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Egal, ob erfahrene Führungskraft oder Berufseinsteiger – ein gutes Netzwerk ist für die berufliche Weiterentwicklung von Vorteil. Auch wenn wir viele neue Kommunikationskanäle durch die Digitalisierung erhalten haben, ist und bleibt das Netzwerken von Mensch-zu-Mensch wichtig. Das Buch von Tijen Onaran verpasst dem Thema Networking einen frischen und zeitgemäßen Anstrich.

In der folgenden Rezension nehme ich den Aufbau der Netzwerkbibel unter die Lupe und spreche über meine persönlichen Lieblingskapitel.

Statt die Buchrezension nur mit meiner Stimme zu füllen, habe ich mir Unterstützung aus meinem Netzwerk geholt: Die O-Töne beschreiben die jeweiligen Meinungen und Ansichten zu Tijen’s Buch.

Diese Rezension spiegelt meine persönliche Meinung und die Ansichten der angefragten Personen wider. Sie wäre allerdings nicht ohne das Online-Rezensionsexemplar von Springer möglich gewesen. 

 

 

Teaser: Das erwartet Sie in diesem Artikel:

 

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Aufbau und Ziele der Netzwerkbibel

Zwar sagt eine Seitenzahl nichts über die Qualität eines Buches aus. Wenn man sich jedoch das Inhaltsverzeichnis anschaut, staunt man nicht schlecht: In 17 Kapiteln beleuchtet Tijen so ziemlich alle Aspekte, die man zum Thema Networking betrachten kann. Die Netzwerkbibel befasst sich darüber hinaus mit aktuellen Trends wie Corporate Influencers oder der Einsatz der passenden sozialen und beruflichen Netzwerke.

Wer also eine Frage zum zeitgemäßen Netzwerken hat, wird hier mit Sicherheit fündig werden. Ein Kapitel war nicht tiefgründig oder detailliert genug? In dem einen oder anderen Abschnitt findet man weiterführende Literatur. Prima für Bücherwürmer und Menschen, die es ganz genau wissen wollen.

Für wen kann sich dieses dicke und umfangreiche Buch noch lohnen? Bei der Zielgruppenfrage schafft Tijen einen weitereren gelungenen und strukturellen Spagat. Die Netzwerkbibel eignet sich sowohl für Berufseinsteiger als auch Menschen in Führungspositionen – frei nach dem Motto: „Man lernt nie aus!“

 

Der Inhalt der Netzwerkbibel

Da das Buch von Tijen so umfangreich ist, verzichte ich darauf, jedes einzelne Kapitel unter die Lupe zu nehmen. Stattdessen konzentriere ich mich auf die Abschnitte, die ich persönlich am interessantesten finde.

 

Ein Lieblingskapitel zu haben. dürfte bei diesem umfangreichen Buch schwierig sein. Aber welches Kapitel hat Ihnen am besten gefallen?

 

Die Wichtigkeit des Netzwerkens

Wir alle wissen, wie wichtig Netzwerken für die eigene berufliche Entwicklung ist. Umso erfrischender ist es, dass die Autorin in ihrem Buch nicht auf diesen Aspekt eingeht – wie es viele andere Blogs und Bücher zum Thema Karriere und Beruf tun.

Stattdessen setzt sich Tijen mit der Frage auseinander, wie das persönliche Netzwerk die eigene Persönlichkeitsentwicklung beeinflusst. Was am Anfang des zweiten Kapitels wie eine philosophische Frage klingt, regte mich persönlich zur Reflektion an: Wo komme ich her? Wie haben mich Familie und erste Schulfreunde beeinflusst? Wo stehe ich jetzt?

