Hinter dem dritten Türchen verbirgt sich Katrin Mäntele. Sie erklärt dir, warum Flexibilität, Neugier und Experimentierfreudigkeit wichtig sind.

 

Über die heutige Inputgeberin

 
Katrin Mäntele

Katrin Mäntele

Online-Projektmanagerin und Businessillustratorin

Mein Name ist Katrin Mäntele, ich bin 35 Jahre alt, lebe in München und baue mir neben meiner Arbeit als Online-Projektmanagerin in einem Kulturinstitut eine Tätigkeit als Businessillustratorin auf.

Ich erstelle Illustrationen, Graphic Recordings und Sketchnotes. Mein Ziel ist es, mit Bildern Türen zu öffnen und komplexe Sachverhalte verständlich zu machen.

 

Vernetze dich mit Katrin Mäntele via www.kleiner-wahnsinn.com

 

Über Flexibilität, Neugier und Experimente

 

Wie hat sich deine Arbeitsweise in diesem Jahr verändert?

Die neue Situation durch Covid-19 hat mir insbesondere Flexibilität in meiner Arbeitsweise gebracht. Einerseits konnte ich verstärkt ortsunabhängig arbeiten, andererseits musste ich bei einigen Themen radikal umdenken.

Dadurch, dass viele Konferenzen abgesagt wurden, habe ich beispielsweise viel weniger Graphic Recordings erstellt, dafür bin ich neue Wege gegangen und habe mich in anderen Feldern ausprobiert.

 

Hast du spürbare Veränderungen in deiner Branche gesehen – gute oder schlechte?

Für mich waren der Digitalisierungsschub, damit einhergehend die Änderungen bei Veranstaltungen und Meetings von Offline zu Online und die Remote-Kultur die spürbarsten Veränderungen.

 

Wie hast du dieses Jahr – trotz des Chaos – Inspiration, Kreativität und/oder Produktivität –wieder– finden können?

Es mag ziemlich platt klingen, aber der Austausch über den Tellerrand hinaus, war mir 2020 besonders wichtig. Egal ob weltweit oder aber mit Menschen aus anderen Branchen.

Dazu eignen sich (Online-)Meetups und Stammtische wunderbar. Ich habe etliche Stunden in Video-Calls verbracht und dabei auch viel über micht gelernnt. Und mein Experimentieren hat mir gezeigt, dass ich häufiger ‚mal die unperfekte Welle reiten sollte.