Alle Jahre wieder musst du Content für die kommenden Monate planen. Wie gut sind kostenlose und kostengünstige Redaktions- und Themenpläne?

Das is eine gute Frage. Gleichzeitig ist es aber eine Fragestellung, die wir endlos betrachten können. Denn es werden laufend Redaktions- und Themenpläne als Freebie angeboten.

Die Initialzündung für diesen Beitrag war tatsächlich eine andere Frage. Ich hatte einer Kollegin davon berichtet, dass ich mich in diesem Jahr für einen Plan aus Papier entschieden hatte. Prompt kam die Frage nach dem Preis. Darauf folgte etwas entsetzt: “Warum zahlst du für einen Content-Planer so viel Geld? Es gibt doch so viele kostenlose und kostengünstige Möglichkeiten!”

Die Frage beantworte ich demnächst im Rahmen einer Buch-/Content-Plan-Rezension. Im Folgenden nehme ich ein paar Redaktions- und Themenpläne unter die Lupe, spreche über Vor- und Nachteile sowie für wen sich die Pläne (nicht) eignen.

Da immer wieder neue Pläne online angeboten werden, ist es gut möglich, dass ich den Beitrag in Zukunft um weitere Tests ergänzen werde.

Verschiedene Themenpläne auf dem Prüfstand

Oft kommt es vor, dass im Marketing und/oder in der Kommunikation der Themenplan übersprungen wird. Dabei kann der Plan einer der ersten Schritte für die eigene Inhaltsplanung sein. In einem Themenplan werden Ideen für Inhalte festgehalten ohne eine zeitliche Terminierung.

Im Fokus dieser Pläne stehen immer die Themen und Ideen, die für Inhalte infrage kommen könnten. Für mehr Übersichtlichkeit kann ein Themenplan geclustert sein – beispielsweise nach Keywords, Zielgruppen, Formaten, Angebote und Produkte. Gleichzeitig dient der Themenplan wie ein Nachschlagewerk. Besonders dann, wenn man seinen inhaltlichen roten Faden verliert, kann man auf seinen Themenplan zurückgreifen und die passenden Themen und Ideen wiederentdecken.

PR-Gateway: PR- und Social-Media-Kalender 2022

Die geballte Ladung Termine, Tage und Events, die im nächsten Jahr stattfinden, bekommst du, wenn du dir den PR- und Social-Media-Kalender von PR-Gateway kaufst. Richtig gelesen. In den vorherigen Jahren war dieser Plan kostenlos und ein Highlight für viele (freiberufliche) PRler und Kommunikatoren. Ist dieser Plan etwa 25 Euro wert? Eine schwierige Frage.

Wenn du hauptsächlich mit einem Apple-Produkt arbeitest, ist der digitale Planer praktisch – du kannst die enthaltenen Aktions- und Thementage direkt in deinen iCal-Kalender importieren. Laut PR-Gateway ist auch die Integration in Google und Outlook möglich.

Sei dir bewusst, dass dein Kalender mit Informationen vollgepackt sein wird. Ansonsten kannst du versuchen, mit dem PDF zu arbeiten.

Bevor du dich für oder gegen einen Kauf entscheidest, kannst du dir eine Vorschau herunterladen und dich mit den Besonderheiten des Plans vertraut machen. Eine Vorschau für den enthaltenen Content gibt es leider nicht. Für den Download des Vorschau-Pdf musst du deine Kontaktdaten hinterlassen.

Preis: 25 Euro

Landingpage: https://www.pr-gateway.de/pr-kalender

Vorteile

Du kennst alle Themen- und Aktionstage.
Du verpasst keine wichtigen Events.
Du hast gleich die passenden Hashtags für die vorgeschlagenen Tag parat.

Nachteile

Keine Preview des Content-Plans.
Schon für das Vorschau-Pdf musst du deine Kontaktdaten hinterlassen.
Nach der Integration hast du einen (zu) vollen Kalender.
Es gibt für die Aktions- und Thementage keine Filterfunktion.

Geeignet für

Social-Media-Manager, die Inspiration für allgemeine Themen suchen.
PRler und Kommunikatoren, die Inspiration für allgemeine Themen suchen.