Doch auch die Tipps, die in diesem Kapitel genannt werden, halte ich für essenziell. Sie entscheiden darüber, ob man sich ein gutes Netzwerk aufbaut oder nur Visitenkarten und Selfies sammelt:

 

  • Schaffe dir ein Netzwerk aus Talenten“: Natürlich ist es nicht verkehrt auch Gleichgesinnte in seinem Netzwerk zu haben. Doch Menschen mit Fähigkeiten, die man selbst nicht hat, haben viele Vorteile. Sie motivieren einen, an sich selbst zu arbeiten und besser zu werden. Man kann von talentierten Menschen unglaublich viel lernen. Außerdem findet man so schnell heraus, worin man richtig schlecht ist, worin man richtig gut ist und woran man noch arbeiten kann.
  • Neide nicht, schaffe dir Vorbilder“: Natürlich beneiden wir auch viele Leute um ihre Talente. Aber auch hierfür hat Tijen ein Rezept. Man wandelt die negativen Gedanken um. Aus Neid wird Bewunderung. Vorbilder wirken weitaus positiver. Sie geben uns die Kraft und Motivation, an unseren Zielen festzuhalten und weiterzumachen.
  • Probieren geht über studieren“: Nicht alle von uns haben einen roten Faden, der sich linear durch den ganzen Lebenslauf durchzieht – meiner hat hier und da einen Knoten und viele Rechts- und Linkskurven. Und das ist auch gut so. Man muss sich sein ganzes Leben ausprobieren dürfen, bis man den für sich passenden Job gefunden hat.
  • Perfektion ist die Karrierebremse“: Man braucht keinen perfekten Lebenslauf. Und man sollte sich und sein Leben nicht verstellen, nur um so perfekt zu sein wie andere Menschen. Es gibt eine viel bessere Möglichkeit, um sich weiterzuentwickeln und zu wachsen: Netzwerken.

 

Ein Vorbild zu haben bedeutet für mich, dass ich meine Energie darauf verwende, um irgendwann meine Erfolge ebenfalls erreichen zu können. – Tijen Onaran

 

Selbstüberschätzung und Bescheidenheit beim Networking?

Als introvertierter Mensch tue ich mir oft schwer mit Komplimenten. Zwar werde ich besser im Annehmen dieses Feedbacks, aber richtig wohlfühlen werde ich mich wahrscheinlich nie damit – und ja, das hat auch viel mit meiner Vergangenheit zu tun. Wer sich schon schwer mit Komplimenten tut, hat es nicht gerade leicht, wenn es darum geht über seine eigenen Erfolge zu reden.

Und ja, Gesprächspartner, die nur über sich selbst reden wollen und sich nicht für das Gegenüber interessieren, machen es einem nicht wirklich einfacher. 😉 Wenn ich mit solchen Menschen in Berührung komme, empfinde ich meine eigenen Erfolge oft langweilig – was sie eigentlich nicht sind.

Dabei muss man diese nicht als Konkurrenz nehmen sondern kann sie als Motivation nutzen. Denn die eigenen, bereits erreichten Ziele sind auch schon erste Erfolge und lassen uns selbst optimistischer in die Zukunft schauen um sie auch so entsprechend zu gestalten.

Wer auf Netzwerk-Veranstaltungen auf der Suche nach Kontakten ist oder sogar die eine oder andere Idee pitchen möchte, sollte seine Bescheidenheit an der Tür abgeben. Denn in solchen Augenblicke bremst sie einen eher aus. Laut Tijen kann eine gute und gesunde Portion Selbstüberschätzung dabei helfen, von sich selbst überzeugter zu sein.

 

Wenn du nicht von dir selbst überzeugt bist, gehe noch mal auf Los zurück, überprüfe, ob es an dir oder deiner Idee liegt und starte den nächsten Versuch. – Tijen Onaran

 

Corporate Influencer und Netzwerken?

Was haben Corporate Influencer mit Netzwerken zu tun? Wer für Unternehmen oder Agenturen arbeitet, die nicht das Beste öffentliche Image haben, kennt den Grund vielleicht schon. Denn diese Personen geben Unternehmen ein Gesicht und treten diesen Ansichten mit ihren Überzeugungen entgegen.

Warum man Corporate Influencer werden sollte?

 

  • Mit der eigenen Haltung und den eigenen Äußerungen hat man es in der Hand, wie der eigene Arbeitgeber wahrgenommen wird.
  • Man sorgt aber auch dafür, dass man selbst mit seiner Expertise und seinem Wissen gesehen und gehört wird.
  • Und man kann vielleicht das eine oder andere in dem Unternehmen, für das man arbeitet, bewegen.

