Werkzeuge der Online PR Bild

In der Online-Kommunikation geht es nicht nur darum, qualitativ hochwertige Inhalte zu erstellen. Vielmehr geht es darum die unterschiedlichen Formate über die für die Zielgruppe passenden Online-Kanäle zu veröffentlichen und aktiv zu vermarkten.

Dies sollte nicht nur über die traditionellen Medien geschehen, sondern auch über die neuen digitalen Kanäle, oft als Social Media bezeichnet. Wenn Sie dabei in den direkten Dialog mit Kunden, Interessenten und wichtigen Entscheidern eintreten können, umso besser.

Für die Verteilung von Inhalten stehen im Internet unzählige Kanäle zur Verfügung, die selbstständig bedient werden können. Damit wird der klassische Weg über Multiplikatoren nicht nur ergänzt, sondern man tritt über digitalen Kanäle – wie zum Beispiel Social-Media – mit dem Interessenten direkt in Kontakt.

Zu solchen Kanälen zählen:

  • Blogs
  • Themenportale
  • Business- und Experten-Netzwerke
  • Bilder- und Video-Netzwerke
  • Social Networks
  • Frageportale und Verbraucherforen
  • RSS-Feeds
  • Newsletter
  • Wikis
  • Podcasts
  • Videos

Folgende Fragen könnten Ihnen bei der Wahl der geeigneten Kommunikations-Kanäle helfen:

  • Wo sind Ihre Kunden im Internet zu finden?
  • Welches sind die primären Informationsmedien Ihrer Kunden?
  • Welche Kommunikationsinstrumente nutzen Ihre Kunden?
  • Welche Kommunikationsgewohnheiten zeigen Ihre Kunden?

 

Online PR: Welche Werkzeuge sollte ich nutzen?

Technologie hat die die Lebensweise und Kommunikation vieler Menschen von Grund auf verändert, kann aber nicht alle Probleme lösen. Der erste Schritt, um intelligenter/schlauer zu arbeiten ist, die Aufgaben von Mensch und Maschine zu trennen.

Denn das wichtigste Tool für gute PR Arbeit ist und bleibt der eigene Kopf!
Frederik Vincx

Der Einsatz von passenden Werkzeugen ist für gute Online PR-Arbeit entscheidend. Da sich Technologien immer weiterentwickeln, gilt es sein eigenes PR-Werkzeug ebenso aktuell zu halten. Um mit den Tools richtig umzugehen, benötigt es auch das Wissen um die Nutzung dieser Tools. Die größte Herausforderung für die Online PR ist, mit den ständigen Veränderungen, Innovationen und der digitalen Transformation mitzuhalten.

Der PR-Prozess beinhaltet vier Schritte. Mit der Aufteilung von menschlichen und maschinellen Aufgaben ergibt sich dabei folgendes Grundgerüst:

Quelle: Übersetzung nach Frederik Vincx, Prezly: http://ow.ly/vLRa301b63Z
Quelle: Übersetzung nach Frederik Vincx, Prezly: http://ow.ly/vLRa301b63Z

Der gesamte PR-Prozess kann durch die gründliche Planung eines jeden einzelnen Schrittes optimiert werden.

 

Management

Ein gutes Projekt basiert immer auf einer konsequenten Strategie. Die routinierte Anwendung von Werkzeugen ist ausschlaggebend für den Erfolg. So wird sichergestellt, dass man die festgelegten Projekt-Ziele nicht aus dem Auge verliert.

Der Informationsfluss zu Team-Mitgliedern, Mitarbeitern und Kunden ist ein weiterer wichtiger Teil. Transparenz macht es dem Kunden einfacher, die einzelnen Schritte eines Projektes nachzuvollziehen. Automation erleichtert Team-Mitgliedern und Mitarbeitern ihre Aufgaben und e versetzt sie in die Lage, ihre Verantwortlichkeiten möglichst effektiv zu erfüllen.

 

Inhalte

Wer schriftliches Material erstellt, wird mit zwei Aspekten konfrontiert: Konzeption und Kollaboration. Um so benutzerfreundlicher die Software für die Konzeption ist, umso leichter und stressfreier lassen sich erste Entwürfe erstellen.

Gute Werkzeuge für die Kollaboration verfügen über Nachverfolgungsfunktionen, um den Prozess so transparent und möglichst nachvollziehbar zu gestalten.

 

Amplifikation

Die Verteilung von Inhalten kann ohne Paid-Unterstützung auf Dauer funktionieren. Es geht nicht darum, Unsummen in Pressemitteilungen und deren Distribution zu stecken. Vor allem dann nicht, wenn es absehbar ist, dass sich kaum jemand für die Mitteilung interessieren wird.

Investment lohnt sich dann, wenn die Chance groß ist, dass die Inhalte von Medien oder Multiplikatoren aufgegriffen und geteilt werden. Mithilfe von Metriken kann der Erfolg von Inhalten gemessen werden. Sollte sich abzeichnen, dass die Zielgruppe das Format aufgreift, kann sich die finanzielle Amplifikation lohnen, um den Inhalt noch weiter zu streuen.

 

Anpassung

Daten, Daten, Daten – heutzutage dreht sich alles um ihre Bedeutung und ihr Potenzial für Unternehmen. Die Datenausgabe von Analyse-Tools kann aber nur dann nützlich und hilfreich sein, wenn die Auswertung dieser mit Köpfchen betrieben wird. Durch die richtige Interpretation der Daten, können aussagekräftige Schlüsse gezogen werden.

Eine gute Strategie für die Erfolgsmessung beginnt mit der Definition von sog. SMART Zielen (Specific Measurable Accepted Realistic Time Bound) sowie qualitativen KPIs (Key Performance Indicator).

Dabei sollte man sich nicht alleine auf allgemeingültige Kennzahlen stützen, sondern Werte definieren, die den Einfluss der eigenen Arbeit widerspiegeln.