Ungeeignet für

Content-Marketer, die sich nicht nur über allgemeine Themen- und Aktionstage, sondern auch nach ihrer Branche zugehörigen Events und Themen suchen.
Content-Creator, die über Themen- und Aktionstage nach Themeninspirationen suchen.

erzähl davon Kommunikationsanlässe 2022

Für deine Themenplanung 2022 kannst du dir auch die Kommunikationsanlässe von erzähl davon anschauen. Sie bieten dir eine kostenlose Trello- oder Notion-Vorlage mit Aktions- und Gedenktagen sowie weiteren Kommunikationsanlässen an.

Die Vorlagen sind vielleicht weniger gefüllt als die Version von PR-Gateway. Doch Anfänger, die erst ein Gefühl für Themen- und Content-Planung entwickeln wollen, sind die Trello- und Notion-Vorlage ein guter Startpunkt.

Die Handhabung ist denkbar einfach, da du dir die jeweilige Vorlage einfach kopierst und in dein eigenes Trello- oder Notion-System integrieren kannst.

Eine weitere praktische Funktion, auf die erzähl davon geachtet hat: Du kannst sowohl bei Trello und bei Notion nach bestimmten Themenclustern filtern. So findest du schnell und einfach die Themen und Tage, die zu dir und deinem Bereich am besten passen. Du kannst nach Umwelt & Natur, Gesundheit, Kinder, Ehrenamt & Engagement, Interkulturelles & Religion, Sport & Spiel, Bildung & Kultur, Lustiges, Soziales und Demokratie & Staat filtern.

Preis: kostenlos

Beitrag: https://erzaehldavon.de/kommunikationsanlaesse-2022/

Vorteile

Kostenlos
Wichtige Themen- und Aktionstage auf einen Blick.
Die Vorlage kann einfach kopiert und integriert werden.
Du kannst nach unterschiedlichen Themen filtern.

Nachteile

Die Anzahl an Themen- und Aktionstagen ist überschaubar.
Wer Trello oder Notion nicht nutzt, kann die Kommunikationsanlässe nicht nutzen.

Geeignet für

Social-Media-Manager, die zum ersten Mal mit Themenplänen arbeiten und erste Inspiration suchen.
PRler und Kommunikatorgen, die einen schnellen und ersten Überblick zu Themen- und Aktionstage benötigen – sich also nur mal kurz informieren wollen.
Ehrenamtliche Mitarbeiter, die für ihren Verein, NGO oder NPO die Social-Media-Kanäle managen und auf Freebies angewiesen sind.

Ungeeignet für

PRler, Kommunikatoren, Social-Media-Manager, die einen sehr detaillierten PR- und Social-Media-Kalender mit möglichst vielen Themen- und Aktionstagen wollen.

Verschiedene Redaktionspläne unter die Lupe genommen

Hier wird der Themenplan mit einem Veröffentlichungszeitpunkt und den passenden Distributionskanälen erweitert. Der Zeitraum, den du mit diesem Plan überspannen kannst, lässt sich von dir individuell festlegen. Weitere Angaben, die du deinem Redaktionsplan hinzufügen kannst, sind beispielsweise Freigabe, Status oder andere Verantwortlichkeiten.

Content-Pläne: UPLOAD Magazin Redaktionsplan

Bei diesem Redaktionsplan fallen sofort die Details ins Auge. Der Plan enthält nicht nur viele wichtige Punkte, die in einen Redaktionsplan gehören, sondern liefert auch Erklärungen. Diese Hilfestellung macht es auch Anfängern einfacher, mit der Content-Planung durchzustarten.

UPLOAD Magazin konzentriert sich bei der Vorlage auf Funktionalität und weniger auf das Design. Wer gerne mit „stylischen“ Redaktionsplänen arbeitet, sollte sich nach einer Alternative umsehen.

Du willst mit deiner Content-Planung einfach starten? Dann ist diese Vorlage für dich.