 

Natürlich braucht es Mut, um in dieser Form für seinen Arbeitgeber und sich selbst sichtbar zu werden. Aber es gehört auch Mut dazu, zu seiner eigenen Meinung zu stehen – denn es wird auch immer wieder Menschen geben, die diese Meinung nicht teilen. Diese zu ignorieren ist auch keine gute Idee. Lieber sollte man mit diesen Menschen ins Gespräch kommen. So erweitert man seinen eigenen Horizont.

Wer also in Erwägung zieht, Corporate Influencer zu werden, sollte sich das vierte Kapitel anschauen. Hier erhält man von Tijen ein paar Tipps und eine Kurzanleitung.

Für Freiberufler ist dieses Kapitel vielleicht nicht so interessant. Doch mir wurde mit diesem Abschnitt erneut klar, wie wichtig die eigene Personenmarke ist und das man kontinuierlich an ihr arbeiten muss. Aber auch als angehende Mitgründerin ist mir bewusst geworden, dass nicht nur mein Mann und ich für unsere Unternehmung stehen, sondern auch unsere zukünftigen Mitarbeiter.

 

Gerade dann, wenn man am Anfang steht und kein Geld oder keine große Abteilung für Marketing oder PR hat, ist es die größte Herausforderung, trotzdem sichtbar zu sein. – Tijen Onaran

 

Networking für Introvertierte: Netzwerken tut nicht weh!

Mit Netzwerken führe ich eine Hass-Liebe-Beziehung: Es macht mir Spaß, mich mit anderen Menschen auszutauschen. Je nach Konstellation kostet sie mich jedoch auch sehr viel Energie. Für Introvertierte nichts Neues.

Doch auch introvertierte Menschen können erfolgreich netzwerken. Netzwerk-Erfolge bestehen nicht darin, mit möglichst vielen Visitenkarten nach Hause zu gehen. Vielmehr geht es darum, die richtigen Leute kennenzulernen, mit denen man sich unterhalten, etwas von ihnen lernen oder sich von ihnen inspirieren lassen kann.

Statt sich also eine lange Liste mit Kontakten zu machen, die man kennenlernen will, kann es Sinn machen, wenn man sich als introvertierter Mensch nur eine oder zwei Personen zum Netzwerken aussucht. Der positive Effekt: Man geht schonender mit seiner Energie um und kann sich auf ein Gegenüber vollkommen einlassen.

Natürlich finde ich es schade, dass das Kapitel etwas kurz auffällt. Dennoch bin ich sehr froh darüber, dass sich Tijen mit dem Thema Introversion auseinandergesetzt hat. Denn diese Gruppe von Menschen wird leider nach wie vor gerne unter den Teppich gekehrt.

Das zwölfte Kapitel beinhaltet noch den einen oder anderen Tipp bereit und verweist auf das eine oder andere Buch, das man vielleicht als introvertierter Mensch gelesen haben sollte.

Wer digitale Formate bevorzugt, sollte sich die folgenden Blogs rund um Intoversion anschauen:

 

 

Wenn du dir schwer damit tust, Menschen anzusprechen, nimm dir bei jeder Veranstaltung vor, wenigstens eine Person anzusprechen. Du wirst sehen, dass es gar nicht so schwer ist – und mit der Zeit wird es immer einfacher! – Tijen Onaran

 

Eine Bibel fürs Netzwerken

Mein Fazit gestaltet sich dieses Mal äußerst kurz: Für alle Menschen, die sich für das Thema Networking interessieren oder zeitgemäß Netzwerken wollen, ist das Buch von Tijen Onaran ein Muss.

Die Autorin überzeugt mit vielen Tipps und Tricks sowie interessanten Informationen und persönlichen Anekdoten.

 

Das sagen Vorbilder, Kollegen und Bekannte aus meinem Network zur Netzbibel

Aber warum sollte man ein Buch zum Thema Networking alleine renzensieren? Eben. Aus diesem Grund habe ich einige Leute, die ich zu meinem Netzwerk zählen darf, um ihre kurze Einschätzung gebeten. Extrovertierte, Introvertierte, Mitarbeiter, Frauen und Männer in Führungspositionen – schnell wird klar, dass das Buch von Tijen für jeden Menschentypen etwas bereit hält.

