Mein März 2026: Zwischen Kund*innenprojekten, Canva-Webinaren, Büchern, Podcastaufnahmen und neuen Ideen.
Monatsrückblick – ein Format, das es bei mir schon einmal gegeben hat und das ich langsam wiederbelebe. Ich gebe dir aber nicht nur Lese-, Hör- und Sehtipps, sondern spreche auch über meinen beruflichen und freiberuflichen Alltag sowie Highlights, die es bei mir gab. Ich wünsche dir viel Spaß mit meinen persönlichen Eindrücken. Berichte mir gerne von deinem Monat: Was sollte ich unbedingt lesen, hören oder sehen? Worüber hast du dich gefreut – was war dein persönliches Highlight? Verrate es mir gerne in den Kommentaren.
Meine Highlights im März 2026
Im März gab es viele schöne Gespräche und einen wertvollen Austausch mit Kund*innen, vor allem rund um das Thema Content Management und neue Content-Formate.
Ich habe einige Webinare zu Canva gehalten und freue mich außerdem sehr, jetzt als „neue“ Dozentin für Social Media in der Unternehmenskommunikation bei der depak dabei zu sein.
Für Content Strategy Rocks habe ich einige Folgen aufgenommen und andere neu geplant – die ersten Veröffentlichungen stehen bereits in den Startlöchern.
Auch im Coaching bin ich ein gutes Stück weitergekommen. Ein paar Zukunftssorgen sind natürlich noch da. Gleichzeitig merke ich aber immer deutlicher, wie wichtig es für mich ist, mich neu zu sortieren.
Mit der Aufnahme für „Social Like a Pro” lieft es ebenfalls gut und ich hoffe, dass du einige nützliche Informationen zu Canva mitnehmen kannst.
Hinter den Kulissen bin ich außerdem mit einer Kollegin bei einem noch geheimen Projekt richtig gut vorangekommen.
Für die ersten Events in diesem Jahr habe ich mir auch schon Tickets gesichert. Ich bin gespannt, wohin es mich 2026 noch verschlägt, und freue mich immer über Tipps.
Die Akquise läuft noch etwas verhalten, aber im Juni stehen bereits zwei weitere Canva-Seminare fest.
Auch die Aktualisierung meines Kurses schreitet voran: Mit der nächsten Canva Create am 16. April wird nach und nach neuer Inhalt online gehen.
Außerdem habe ich noch ein paar Produktideen und ein etwas größeres, komplexeres Vorhaben, zu dem ich mir weiterhin Austausch wünsche. Hast du Lust, mir von deinen Herausforderungen beim Erstellen von Inhalten zu erzählen?
Ich habe mir die Haare noch mal etwas roter färben lassen und liebe die Farbe wirklich sehr.
Meinen Bücherstapel habe ich in den letzten Wochen deutlich verkleinert, aber natürlich durften auch wieder ein paar neue Bücher bei mir einziehen.
Für unterwegs habe ich jetzt außerdem den Xteink X4, einen ultradünnen E-Reader mit magnetischer Rückseite. Er ist perfekt, wenn ich kein schweres Gerät mitschleppen möchte und einfach etwas aus Readwise lesen will.
Und ich habe mir alle drei Now You See Me-Filme angeschaut – ich mag sie einfach total.
Fachbücher 2026: Was ich im März gelesen habe
Marketing in Creative Industries
- Darum geht’s: Es zeigt, wie Marketing in der Kreativbranche funktioniert. Es erläutert, wie aus Kreativität über Erlebnisse echter Kund:innen Wert entsteht und wie sich dieser strategisch aufbauen und vermarkten lässt.
- Mein Kurzfazit: Ein sehr fundiertes Marketing-Lehrbuch für die Kreativwirtschaft, das klassische Marketingmodelle mit den Besonderheiten von Kunst, Kultur und kreativen Produkten verbindet und zahlreiche Praxisbeispiele nutzt.
- Mein größtes Learning: Kreative Arbeit verkauft sich nicht von allein – sie muss in ein klares Wertversprechen und eine erlebbare Customer Experience übersetzt werden, damit Marketing wirklich funktioniert.
Content, Simplified
- Darum geht’s: Es geht darum, warum viele Strategien trotz großer Anstrengung nicht funktionieren und welche typischen Fehler dahinterstecken.Darüber hinaus werden Systeme vorgestellt, mit denen sich Content strategischer und wirksamer planen lässt.
- Mein Kurzfazit: Dieses sehr praxisnahe Buch verzichtet auf unnötiges Blabla und zeigt vor allem, wie Content-Prozesse, Strategie und Ziele zusammenpassen müssen, damit Content tatsächlich Leads generiert und nicht „irgendetwas gepostet“ wird.