Preis: kostenlos

Beitrag: https://upload-magazin.de/48945-redaktionsplan-anleitung

Vorteile

Kostenlos
Du kannst die Vorlage einfach herunterladen.
Für den Download musst du keine Daten angeben.
Du kannst sofort mit der Planung loslegen.
Kurze Erklärungen vereinfachen den Einstieg für Anfänger.
Zeitlos und immer wieder verwendbar.

Nachteile

Fokus auf Funktionalität, nicht auf Design.

Geeignet für

Content Creator, Content-Marketer, Kommunikatoren, Social-Media-Manager, die einfach loslegen wollen.

Ungeeignet für

Content Creator, Content-Marketer, Kommunikatoren, Social-Media-Manager, die sich nicht nur einen Redaktionsplan, sondern auch zusätzliche Funktionen für die Koordination im Team wünschen.

Content-Pläne: Hubspot Redaktionsplan

Den Redaktionsplan von Hubspot kannst du für Microsoft Excel oder Google Sheets herunterladen. Du erhältst nicht nur einen Plan, sondern auch eine ausführliche Schritt für Schritt Anleitung, wie du den Redaktionsplan nutzen kannst.

Der Redaktionsplan von HubSpot beinhaltet eine Spalte für das Veröffentlichungsdatum, den Abgabetermin, das Thema/Titel, die Keyword(s), das Ziel/Persona und das Content-Angebot/CTA. Alles dabei? Leider nicht. Denn es fehlt die Spalte für die Distributionsmöglichkeiten. Ein Aspekt, der besonders für Blogbeiträge eine wichtige Rolle spielt.

Wenn dir dieser Punkt besonders wichtig ist und du auch deine Social-Media-Aktivitäten planen willst, solltest du einen Blick auf den Redaktionsplan vom UPLOAD Magazin werfen.

Preis: kostenlos

Beitrag: https://offers.hubspot.de/redaktionskalender

Vorteile

Kostenlos
Übersichtliche Gestaltung
Detaillierte Erklärungen zeigen dir, was du machen musst.

Nachteile

Für den Download musst du Daten abgeben.
Es fehlt die Möglichkeit, deine Content-Distribution zu planen.
Für die Social-Media-Planung benötigst du einen weiteren Plan.

Geeignet für

Content Creator, Content-Marketer, Kommunikatoren, Social-Media-Manager, die einfach loslegen wollen.
Content-Einsteiger, die sich an das Thema Redaktions- und Themenplan noch herantasten.

Ungeeignet für

Content Creator, Content-Marketer, Kommunikatoren, Social-Media-Manager, die sich nicht nur einen Redaktionsplan, sondern auch zusätzliche Funktionen für die Koordination im Team wünschen.
Content Creator, Content-Marketer, Kommunikatoren, Social-Media-Manager, die nicht ihre Daten für ein Freebie preisgeben wollen.

Social-Media-Pläne: t3n Social-Media-Redaktionsplan 2022

Der Fokus von t3n und dessen Redaktionsplan liegt auf Social Media. Was dir nach dem Download sofort auffallen wird: Diesen Kalender kannst du wirklich nur für 2022 anlegen. t3n hat das gesamte Jahr abgebildet. 

Du findest nicht nur Wochentage, sondern auch die Kalenderwochen vor. Das macht die Navigation etwas einfacher – viel scrollen musst du dennoch. Social-Media-Inhalte wirst du mit diesem Kalender sicherlich gut planen können. Viele wichtige Themen- und Aktionstage werden hier aufgegriffen.

Allerdings fehlen strategische Elemente: Welche Zielgruppe wird mit einem Social-Media-Post angesprochen? Gibt es bestimmte Ressourcen, die mit einem Post verknüpft sind?

Wenn du deine Planung nur auf Social Media begrenzen willst, reicht der Plan von t3n vollkommen aus. Du willst auch deinen Content planen? Dann schau dir den Kalender vom UPLOAD Magazin an.

Preis: kostenlos

Beitrag: https://t3n.de/news/social-media-redaktionsplan-1332451/

Vorteile

Kostenlos
Du kannst die Vorlage einfach herunterladen.
Für den Download musst du keine Daten angeben.
Du kannst mit der Social-Media-Planung sofort loslegen.