 

Eine Bibel mit Must-Read-Faktor

Bis vor einigen Tagen dachte ich, dass ich eigentlich ziemlich viel über das Thema Netzwerken von Tijen gelernt habe. Zum einen durch den persönlichen Kontakt, zum anderen dadurch, dass ich jeden ihrer Artikel, jedes ihrer Podcast-Interviews und alle ihre Social Media Kanäle „besuchte“. Doch … weit gefehlt. Ich bin so froh, dass ich – trotz meiner schon vorher gefassten Meinung mich recht gut auszukenne – nun noch viel mehr Wissen habe, was Netzwerken angeht.

Tijens Tipps sind weder 0815 noch total realitätsfern. Jeder kann aus dem Buch praktische Anregungen mitnehmen und der BIBEL-Titel ist keineswegs übertrieben. Auf die einzelnen Ratschläge im Buch mag ich hier eigentlich gar nicht konkret eingehen, da ich das Werk für ein Must-Read halte. Tijens lockere, natürliche, aber extrem unterhaltsame und kompetente Art lässt einen „Die Netzwerkbibel“ verschlingen. Würde ich es verkaufen, dann gäb es eine Geld-zurück-Garantie.

Verena Bender, Bloggerin, Leitung Elektronische Medien, Position PR

 

 

Buch oder Bibel?

Es gibt Menschen, bei denen kann man das Licht ausmachen, wenn sie einen Raum betreten. Sie strahlen heller als alle handelsüblichen Birnen. Tijen Onaran ist so jemand. Diese Frau ist ein Feuerwerk und eine begnadete Netzwerkerin. Sie beherrscht das Einmaleins des sich miteinander Verbindens perfekt. Und dazu gehört mehr, als Visitenkarten austauschen. Jetzt hat sie ein Buch geschrieben und natürlich ist es eine Bibel geworden. Keine plüschigen Weisheiten aus Opas Business-Mottenkiste stehen darin, sondern smarte Gebote für den realen und digitalen Austausch. Es geht auch um die Sichtbarkeit als eigene Marke. Wenn lauter Leuchttürme sich miteinander verbinden, strahlen alle umso heller. Sie kann es so gut beschreiben, weil sie es selbst sehr erfolgreich vorgemacht hat. Lesen & Nachmachen.

Frank Behrendt, Senior Advisor Serviceplan Gruppe für innovative Kommunikation GmbH & Co. KG

 

 

Ein O-Ton zur Netzwerkbibel – ohne zu spoilern?

Und trotzdem mit Wertschätzung?

Mal anders:

T witter –unser erster Kontakt. Überblick verloren bei so vielen (sozialen) Netzwerken? Hier findet Ihr ihn garantiert wieder.
I ntrovertiert sein & netzwerken? Ja bitte! Die leisen, vorsichtigen verschaffen die spannendsten Gespräche.
J uliane Seyhan: auch das beste Buch braucht eine tolle Verlegerin!
E rfolg für dieses Werk: absolut verdient
N etzwerke sind wie eine Diät – der Vergleich ist herrlich!
O ffen sein für neue Menschen, Themen, Kulturen – so einfach!
N eugier schafft Wissen – nicht nur beim Netzwerken.
A uthentizität: bei so manchem Satz hören wir die Autorin fast. Da passt was man liest zu dem was man spürt.
R ückschläge gibt´s auch; Beziehungen bauen wir nachhaltig auf.
A utogrammstunde in Köln – wir wären dabei!
N etzwerkbibel: unbedingt lesen!

