deine Ziele fest, die du mit deiner Content-Strategie langfristig erreichen willst.
  • Schritt 2: Wähle die Tools, die du für die Erstellung deiner Strategie benötigst.
  • Schritt 3: Definiere, welche Zielgruppen du im Rahmen deiner Content-Strategie gezielt ansprechen wirst.
  • Schritt 4: Führe einen Content-Audit durch, um herauszufinden, welche Inhalte du für die Umsetzung deiner Strategie bereits hast und vielleicht noch benötigst.
  • Schritt 5: Setze eine Wettbewerbsanalyse um, um dich in Sachen Content zu inspirieren und dein Alleinstellungsmerkmal herauszuarbeiten.
  • Schritt 6: Untersuche die Customer Journeys deiner Zielgruppen und ermittle passende Themen sowie Keywords entlang der Reise.
  • Schritt 7: Lege die Werkzeuge fest, die du für deinen zukünftigen Content-Workflow benötigst.
  • Schritt 8: Fülle deinen Themen- und Redaktionsplan mit deinen Content-Ideen.
  • Schritt 9: Halte Rollen und Verantwortlichkeiten für deinen Content-Workflow fest.
  • Schritt 10: Entwickle einen Content-Workflow, der zu deinen Anforderungen und Rollen passt.
  • Schritt 11: Lege Guidelines für textuellen und visuellen Content für einen dauerhaft einheitlichen Look fest.
  • Schritt 12: Erstelle deinen geplanten Content.
  • Schritt 13: Kümmere dich um die Distribution deiner erstellten Inhalte.
  • Schritt 14: Vergiss nicht die Ziele, die du dir gesetzt hast, kontinuierlich zu messen.
  • Schritt 15: Optimiere oder entwickle deine Inhalte weiter.
Oh mein Gott. Das sind viele Schritte für eine Content-Strategie.

Oh mein Gott. Das sind viele Schritte. Mir selber fällt das mittlerweile kaum auf, da ich beruflich in einigen Content-Strategie-Kreisläufen stecke oder freiberuflich zu einigen Schritten punktuell beigetragen habe. 

Eine Abkürzung gibt es allerdings …

Wenn du bereits etwas Vorarbeit geleistet hast, kannst du dir ein paar Schritte sparen. Wenn du herausfinden willst, ob du bereits einige grundlegende Voraussetzungen für die Erstellung einer Content-Strategie erfüllst, solltest du dir meinen letzten Blogbeitrag nochmal etwas genauer anschauen.

Ansonsten wirf einen Blick auf die folgende Checkliste und kreuze die Dinge an, die dir bereits vorliegen. Wenn du die Checkliste durchgearbeitet hast, kannst du dir aus den oben genannten Schritten eine individuelle Anleitung, die vielleicht etwas kürzer ist, zusammenstellen.

Download der Checkliste für deine Content-Strategie-Voraussetzungen

Ready, steady, go! Schritt für Schritt zu deiner Content-Strategie

Das Grundgerüst steht und du weißt, was zu tun ist. Dann lass uns direkt mit der Erstellung deiner Content-Strategie loslegen.

Illustration zu „Deine Content-Strategie, Schritt 1“ mit einem Pokal und Schachfiguren als Symbol für das Definieren der Ziele deiner Content-Strategie.

Schritt 1: Welche Ziele willst du mit deiner Content Strategie erreichen?

Setze wirkungsvolle Content-Strategie-Ziele: Zielgruppe informieren, Kunden binden, Marke stärken, SEO & GEO verbessern – mit SMART-Zielen und passenden KPIs.

Bei deiner Marketingstrategie geht es insgesamt darum, Interessenten anzulocken, die Beziehung mit bestehenden Kunden zu intensivieren und schlussendlich auch Käufe zu generieren. Um diese Ziele zu erreichen, gibt es viele Faktoren zu berücksichtigen. Vielleicht musst du die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe auf dich ziehen, deine Kunden an die Stärken deines Unternehmens erinnern oder ihnen detaillierte Anleitungen zur Produktnutzung geben.

[Plane deine Ziele]

Bitte entschuldige die Bauarbeiten! Bald geht es mit dem Beitrag weiter. Fehlt dir etwas? Teile Input gerne mit mir in den Kommentaren!

To be continued

An dieser Stelle lege ich eine kleine Verschnaufpause ein. Demnächst geht es weiter. Schau gerne regelmäßig vorbei, um die Fortsetzung nicht zu verpassen ;-).