Nachteile

Fokus auf Funktionalität, nicht auf Design.
Es werden 365 Tage abgebildet. Das macht den Plan etwas unübersichtlich.
Der Plan ist nur für Social Media gedacht.

Geeignet für

Content Creator, Content-Marketer, Kommunikatoren, Social-Media-Manager, die einfach mit ihrer Social-Media-Planung loslegen wollen.
Content Creator, Content-Marketer, Kommunikatoren, Social-Media-Manager, die jeden einzelnen Tag planen wollen.

Ungeeignet für

Content Creator, Content-Marketer, Kommunikatoren, Social Media Manager, die nicht nur ihre Social Media, sondern mehrere Kanäle mit einem Plan verwalten wollen.
Content Creator, Content-Marketer, Kommunikatoren, Social Media Manager, die sich nicht nur einen Redaktionsplan, sondern auch zusätzliche Funktionen für die Koordination im Team wünschen.

Social-Media-Pläne: Onlinemarketing-Praxis Social-Media-Redaktionsplan 2022

Dieser Social-Media-Redaktionsplan ist vielleicht nicht allzu vielen bekannt. Und doch enthält dieser Plan viele praktische Funktionen. Der Redaktionsplan ist in vier verschiedene Bereiche unterteilt: Themen und Team, Redaktionsplan, Auswertung und Themenspeicher.

Auf der ersten Seite erhältst du eine kurze Einführung und Erläuterungen, wie du die erste Seite ausfüllen kannst. Du kannst deine Themen eintragen und deine Teammitglieder hinterlegen – auch die unterschiedlichen Statusmeldungen/-farben lassen sich anpassen. Wenn du deine Themen und dein Team eingetragen hast, kannst du diese im Reiter „Redaktionsplan“ in den Drop-Down-Listen des Redaktionsplans auswählen.

Der zweite Abschnitt ist das Herzstück der Excel-Datei. Hier befindet sich der Redaktionsplan. Dieser ähnelt im Aufbau dem t3n-Redaktionsplan. Allerdings hat der Plan von Onlinemarketing-Praxis weitere Spalten für die inhaltliche Planung und für die spätere Distribution. Mit diesem Redaktionsplan kannst du nicht nur Social-Media-Beiträge, sondern auch weitere Inhalte planen und Aufgaben sowie Zuständigkeiten einpflegen.

Der vierte Reiter ist ein typischer Themenspeicher, indem du all deine (ungenutzten) Ideen ablegen kannst. Der spannendste Teil ist der dritte Abschnitt – Auswertung. Markus Matscheck hat diesen Bereich mit einer automatischen Auswertung versehen. Dieser Bereich wird aktiv, sobald du mit deiner Planung beginnst. Er zeigt dir an, wie viele Beiträge du pro Kanal, Monat und Thema veröffentlichst. Diese Zahlen werden in einfachen Tabellen, in drei einzelnen Grafiken – für jeden Bereich eine – und in einer Gesamtübersicht dargestellt.

Professionelle Tools, die du dir für das Content- und Social-Media-Management zulegen kannst, können natürlich mehr. Mit der kostenlosen Excel-Liste lassen sich gut erste Erfahrungen sammeln.

Preis: kostenlos

Beitrag: https://www.onlinemarketing-praxis.de/social-media/social-media-redaktionsplan-muster-als-vorlage

Vorteile

Kostenlos
Du kannst die Vorlage einfach herunterladen.
Für den Download musst du keine Daten angeben.
Du kannst mit der Social-Media/Content-Planung sofort loslegen.
Du kannst deine Aktivitäten auf einfache Art und Weise tracken.
Das Design ist einfach, aber ansprechend.

Nachteile

Es werden 365 Tage abgebildet, was den Plan etwas unübersichtlich macht.
Die Auswertungsmöglichkeiten beschränken sich auf das Wesentliche.

Geeignet für

Content Creator, Content-Marketer, Kommunikatoren, Social-Media-Manager, die einfach mit ihrer Social-Media-/Content-Planung loslegen wollen.
Content Creator, Content-Marketer, Kommunikatoren, Social-Media-Manager, die jeden einzelnen Tag planen wollen.
Content Creator, Content-Marketer, Kommunikatoren, Social-Media-Manager, die einfache Auswertungsmöglichkeiten suchen.