– Julia Collard & Sven Schnitzler, Doppelspitze

 

 

 

 

 

Sprung über den eigenen Schatten

„Und lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten [Netz] Werken und nicht verlassen unsre Versammlung, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen…“

Es geht nicht darum, das Thema schnell möglichst viele Kontakte zu knüpfen, Vitamin B aufzubauen und mit Hilfe der Eltern alles zu erreichen. Vielmehr behandelt Tijen Onaran in ihrer ersten Veröffentlichung nicht nur politische, gesellschaftliche, sondern auch zum Teil rechtliche Aspekte. Sie warnt vor Gefahren, zeigt Möglichkeiten und betrachtet die Welt, wie sie heute ist aus einer objektiven, distanzierten Blickwinkel.

Bei den Fakten allesamt belegt mit wissenschaftlichen Studien und garniert mit ihren eigenen Erfahrungen hat man das Gefühl die diplomatischste aber dennoch effektivste Form von Gesellschaftskritik vor sich liegen zu haben. Warum wir nicht in der Lage sind uns unsere Fehler zu gestehen und aus denen zu lernen; warum wir Neid empfinden und es zulassen, dass die negativen Gefühle unsere Möglichkeiten zerreißen?

Es ist die Netzwerkbibel. Neben den 10 Geboten des Netzwerkens gibt es am Ende eines jeden Kapitels jeweils einen Challenge, um sich gegenüber das Thema Netzwerken zu öffnen und über den eigenen Schatten zu springen. Betreibt man dieses bereits, bekommt man eine professionelle Bestätigung. Ist man eher noch ein/e Anfänger/In, wird man genau an dem Punkt abgeholt, an dem man vielleicht den kleinen Schub braucht, um sich zu trauen. Welche Netzwerktypen sind wir denn und was bedeutet das? Für mich bleibt keine Frage offen und ich weiß jetzt genau, was ich ändern kann und auch ändern muss.

Und genau „[d]arum lohnt es sich, so früh wie möglich ein Bewusstsein für den Wert eines Netzwerks zu entwickeln und wann immer es möglich ist, Menschen in sein Netzwerk zu holen, die etwas können, das man selbst nicht kann.“

Daniella Domokos, Bloggerin und Jurastudentin

 

 

„Networking ist Langlauf, kein Sprint“

Es war nur eine Frage der Zeit, bis die charmanteste Netzwerkerin Deutschlands ein Buch zu ihrem Herzens-Thema schreibt. Schon im Dezember hatte ich es vorbestellt und Ende Januar war es dann endlich in der Post: „Die Netzwerkbibel. Zehn Gebote für erfolgreiches Networking.“

Es ist eine wunderbare Anleitung fürs Netzwerken und gibt viele kluge Tipps, die alle von Tijen erlebt wurden und damit persönlich geprüft sind. Ehrlich, authentisch und mit einer ordentlichen Prise Humor beschreibt Tijen ihre Erfahrungen und fasst sie clever zusammen. Zum Beispiel in ihrer Darstellung der Netzwerktypen. Hier musste ich oft schmunzeln und habe zustimmend genickt, denn Tijens Aussagen decken sich mit meinen Erfahrungen. Vor allem zu den Kategorien „Entertainer“, „Alles-Könner“ und „Gernegroß“ fielen mit direkt zahlreiche Beispiele ein.

Ob Netzwerk-Anfänger oder Voll-Profi, ob digitales Netzwerk oder analoges – mit Tijens 10 Geboten zum Netzwerken kann jeder lernen, sich erfolgreich zu vernetzen. Tijen legt anschaulich dar, wie man echte Verbindungen zwischen Menschen schafft.

Ich habe Tijen vor 3 Jahren in Köln kennengelernt. Damals hat sie ein Seminar zum Thema „Storytelling“ (siehe dazu auch Kapitel 5) im Co-Working-Space „Startplatz“ gegeben. Ich war als Teilnehmerin dabei. Wir kamen sofort ins persönliche Gespräch und haben uns zum Lunch verabredet (siehe Gebot 9).

Tijen ist eine beeindrucke Persönlichkeit. Genauso beeindruckend ist ihr Buch.

Dr. Marie-Christine Frank, Drei Brueder Kommunikation und Beratung

 

 

„Never lunch alone!“

„Never lunch alone!“ Den Netzwerk-Tipp von Tijen kennen viele. Er ist einfach, verständlich und für jede und jeden umsetzbar – und genauso ist auch „Die Netzwerkbibel“. Wie starte ich? Wen spreche ich an? Worauf sollte ich achten? Ohne viel Blabla, dafür mit Fakten und Beispielen gibt’s auf alle Fragen eine Antwort. Die kommt aber auch nie allgemeingültig daher.

