Erhalte Einblick in meinen Januar 2026: neue Ideen, stabile Kundenprojekte, Kurs-Updates, Lese- und Hörtipps sowie einen Ausblick auf den Februar.
Monatsrückblick – ein Format, das es bei mir schon einmal gegeben hat und das ich langsam wiederbelebe. Ich gebe dir aber nicht nur Lese-, Hör- und Sehtipps, sondern spreche auch über meinen beruflichen und freiberuflichen Alltag sowie Highlights, die es bei mir gab. Ich wünsche dir viel Spaß mit meinen persönlichen Eindrücken. Berichte mir gerne von deinem Monat: Was sollte ich unbedingt lesen, hören oder sehen? Worüber hast du dich gefreut – was war dein persönliches Highlight? Verrate es mir gerne in den Kommentaren.
Meine Highlights im Januar 2026
Im Januar habe ich mich wieder mit vielen verschiedenen Leuten ausgetauscht und dabei sind auch ein paar neue Ideen entstanden. Mehr kann ich dazu aktuell noch nicht verraten, aber soviel sei gesagt: Ich habe ein paar Notizen gemacht, bei denen ich das Gefühl habe: „Das könnte richtig gut werden.“
Parallel dazu läuft Content Strategy Rocks gerade in der Aufzeichnungsphase mit dem Schwerpunkt Content-Strategie und KI. Genau das ist der Bereich, in dem viele derzeit zwischen Neugier und Fragezeichen schwanken.
Außerdem nehme ich an „Social like a pro” von Jens Wiese teil. Ich finde das Konzept ehrlich gesagt überfällig: keine lose Webinar-Sammlung, kein Tages-Event, sondern eine strukturierte Masterclass, die praxisnah verschiedene Perspektiven bündelt und im eigenen Tempo nutzbar macht.
Kundenseitig war der Monat angenehm stabil. Alle Bestandskund*innen sind weiterhin dabei, ein Retainer wurde etwas ausgebaut und es kam ein kleiner Mini-Retainer bis Ende April hinzu. In einem Redaktionsmeeting habe ich mit den Kundinnen außerdem die Inhalte für Februar geplant. Wieder hatte ich dabei dieses gute Gefühl, dass Content nicht auf Zuruf, sondern aus Klarheit entsteht.
Und dann war da noch mein eigener Kram: Ich habe die Arbeit am Canva Onlinekurs wieder aufgenommen, bald gibt es dazu Updates. Außerdem habe ich einen Instagram-Kanal für meinen Canva-Content gestartet, weil mein Kopf diese Trennung einfach braucht.
Zum Schluss noch ein kleiner persönlicher Punkt, der für mich gerade viel verändert: Mein Coaching hat begonnen und ich war nach der ersten Sitzung schon deutlich aufgeräumter. Nicht, weil plötzlich alles gelöst ist, sondern weil wieder klarer ist, was gerade eigentlich wichtig ist und wohin ich in Zukunft mit meiner Selbstständigkeit hin möchte.
Die erste Woche war bei mir komplett auf Pause gestellt. Kein großes Programm, kein „Ich müsste mal“, eher Erholung und einmal kurz den Kopf wieder in die richtige Richtung drehen.
Ich habe viel gelesen, mich inspirieren lassen und vor allem an den Wochenenden bewusst durchgeatmet, weil genau das im Alltag sonst gerne als Erstes runterfällt. Und dann habe ich noch etwas gemacht, das sich gleichzeitig „völlig random“ und „könnte irgendwann praktisch werden“ anfühlt: Ich habe in der örtlichen Bibliothek den Führerschein für die Nutzung des 3D-Druckers gemacht. Ich weiß noch nicht, wofür ich das brauche, aber schaden kann es nicht.
Meine Fachbücherliste 2026
Zurzeit lese ich nicht nur Romane, Fantasy oder Science-Fiction. Ich merke auch, dass ich wieder richtig Lust auf Fachbücher habe. Ohne festen Schwerpunkt, ohne strengen Plan, sondern nach dem Prinzip: Was interessiert mich gerade wirklich?
Anfang des Jahres habe ich mir eine Leseliste erstellt, bestehend aus Büchern, bei denen ich beim Titel schon dachte: „Ja, das will ich verstehen.” Und weil ich einen Blinkist-Account habe, steht für jeden Monat zusätzlich noch eine Audio-Buchzusammenfassung drauf (ja, ich weiß, in der Liste ist das falsch geschrieben). Nicht als Ersatz fürs Lesen, sondern als kleines Extra, wenn ich zwischendurch Input möchte, aber kein komplettes Buch schaffe.
Wenn du Tipps für Oktober, November oder Dezember hast: Immer her damit!
Mein Commonplace Notizbuch
Ich finde die Idee eines Commonplace-Notizbuchs gerade ziemlich charmant. Alle paar Tage sammle ich einfach visuelle und textuelle Eindrücke. Ohne Anspruch auf einen roten Faden. Ohne „Das muss jetzt sinnvoll zusammenhängen.“ Es darf sich eher wie ein kleines Archiv anfühlen, dessen einzige Aufgabe es ist, zu inspirieren.