Ungeeignet für

Content Creator, Content-Marketer, Kommunikatoren, Social-Media-Manager, die sich nicht nur einen Redaktionsplan, sondern auch zusätzliche Funktionen für die Koordination im Team und die Auswertung wünschen.

Die individuelle Lösung: Einen eigenen Redaktions- oder Contentplan entwickeln

Du hast nicht den passenden Plan gefunden? Oder du hast eine bestimmte Vorstellung davon, wie dein Plan aussehen sollte? Kein Problem. Mithilfe von Excel, Google-Tabellen, Numbers und vielen weiteren Tools für die Erstellung von Plänen sollte es dir leicht fallen, einen eigenen Plan auf die Beine zu stellen.

Die Bestandteile eines Redaktionsplans

Welche einzelnen Elemente du für deinen Plan brauchst, hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Wie oft willst du Inhalte veröffentlichen? Welche Formate nutzt du? Welche Kanäle willst du bespielen? Wie viele Menschen sind in den Redaktionsprozess involviert? Gibt es unterschiedliche Tätigkeiten, die in diesem Plan zu berücksichtigen sind?

Die Grundelemente für einen Redaktionsplan:

  • Veröffentlichungsdatum für den Inhalt
  • Verfasser / Ersteller des Inhalts
  • Deadline, für die Abgabe des Inhalts
  • Beitragsthema
  • Zielgruppe, für die der Inhalt bestimmt ist
  • Inhaltsformat
  • Keywords
  • Call-To-Action
  • Status / Schritte des Content-Erstellungsprozesses

Dein Redaktionsplan wird komplexer? Dann denke an die folgenden Punkte. Vielleicht gehören auch diese Elemente in deinen Redaktionsplan:

  • Zielsetzungen und KPIs, mit denen du überprüfst, ob deine erstellten Inhalte funktionieren.
  • Gibt eine bestimmte Person im Team die Inhalte frei? Dann sollte dieser Schritt auch einen Platz in deinem Contentplan finden.

Wenn du weißt, welche Struktur du für deinen Plan nutzen willst, kannst du dich auf die Suche nach einem passenden Tool machen und / oder deinen Redaktionsplan Schritt für Schritt entwickeln.

Wie entwickelst du einen Redaktionsplan?

Ein Abschnitt, an dem sich wieder die Expertengeister scheiden. Denn für die Entwicklung eines Plans kannst du beliebig viele Schritte durchlaufen. In der folgenden Übersicht nenne ich dir sechs Schritte, die ich auch bei der Redaktions- oder Contentplanentwicklung meiner Kunden regelmäßig durchlaufe.

So entwickelst du deinen eigenen Redaktionsplan

Lege Ziele für deine Inhalte fest

Lege die Frequenz deiner Inhalte fest

Wähle das passende Timing

Befülle deinen Plan

Lege die passenden Formate fest

Lege die passenden Kanäle fest

Schritt für Schritt zum eigenen Redaktionsplan

Lege Ziele für deine Inhalte fest

Mithilfe einer Zielsetzung weißt du, welche Inhalte du erstellen musst und wie du diese veröffentlichst. Frage dich: Was willst du mit deinen Inhalten erreichen? Ordne deine Ziele nach Priorität.

Mach dir dann Gedanken darüber, welche Inhalte du brauchst, um deine Ziele umzusetzen. Sammle all deine Ideen.

Packe die Sammlung dann in eine Liste – die du weiter nach Themen und Formaten strukturieren kannst.

Die Inhalte der Liste verteilst du dann auf das Jahr, das Quartal oder den Monat.

Lege die Frequenz deiner Inhalte fest

Bis gute Inhalte von der Zielgruppe und den Suchmaschinen aufgegriffen werden, kann etwas Zeit vergehen. Achte darauf, dass du deine Inhalte regelmäßig veröffentlichst.

Wie viele Content Pieces benötigst du? Das hängt von deiner Zielsetzung, der Art deiner Inhalte und deinen Kanälen ab.