- Mein wichtigstes Learning: Guter Content scheitert selten an der Qualität, sondern fast immer an fehlender Strategie, klaren Prozessen und realistischen Zielen. Genau da sollte man also ansetzen.
„Leaders Eat Last“ (Blinkist)
- Darum geht’s: Gute Führung bedeutet, zuerst für das Team zu sorgen, Vertrauen und psychologische Sicherheit zu schaffen und dadurch bessere Zusammenarbeit, Motivation und Unternehmenserfolg zu erreichen.
- Mein Kurzfazit: Inspirierendes Buch über Führung ohne Hierarchie, sondern mit Verantwortung, Vertrauen und Sicherheit.
- Mein größtes Learning: Menschen arbeiten nicht für Unternehmen, sondern für andere Menschen. Wenn Führungskräfte ihr Team wirklich schützen und unterstützen, stellt sich der Erfolg fast automatisch ein.
Meine März-2026-Highlights: Lese-, Seh- und Hörempfehlungen
In einem einzigen Monat konsumiere ich wahnsinnig viele Bücher, Artikel, Videos und Podcasts. Warum also nicht darüber berichten? Vielleicht ist auch etwas Interessantes für dich dabei.
Meine Leseempfehlung – How to Stop Doing and Start Living
Der Artikel „How to Stop Doing and Start Living” erinnert dich daran, wie wichtig es ist, im Alltag wieder bewusst hinzuschauen und die kleinen Dinge wahrzunehmen, statt immer nur durch den Tag zu hetzen. Anhand von Naturbeobachtungen über ein ganzes Jahr zeigt die Autorin, wie eng Leben, Tod, Veränderung und Hoffnung miteinander verbunden sind und wie viel Ruhe man darin finden kann. Für mich war das eine starke Erinnerung daran, dass Aufmerksamkeit eine Form der Wertschätzung ist – gegenüber der Welt, aber auch dem eigenen Leben gegenüber. Du solltest den Text lesen, wenn du das Gefühl hast, ständig gedanklich schon beim nächsten To-do zu sein, und wieder mehr sehen und weniger funktionieren möchtest.
Meine Hörempfehlung – The Rise of the „Alternatively Influential“
In der Folge geht es darum, dass der Begriff des Einflusses im Marketing gerade neu definiert wird. In Zukunft wird es weniger darum gehen, von allen, sondern von den richtigen Menschen gekannt zu werden. Besonders spannend fand ich die Überlegung, dass Vertrauen, Nähe und Glaubwürdigkeit wichtiger werden als Reichweite – insbesondere in einer Welt, in der immer mehr Inhalte von KI erstellt werden. Gleichzeitig wird thematisiert, dass uns eine Überfülle an Tools (auch KI) nicht produktiver macht, sondern eher müde und unkonzentriert, weil Fokus am Ende der echte Wettbewerbsvorteil bleibt. Du solltest die Folge hören, wenn du Content erstellst oder im Marketing tätig bist. Sie hilft dir zu verstehen, warum kleine, vertrauensvolle Zielgruppen wertvoller werden als große, anonyme Reichweiten.
Meine Sehempfehlung – Wie KI unsere Informationen unsichtbar kontrolliert
Martin Fehrensen zeigt sehr anschaulich, wie sich die Macht über Informationen von Redaktionen über Algorithmen bis hin zu KI-Systemen verschoben hat und warum Antworten ohne sichtbare Quellen unser Verständnis von Wahrheit verändern. Besonders stark fand ich, dass es nicht nur um Technik, sondern auch um Medienkompetenz, Demokratie und die Frage geht, wie souverän du eigentlich noch entscheiden kannst, was du für glaubwürdig hältst. Für mich ist das ein wichtiger Denkanstoß, da es greifbar macht, warum Reichweite, Sichtbarkeit und Quellenkritik im KI-Zeitalter nicht an Bedeutung verlieren, sondern sogar wichtiger werden. Du solltest dir das Video ansehen, wenn du besser verstehen willst, wer 2026 deinen Informationszugang mitsteuert und warum es heute nicht mehr ausreicht, nur Antworten zu konsumieren, ohne ihre Herkunft zu berücksichtigen.
Vorschau: Was ich im April vorhabe
Im April steht für mich ein Graphic Recording in Hamburg an, auf das ich mich schon sehr freue. Natürlich geht die Arbeit mit meinen Kund*innen weiter und es stehen auch weitere Webinare für die depak an. Zwischendurch ist auch noch ein bisschen Urlaub geplant, der genau zur richtigen Zeit kommt.