Jede Leserin oder jeder Leser soll ihren bzw. seinen eigenen Weg finden. Und wer schon netzwerkt, wird sich auch nicht langweilen. Beim Lesen hatte ich so einige Aha-Momente… Genauso wie eine Menge Spaß! Selten habe ich ein Sachbuch so verschlungen. Like!

Charlotte Gerling, Pressesprecherin Allianz Deutschland AG

 

 

Vordenker, Mutmacher und aktive Mitgestalter sind gefragt

In unserer heutigen neuen Arbeitswelt braucht man Vordenker, mutige Macher und aktive Mitgestalter“– und dabei darf ein gutes Netzwerk natürlich nicht fehlen, denn gemeinsam erreicht man mehr als alleine,plädiert Tijen Onaran in ihrer Netzwerkbibel! Mit ihrer Anleitung zum Netzwerken, verrät die Netzwerk-Queen ihre besten Tipps und Tricks, wie man sich nicht nur ein gesundes Netzwerk aufbaut, sondern wie man es am besten aufrechterhält und pflegt. Nie alleine die Mittagspause zu verbringen – „never lunch alone“ oder nach der Devise zu leben, Geben ist wichtiger als Nehmen – es zahlt sich nämlich aus, sind nur einige der Ratschläge. Hauptsache, man befolgt sie konsequent.

Tijen motiviert und macht uns Mut, durch Networking erfolgreich zu sein. Wobei Erfolg zu haben, auch Niederlagen einzustecken heißt, – aber vor allem: weiter zu machen. Und weil sie es anhand ihrer persönlichen Anekdoten aus ihrem Alltag erzählt, unterhält sie auch noch gut dabei.

Jeanne Kindermann, Social Media Expert | Corporate Communications, Kienbaum

 

 

Es gibt nicht die eine Regel – auch nicht für Introvertierte!

In ihrer Netzwerkbibel gibt Tijen Tipps fürs Netzwerken und warum ein gesundes Netzwerk wichtig ist bzw. immer wichtiger wird. Ich fand sehr spannend, wie Tijen ihre eigenen Erfahrungen aus der Politik und Start-up Welt einfließen lässt. Dabei nimmt sie auch Bezug auf aktuelle Trendthemen wie Corporate Influencer oder New Work und bringt sie mit Netzwerken in Verbindung. Als Essenz für mich hängen geblieben ist:

 

  • Mut: Einfach mal über den eigenen Schatten springen und ausprobieren. Zum Beispiel alleine auf Veranstaltungen gehen um neue Menschen kennenzulernen und damit das eigene Netzwerk zu erweitern.
  • Sichtbarkeit: Mach dich und deine Interessen, Fähigkeiten oder dein Wissen sichtbar – in Gesprächen und Online. Und scheue dich dabei nicht vor anderen Meinungen.
  • Mensch sein: Wir alle haben Ecken und Kanten. Wir haben Erfolge und Misserfolge erlebt. Bleibe beim Netzwerken du selbst und verstelle dich nicht. Ein gesundes Netzwerk baut auf Vertrauen auf und ist nur dann nachhaltig, wenn ein gegenseitiges Geben und Nehmen stattfindet.

 

Besonders gespannt war ich auf das Kapitel für introvertierte Persönlichkeiten. Die ein oder andere dort beschriebene Verhaltensweise kenne ich auch von mir. Auch für uns hat Tijen Tipps auf Lagern. Zum Beispiel allein auf Veranstaltungen zu gehen. Allerdings gehört das nicht unbedingt zu meiner Königsdisziplin.

Das liegt nicht unbedingt daran, dass ich schwer mit anderen Kontakt treten kann sondern vielmehr an den vielen Menschen und Eindrücken. Ein weiterer Vorschlag: “Never lunch alone.”. Eine gute Idee um die Mittagspause für neue Kontakte zu nutzen. Allerdings sind für mich diese Pausen am Tag wichtig zur Erholung von der Arbeit und den Kollegen – also für mich persönlich eher unpraktisch. Aber das ist ja das Gute beim Netzwerken: es gibt nicht die eine Regel für alle sondern das Ergebnis zählt.