Im Social Web solltest du mehrmals die Woche Posts veröffentlichen. Für das Blog lautet die Faustregel: eine Veröffentlichung pro Woche. Newsletter kannst du täglich, wöchentlich, zweiwöchentlich oder monatlich teilen.

Wähle das passende Timing

Du weißt jetzt, welchen Content du erstellen willst und wie oft dieser veröffentlicht werden soll. Denke nun darüber nach, wann genau – zu welchem Zeitpunkt – dies geschehen muss.

Hier hilft dir das Nutzerverhalten deiner Zielgruppe: Wann ist sie im Social Web aktiv? Gibt es vielleicht auch bestimmte Feier- und Thementage, die du hierbei berücksichtigen musst?

Es gibt einige Studien zu diesem Thema. Du kannst aber auch verschiedene Uhrzeiten selbst testen und so herausfinden, wie deine Zielgruppe tickt.

Befülle deinen Plan

Die Rahmenbedingungen stehen. Nun geht es an die Details: Was willst du genau veröffentlichen?

Es gibt viele verschiedene Wege, um das herauszufinden:

  • Du kannst eine Keywordrecherche durchführen – bspw. mit Ubersuggest, Searchmetrics, Sistrix
  • Du kannst Trendsuchen einsetzen, um aktuelle Themen zu recherchieren – bspw. mit AnswerThePublic, Google-Suche, Google-Trends
  • Du kannst in deinem Social Bookmarking Tool nach Inspiration suchen – bspw. über Refind, Pocket, Feedly
  • Hast du Personas für deine Zielgruppen erstellt? Dann werfe einen Blick auf deren Bedürfnisse und Herausforderungen. Leite davon Postings ab
  • Tausche dich mit deinen Kunden/Lesern aus. Gibt es akute Probleme oder Wünsche? Kannst du diese für Postings aufgreifen?
Lege die passenden Formate fest

Überlege dir:

  • Welches Format ist für jedes Content Piece am sinnvollsten?
  • Passt das Format zu der Botschaft/zum Inhalt, die/den du teilen willst?
  • Passt deine Wahl zu den Formaten, die deine Zielgruppe am liebsten konsumiert?
  • Passt diese Auswahl zu den Kanälen, auf denen du das Format ausspielen willst?

Du musst dich nicht auf ein einziges Format festlegen. Probiere dich aus. Versuche dich an unterschiedlichen Content-Formaten. Finde heraus, was du gut produzieren kannst und von deiner Zielgruppe gerne gelesen/gesehen wird.

Verfolge aktuelle Trends und Geschehnisse in deiner Branche. Passiert etwas, was dich oder deine Zielgruppe interessiert? Wie kannst du das mit deinen Inhalten einfangen?

Lege die passenden Kanäle fest

Im letzten Schritt beschäftigst du dich mit den Kanälen, in denen du deine Inhalte teilen willst. Denn der beste Content nützt dir nichts, wenn dieser von deiner Zielgruppe nicht wahrgenommen wird.

Wo kannst du deine Inhalte teilen?

  • Zu den bekanntesten Social-Media-Kanälen zählen Instagram, Facebook, Twitter, LinkedIn oder Xing.
  • Veröffentlichst du auch passende Postings auf Kanälen, wie Pinterest, Snapchat oder TikTok?
  • Hast du über den Einsatz von SlideShare, Vimeo, YouTube nachgedacht?
  • Bietest du Audioinhalte an? Dann lade deinen Podcast beispielsweise bei iTunes, Google Podcasts, Spotify, podigee und Co. hoch.
  • Recherchiere nach weiteren Kanälen – wie Reddit oder Discord –, die du vielleicht noch nicht ins Auge gefasst hast. Auch dort könnte sich deine Zielgruppe aufhalten.

Infografik: Unterschiede, Tipps und Tools für Content-, Redaktions-, Social-Media- und Themenpläne

Im Folgenden findest du eine Übersicht mit ein paar zusätzlichen Informationen rund um das Thema Content-Planung. Du kannst hier einige neue Tipps und Tools entdecken, die ich dir im Beitrag noch nicht vorgestellt habe.

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