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Weitere InformationenDas ist für mich deutlich entspannter als diese perfekt gestalteten Journalseiten, bei denen ich schon beim Aufschlagen das Gefühl habe, ich müsste erst einmal eine Designentscheidung treffen. Hier geht es mehr ums Festhalten als ums Hübschmachen. Mehr Inhalt, weniger Show. 🙂
Gestartet bin ich noch nicht. Ich musste mir erst die passenden Notizbücher besorgen. Ende Februar kann ich dazu mehr berichten.
Dann weiß ich auch, ob es wirklich in meinem Alltag landet oder erstmal als gute Idee im Regal steht. 😉
Falls du dich gerade fragst, was das überhaupt ist: Ein Commonplace-Notizbuch ist weder ein Tagebuch noch ein Planer. Es ist eher ein persönlicher Sammelort für alles, was hängen bleibt.
Zitate, Gedanken, Ideen, Skizzen, Beobachtungen, Links, kleine Learnings und manchmal auch Dinge, die man später noch einmal gebrauchen könnte.
Du baust dir damit nach und nach einen Wissens- und Inspirationsspeicher auf. Nicht chronologisch, nicht perfekt, sondern praktisch.
Meine Januar-2026-Highlights: Lese-, Seh- und Hörempfehlungen
In einem einzigen Monat konsumiere ich wahnsinnig viele Bücher, Artikel, Videos und Podcasts. Warum also nicht darüber berichten? Vielleicht ist auch etwas Interessantes für dich dabei.
Meine Leseempfehlung – The Game is On: Wie Gaming unsere Welt revolutioniert
In ihrem Buch zeigt Johanna Pirker, warum Videospiele längst mehr sind als Zeitvertreib und wie sie unsere Gegenwart als Medium mitprägen. Sie verbindet dabei persönliche Einblicke aus der Spieleentwicklung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und widerlegt nebenbei einige hartnäckige Vorurteile.
Du bekommst ein gutes Gefühl dafür, was Gaming Menschen ermöglicht, wie es Lernen, Kreativität und Zusammenarbeit beeinflusst und warum viele Mechaniken aus Games längst im Alltag angekommen sind. Du erfährst auch, welches Potenzial noch ungenutzt ist, wenn wir Spiele nicht nur als Unterhaltung, sondern auch als Werkzeug betrachten, um komplexe Themen besser zu verstehen.
Lies dieses Buch, wenn du Gaming einordnen willst, ohne klischeehafte Debatten, und wenn du konkrete Perspektiven suchst, was Spiele für Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft leisten können.
Meine Hörempfehlung – ReThinking: Overcoming status anxiety with Alain de Botton and RaQuel Hopkins
In dieser Folge sprechen Adam Grant, Alain de Botton und die Therapeutin Raquel Hopkins darüber, woher die Statusangst kommt und warum sie so hartnäckig ist. Sie betrachten, wie sehr Vergleiche, Erwartungen und das Gefühl, nicht genug zu haben, unseren Alltag bestimmen – selbst dann, wenn objektiv alles in Ordnung ist.
Es geht auch um Einsamkeit und Unzufriedenheit auf dem Weg zum vermeintlichen Glück und darum, was wir uns davon versprechen. Zudem nehmen sie die Therapie einmal ehrlich unter die Lupe, inklusive der Frage, wo wir heute manchmal den Fokus verlieren und was wirklich hilft.
Hör rein, wenn du den Statusdruck in deinem Kopf leiser drehen willst und dir konkrete, entlastende Perspektiven wünschst, die sich im echten Leben anwenden lassen.
Meine Sehempfehlung
– What Planners Are We Using in 2026?! | JetPens Techo Kaigi 2026: Part 1
In diesem Video stellen Emily und Connie von JetPens die Planer vor, die sie 2026 nutzen werden, und erklären, warum genau diese Kombination für ihren Alltag geeignet ist. Sie stellen die einzelnen Systeme vor, vergleichen ihre jeweiligen Stärken und Schwächen und erklären, wofür welcher Planer am besten passt.
Nebenbei bekommst du ein Gefühl dafür, wie unterschiedlich Planung aussehen kann, ohne gleich kompliziert zu werden. Und weil das Ganze Teil ihrer „Techo Kaigi“-Reihe ist, wirkt es weniger hochglanzpoliert und mehr „so nutze ich das wirklich“.
Schau es dir an, wenn du 2026 nicht irgendeinen Planer kaufen willst, sondern ein Setup finden möchtest, das sich im echten Leben bewährt.
Vorschau: Was ich mir für den Februar vornehme
Im Februar starten wieder die ersten Schulungen, einige Podcastaufnahmen sind auch schon geplant und mein Coaching geht natürlich weiter.
Außerdem gönne ich mir ein verlängertes Wochenende, um durchzuatmen.
Mein Plan ist es, wirklich mal runterzufahren und nicht aus Versehen doch wieder „nur kurz“ zu arbeiten. 😉