Michaela Kühn, International Coordination & Strategy, Deutsche Telekom

 

 

Mehr als alltagstaugliche Networking-Gebote

Das Networking wichtig ist war mir schon lange klar. Doch dann kam Tijens „Netzwerkbibel“ mit Aussagen wie „Vernetzung ist die neue Rente“ und „Vernetzung ist Weiterbildung“. Dies machte mich neugierig. Und nachdem ich das Buch förmlich „durchgearbeitet“ habe, hat mich ein „Networking-Virus“ erwischt.

Das Buch zeigte mir neue Perspektiven auf das Thema und ich „gelobe“ nicht nur die 10 Networking-Gebote in meinen Alltag integrieren und an meiner Sichtbarkeit arbeiten werde. Tijen hat so recht, meine Community muss wissen, wofür ich stehe und dass ich meine Expertise teilen möchte. So investiere ich nicht nur in mein Netzwerk, sondern in meine Zukunft.

Manuela Schwarz, Intrapreneur & kreatives Köpfchen bei ARAG

 

 

Auf ins Netzwerkgetümmel

Tijen Onarans Buch habe ich nach dem Eintreffen direkt an zwei Abenden verschlungen: „Die Netzwerkbibel“ ist auf jeden Fall eine dicke Leseempfehlung für alle – gleich, ob Netzwerkprofi oder blutige*r Anfänger*in. Man lernt bekanntlich nie aus – und die Challenges am Ende jeden Kapitels laden zum direkten Umsetzen der Tipps ein. Die ersten Tipps konnte ich gleich nach der Lektüre beim Katastrophenschutz.Camp anwenden. Allerdings hätte das Buch an der einen oder anderen Stelle noch ein gründlicheres Lektorat verdient – da gibt’s noch ein paar „Fipptehler“.

Das schmälert aber kaum den Lesegenuss und auch nicht den Lerneffekt: Denn sowohl Inhalt als auch Tijens Schreibstil sind top! Da hat man doch gleich noch mehr Lust, sich in das Netzwerkgetümmel (on- wie offline) zu stürzen.

Anna Carla Springob, Pressesprecherin & Social Media Managerin Bezirksregierung Arnsberg

 

 

Networking für Fortgeschrittene, Anfänger, Gläubige und Ungläubige

Tijen Onaran vereint in ihrer Bibel sehr praktischen Rat für bereits Gläubige und noch Ungläubige, für Fortgeschrittene und Anfänger im Netzwerkgeschäft. Ihre “Religion”: aus der tiefen Erfahrung heraus sehr kompetente Hilfestellung geben, wie es digital und analog mit dem Nächsten klappt.

Jenseits der vielen praktischen Tipps – von Communications und Challenges bis hin zu Communities – hat mich eines ganz unmittelbar angesprochen: Tijens Gebrauchsanweisung für die 4 plus 1 Netzwerktypen. Ich bekenne: Nie wieder werde ich mich während einer Netzwerkveranstaltung NICHT fragen, wer gerade mit mir spricht. Der Alles-Könner – also George Clooney unter den Netzwerktypen? Der Entertainer – Jan Böhmermann oder Barbara Schöneberger des Events? Die Symbiose aus beiden: die #Onlinerin? Oder der “Gernegroß” mit dem Blick des strengen, spöttischen Lehrers? Und was ist, wenn ich selber nur in die letzte, wenig schillernde Bonuskategorie der “Normalos” falle?

Ich unterschreibe Tijens Rat an ihr jüngeres Selbst uneingeschränkt: “ausprobieren, testen, hinfallen, aufstehen und wieder weitermachen.” Genau auf diese Haltung kommt es beim Netzwerken an: einfach mal machen!

Andrea Steverding, Head of Communications & Marketing in DACH bei Oliver Wyman

 

Infografik: Rezension der Netzwerkbibel